Mit dem Rad über Jaeun und Imjado in Sinan – 81 km einfache Strecke
Radfahren · Veröffentlicht 3.8.2026 ·
자전거길 트랙·시설 (공공데이터: 행정안전부 국토종주 자전거길 DB) · 🏆인증센터 💧급수대 🚻화장실 🔧공기주입기 · 지도 © OpenStreetMap ⤓ GPX 다운로드
Auf einen Blick
| Kennzahl | Sterne |
|---|---|
| Streckenschwierigkeit | ★★★★☆ |
| Versorgung & Infrastruktur (Zertifizierungsstellen, Trinkwasser) | ☆☆☆☆☆ |
| Zertifizierungsstellen (0 Stück) | ☆☆☆☆☆ |
| Schwierigkeit nach Jahreszeit — Frühling | ★★☆☆☆ |
| Schwierigkeit nach Jahreszeit — Sommer | ★★★★★ |
| Schwierigkeit nach Jahreszeit — Herbst | ★★☆☆☆ |
| Schwierigkeit nach Jahreszeit — Winter | ★★★★☆ |
※ Quelle: Datenbank der Radfernwege Koreas, Ministry of the Interior and Safety of Korea (한국 행정안전부) · Jahreszeiten-Angaben sind Richtwerte
Überblick
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Yugak-ri) · KOGL
Der Radweg von Sinan-gun (Jaeun, Imja-do) – Sinan-gun Jaeun · Imja-do Bicycle Road – ist eine lange Einwegstrecke, die die Inseln des Landkreises Sinan in der Provinz Jeollanam-do miteinander verbindet. Während Fernradwege im Binnenland wie der Han- oder der Nakdong-Radweg vom Prinzip her „immer dem Fluss folgen”, geht es hier eher darum, über Brücken von Insel zu Insel zu fahren, mit dem Meer stets an der Seite. Watt und Salzfelder, Deiche, Kiefernwälder an der Küste, flache Hügel und Dorfstraßen wechseln sich ab – die Landschaft ändert sich also ständig, aber genauso stark sind Wind und Sonneneinstrahlung.
Für die Praxis würde ich das Ganze in drei Nutzungsvarianten aufteilen.
Erstens: die Fernfahrt an einem Tag. Da es eine Einwegstrecke ist, fährt man am besten früh morgens los, kommt vor Sonnenuntergang am Endpunkt an, übernachtet dort in der Nähe und kehrt am nächsten Tag zurück – das ist die entspannteste Variante. Die geschätzte Fahrzeit bei durchschnittlich 17 km/h ist reine Rollzeit; rechnet man Fotostopps, Essenspausen und Wartezeiten wegen Wind hinzu, sollte man deutlich großzügiger kalkulieren.
Zweitens: die Strecke auf zwei Tage mit einer Übernachtung aufteilen. Man zerlegt die Route in zwei Blöcke – den Bereich Jaeun-do und den Bereich Imja/Ji-do – und macht in einer Unterkunft dazwischen Schluss für den Tag (Pensionen und Privatzimmer gibt es rund um die Badestrände). So schaffen es auch Anfänger und Mittelklasse-Fahrer. Diese Variante passt außerdem gut zum eigentlichen Tempo einer Sinan-Reise.
Drittens: Faltrad bzw. Brompton in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Man nimmt das Faltrad im Zug oder Fernbus mit bis in die Region Mokpo, fährt von dort mit Überland- oder Regionalbussen in Richtung Sinan oder lässt sich im Auto mitnehmen und fährt nur die Inselabschnitte, die man wirklich sehen will. Man muss nicht die ganze Strecke abfahren, um den Reiz des Inselradelns zu erleben.
Umgekehrt gilt: Familien und absoluten Einsteigern würde ich die Strecke nicht empfehlen. Die Distanz allein ist schon lang, und wie ich weiter unten erkläre, gibt es entlang der Route überhaupt keine offiziellen Serviceeinrichtungen.
