Nüchtern-Training um 6 Uhr: Beintag mit PT in den 40ern

Alltag · Veröffentlicht 19.3.2024 ·

bezogene Übersetzung – hier kommt der vollständige Text:


Es ist 05:40, und ich bin noch längst nicht richtig wach … Ich stehe auf und mache mich auf den Weg ins Fitnessstudio. Um 06:00 habe ich nämlich meine Personal-Training-Stunde. Ich bin blutiger Anfänger und schaffe es allein nicht, sauber zu trainieren, bis die Muskeln wirklich müde sind – deshalb habe ich mir ein PT-Paket gebucht. Heute war Beintraining dran, und wir haben zwei Geräte benutzt. Eines davon: meine altbekannte Hip Abduction.

Das ist eine Übung für die Gesäßmuskulatur. Man drückt von innen nach außen, mit dem Gefühl, dass man Knie und Po-Muskeln einsetzt – und man muss aufpassen, dass man nicht über die Fußsohlen arbeitet. Sobald es auch nur ein bisschen anstrengend wird, verrutscht und verdreht sich die Haltung, deshalb sagt mein Trainer: Wenn es zu hart wird, hört man an dieser Stelle lieber auf.

Meine Schuhe sind die Nike Metcon. Ich habe recherchiert und mich dafür entschieden, weil sie eine eher harte Sohle haben und beim Krafttraining ganz gut unterstützen. Zu hart sollten sie aber auch nicht sein, sonst hätte ich später vielleicht Probleme beim Cardio – also bin ich einen vernünftigen Kompromiss eingegangen.

Das Gewicht wurde erhöht. Ich mache pro Satz so um die 20 Wiederholungen, aber das war mir ein bisschen zu lasch. Deshalb steigere ich mich gerade auf 75–82