Streckeninfo
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Jaeun Seobu 2-gil 669) · KOGL
Der Startpunkt liegt Richtung Jaeun-do, der Endpunkt Richtung Imja-do und Jido – es ist also eine reine Einwegstrecke. Jaeun-do ist die Insel, die man für die Strände Baekgil und Bungye kennt. Von dort geht es über eine Inselbrücke nach Süden Richtung Amtae-do in den Kernbereich von Sinan hinein, und danach wieder nach Norden hoch Richtung Jido und Imja-do. In der Region Sinan sind in den letzten gut zehn Jahren jede Menge Insel- und Festlandbrücken eröffnet worden, sodass man die Inseln heute mit dem Rad am Stück abfahren kann, ohne wie früher mehrfach die Fähre zu wechseln. Vorsicht ist allerdings an den Brückenauffahrten geboten: Dort teilt man sich die Fahrbahn streckenweise mit Autos.
Was den Belag angeht: Das ist kein durchgehender Radweg wie bei den großen Flussrouten. Man geht besser davon aus, dass es sich um eine Mischung aus Abschnitten auf Landes- und Kreisstraßen, geraden Passagen oben auf Deichen, asphaltierten Dorfwegen und Zufahrten zu den Stränden handelt. Die Höhenunterschiede halten sich insgesamt in Grenzen, aber es sind diese typischen kurzen, knackigen Insel-Rampen dabei – und vor allem entscheidet der Gegenwind, der direkt vom Meer kommt, über die tatsächliche Schwierigkeit. Derselbe Abschnitt kann sich mit Rückenwind und mit Gegenwind gut und gerne doppelt so verschieden anfühlen.
Die Landschaft ist das größte Pfund dieser Route. Watt bei Ebbe, in Rechtecke aufgeteilte Meersalzfelder, Windschutzstreifen aus Küstenkiefern, roter Sonnenuntergang – und im Sommer färben die Lauchfelder und die Dorfmauern alles grün. Diese Route gehört nicht zum nationalen Zertifizierungssystem für Radfernwege, man muss also keine Stempelstellen ansteuern und die Strecke danach ausrichten. Genau das macht sie so frei: Man kann jederzeit spontan zu einem Strand oder einem Aussichtspunkt abbiegen.
Kulinarisches in der Umgebung
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Bakdal-ro 9) · KOGL
Sinan gehört zu den bekanntesten Fischerei- und Salzgarten-Regionen Koreas – hier wird das Essen selbst zum Reisegrund, nicht bloß zur Versorgungsfrage. Statt bestimmte Lokale zu nennen, halte ich mich lieber an das, was allgemein als regionale Spezialität gilt.
- Mineo (민어, Umberfisch): Die Gewässer rund um Imjado in Sinan sind für den sommerlichen Mineo weithin bekannt. Serviert wird er meist roh, als Suppe oder als Puffer. Allerdings ist er stark saisonabhängig und eher hochpreisig.
- Nakji (낙지, kleiner Oktopus): Die Signaturzutat der Region Sinan und Muan, üblicherweise als Yeonpotang oder Tangtangi zubereitet.
- Saeujeot und Meersalz (젓갈, 천일염): Sinans Meersalz und die eingelegten Fischspezialitäten sind landesweit ein Begriff. Taugen auch gut als Mitbringsel von der Tour.
- Byeongeo (Pampelfisch), Hongeo (Rochen), Gim (김, Seetang), Seomcho (Inselspinat) und Lauch: Je nach Jahreszeit findet man diese regionalen Zutaten in den Baekban-Menüs der Dorfrestaurants oder auf dem Markt.
Und bitte die Warnung zur Verpflegung im Hinterkopf behalten. Auf den Inselabschnitten konzentrieren sich die Läden auf die Ortskerne der Gemeinden und die Umgebung der Badestrände – dazwischen liegen Strecken von mehreren bis zu über zehn Kilometern ganz ohne Kiosk oder Restaurant. Dazu kommt: Ländliche Lokale machen nach dem Mittag oft zu oder schließen, sobald die Zutaten alle sind. Die richtige Strategie ist also, bei jedem Ortskern Wasser und Riegel aufzufüllen – unter der Annahme, dass man nicht weiß, wann der nächste Laden kommt.
Verpflegung und Infrastruktur
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Jangdango-gil 7-63) · KOGL
Laut der Radweg-Datenbank des koreanischen Ministeriums für Inneres und Sicherheit (Ministry of the Interior and Safety of Korea) gibt es auf dieser Strecke 0 Zertifizierungsstellen, 0 Toiletten, 0 Trinkwasserstellen und 0 Luftpumpen. Anders gesagt: Man sollte davon ausgehen, dass die Route selbst keinerlei Infrastruktur bereitstellt. Das ist etwas völlig anderes als auf den Vier-Flüsse-Radwegen, wo in regelmäßigen Abständen Wasserstellen, Toiletten und Luftpumpen stehen.
In der Praxis dienen deshalb folgende Dinge als Ersatz für die fehlende Infrastruktur:
- Convenience Stores und Supermärkte in den Ortskernen der Gemeinden — Nachschub an Wasser, Elektrolytgetränken und Riegeln
- Toiletten bei Behörden, Touristeninformationen, Strandverwaltungen und Parkplätzen — Ersatz für fehlende Toiletten
- Ersatzschlauch, Flickzeug und Handpumpe oder CO₂-Kartuschen — Ersatz für die Luftpumpe (Pflicht). Wer auf einem Inselabschnitt einen Platten hat, findet kaum Hilfe.
- Zwei Trinkflaschen oder mindestens 1,5 l Wasserkapazität — ohne Trinkwasserstellen muss man den Puffer selbst mitbringen.
Diese Strecke gehört nicht zum nationalen Zertifizierungssystem für Radfernwege, also kann man hier auch keine Stempel im Zertifizierungsheft sammeln. Wer es aufs Stempelsammeln anlegt, muss die Vier-Flüsse-Routen und die Strecken des nationalen Radfernwegs separat einplanen.
Rückweg planen
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Bakdal-ro 7) · KOGL
Weil die Strecke 81 km einfach ist, muss man vor dem Start festlegen, wie man vom Endpunkt zurückkommt. Auf den Inseln fahren Busse und Bahnen selten – spontan löst sich das Problem dort nicht.
① Zurückfahren (162 km hin und zurück) Die sicherste, aber auch anstrengendste Variante. 162 km sind selbst für gut trainierte Fahrer ein Tagesprogramm, und was auf dem Hinweg Rückenwind war, bläst auf dem Rückweg von vorn. Rechnen Sie mit Aufbruch im Morgengrauen, Licht für die Dunkelheit und zwei Durchfahrten der Abschnitte ohne Versorgung. Realistisch betrachtet empfehle ich, eine Nacht zu bleiben und erst am nächsten Tag zurückzufahren.
② Mit der Bahn (Bahnhöfe der Honam-Linie im Raum Mokpo, Muan und Hampyeong) Das Tor zum Radfahren in Sinan ist in der Regel die Region Mokpo, wobei der Bahnhof Mokpo (Mokpo Station) der wichtigste überregionale Knotenpunkt ist. Für die Fahrradmitnahme in koreanischen Zügen gilt grundsätzlich Folgendes:
- Regionalzüge wie Mugunghwa-ho und ITX: In einigen Zügen gibt es Fahrradhalterungen, sodass man das Rad unzerlegt mitnehmen kann – das hängt aber vom jeweiligen Zug ab, also vorher unbedingt nachfragen.
- KTX und andere Hochgeschwindigkeitszüge: Ein normales, montiertes Fahrrad ist im Prinzip nicht möglich. Üblich ist, ein Faltrad zusammenzuklappen, in eine passende Tasche oder Hülle zu packen und als Gepäck zu behandeln.
- In jedem Fall senkt eine mitgebrachte Tasche oder Hülle das Risiko einer Absage deutlich.
③ Mit dem Bus Vom Busterminal Mokpo aus fahren Überland- und Expressbusse; innerhalb der Region Sinan bedienen Landbusse die Inseln im Ringverkehr. Allerdings liegt die Mitnahme im Gepäckraum oft im Ermessen des Fahrers, und ohne Faltrad plus Tasche wird sie schon mal abgelehnt. Die Takte sind weit, der letzte Bus fährt früh – planen Sie die Ankunft am Endpunkt mindestens zwei Stunden vor der letzten Abfahrt. (Verlassen Sie sich in erster Linie auf die vor Ort ausgehängten Fahrpläne.)
④ Begleitfahrzeug oder Taxi Sich am Endpunkt von einem Begleitfahrzeug abholen zu lassen, ist beim Inselradfahren die zuverlässigste Lösung. Taxis gibt es hier nur wenige, entsprechend lang können die Wartezeiten sein – und fürs Verladen braucht es praktisch ein Faltrad.
Sicherheit und Vorsicht
- Abschnitte mit Mischverkehr: Die Route verläuft nicht durchgehend auf Radwegen, es gibt also immer wieder Passagen, auf denen man sich die Fahrbahn mit Autos teilt. Rücklicht auch tagsüber blinken lassen, rechts halten und hintereinander fahren.
- Auffahrten zu Brücken und Deichen: Genau hier nimmt der Wind plötzlich zu und die Fahrbahn wird enger. Seitenwind kann einem den Lenker verreißen — Tempo rausnehmen und Oberkörper tief halten.
- Landmaschinen und Lkw: In den Frühlingszwiebel- und Salzgartengebieten sind Feldfahrzeuge und Traktoren unterwegs, die die Straße für sich beanspruchen.
- Fußgänger und Ausflügler: An den Strandabschnitten und in den Dörfern langsam fahren und sich mit Klingel oder Zuruf frühzeitig ankündigen.
- Glätte und Fahrbahnzustand: Im Winter können Brücken und schattige Kurven durch Meerwasser und Frost stellenweise vereisen.
- Licht bei Dunkelheit: Auf den Inselstraßen gibt es so gut wie keine Straßenlaternen. Vorder- und Rücklicht sind hier keine Option, sondern Pflicht.
- Wasser und Dehydrierung: Es gibt null Trinkwasserstellen, weshalb Dehydrierung die realistischste Gefahr auf dieser Strecke ist. Alle 20 bis 30 Minuten in kleinen Schlucken trinken, bevor der Durst kommt — im Sommer zusätzlich Elektrolyte.
- Kommunikation und Notfall: Notruf ist die 119, die Polizei die 112. In manchen Küstenabschnitten kann der Empfang schlecht sein, deshalb Karten und Route vor dem Start offline speichern.
Jahreszeit, Wetter und Ausrüstung
Am besten geeignet sind der späte Frühling (April bis Juni) und der Herbst (September bis November). In diesen Monaten sind die Temperaturen mild und die Luft klar – so kommen das Watt und die Salzgärten am besten zur Geltung.
- Frühling: Die Bedingungen fürs Radfahren sind hier am angenehmsten, allerdings können im März und April kräftiger Westwind sowie Sandstürme und Feinstaub dazwischenkommen.
- Sommer: Die schwierigste Jahreszeit. Auf den offenen Küstenabschnitten gibt es so gut wie keinen Schatten, man ist der Sonne schutzlos ausgeliefert, und dazu kommen Schwüle und Hitze. Außerdem fällt die Zeit mit Taifunen und Starkregen zusammen – der Blick auf die Vorhersage ist Pflicht. Ich empfehle dringend, früh morgens oder am Vormittag zu fahren.
- Herbst: Der Wind beruhigt sich, die Temperaturen passen – ideal für längere Strecken. Weil es früh dunkel wird, sollte man die Endzeit gut im Auge behalten.
- Winter: Das Problem ist weniger die Temperatur selbst als der Nordwestmonsun. Die gefühlte Temperatur fällt rapide, und wer auf einer Einwegstrecke Gegenwind erwischt, kann seine Planung gleich vergessen.
Unverzichtbare Ausrüstung: Helm, Front- und Rücklicht, Ersatzschlauch und Flickzeug, Handpumpe oder CO₂-Kartusche, Multitool, zwei Trinkflaschen, Riegel oder andere Verpflegung, Sonnenschutz, Windjacke, Powerbank fürs Handy und ein wenig Bargeld (in kleinen Läden auf den Inseln lässt sich oft nicht mit Karte zahlen).
Tipps für internationale Reisende (For international riders)
① Streckenname in lateinischer Umschrift Sinan-gun (Jaeun, Imja-do) Bicycle Road — eine Inselstrecke im Landkreis Sinan-gun in der Provinz Jeollanam-do (Sinan-gun, Jeollanam-do). Die nächstgelegene größere Anreisestadt ist Mokpo.
② Praxisleitfaden zum Zertifizierungssystem — diese Strecke ist NICHT Teil davon In Korea gibt es ein staatliches Radweg-Zertifizierungssystem (Bike Certification System), das sich vor allem auf die Vier-Flüsse-Route und die Landesdurchquerung stützt. Diese Strecke gehört jedoch nicht dazu, es liegen null Zertifizierungsstellen an ihr. Wer Stempel sammeln möchte, sollte zusätzlich eine Strecke einplanen, die tatsächlich Teil des Systems ist. Zur Orientierung: So funktioniert das Zertifizierungssystem im Allgemeinen.
- Zertifizierungsheft (Bike Passport): Am sichersten kauft man es direkt vor Ort an einer besetzten Zertifizierungsstelle oder bei einer autorisierten Verkaufsstelle. Der offizielle Online-Weg ist meist rein koreanischsprachig und verlangt eine koreanische Identitätsprüfung sowie eine inländische Kartenzahlung — mit ausländischer Karte oder ohne koreanische ID lässt sich vorab kaum etwas bestellen.
- Unbesetzte Zertifizierungsstellen: Das sind in der Regel kleine Stempelhäuschen, die aussehen wie rote Telefonzellen. Im Häuschen hängt der Stempel an einer Kette — man drückt ihn einfach selbst in das passende Feld im Heft. Kein Personal, rund um die Uhr zugänglich.
- Nach dem Abschluss eines Abschnitts: Sind alle Stempel eines festgelegten Abschnitts gesammelt, gibt es üblicherweise einen Zertifizierungsaufkleber; wer die komplette Route schafft, bekommt in der Regel eine Urkunde und eine Medaille.
③ Wenn man ohne eigenes Rad anreist Das Seouler Leihradsystem Ttareungi hat eine englische App und akzeptiert ausländische Karten — aber es gilt nur innerhalb Seouls und ist in Sinan nicht nutzbar. Auf ländlichen Inseln gibt es kaum dauerhaft betriebene große Verleihstationen, deshalb bleiben realistisch drei Wege:
- Vorab bei einem Fahrradverleih oder Touranbieter im Raum Mokpo oder einer anderen größeren Stadt reservieren und von dort anreisen
- Ein Faltrad kaufen oder leihen und in Zug bzw. Bus mitnehmen
- Bei der Buchung der Unterkunft (Pension, Guesthouse) nachfragen, ob es eigene Leihräder gibt — falls ja, handelt es sich meist um einfache Alltagsräder, die für längere Strecken kaum taugen
④ Karten-Apps Die Fahrradnavigation von Google Maps funktioniert in Korea nicht zuverlässig. Häufig wird einfach die Autoroute ausgegeben, oder es kommt gar keine Route zustande. Nutze unbedingt Folgendes:
- KakaoMap oder Naver Map — beide Apps haben eine englische Oberfläche, und Fahrradmodus wie ÖPNV-Fahrpläne sind deutlich genauer.
- Für den Offline-Fall vorsorgen — an der Küste und auf den Brückenabschnitten kann der Empfang schwach werden, also die Route vorher speichern oder eine GPX-Datei auf den Radcomputer laden.
- Unterkunft und Verkehrsmittel buchen — auf den Inseln sind die Quartiere in der Hochsaison schnell weg, und die Busse fahren selten. Mindestens einen Tag im Voraus reservieren.
⑤ Zwei Sätze, die man sich merken sollte „Auf dieser Strecke gibt es keine Trinkwasserstellen, keine Toiletten und keine Luftpumpen” und „Es ist eine Einbahnstrecke — die Rückfahrt muss vorher geklärt sein.” Wer nur diese zwei Dinge beherzigt, wird von den Watten, den Salzfeldern und den Sonnenuntergängen von Sinan reichlich belohnt.
Andere Radwege in der Nähe
- Yeongsangang-Radweg: Strecke, Distanz und 7 Zertifizierungsstellen — Luftlinie etwa 58 km
- Seomjingang-Radweg: 154 km Strecke und 8 Zertifizierungsstellen — Luftlinie etwa 126 km
- Jeju-Rundradweg: Strecke, Distanz und 9 Zertifizierungsstellen — Luftlinie etwa 170 km
📍 Mit dem Rad über Jaeun und Imjado in Sinan – 81 km einfache StreckeStandort
Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com
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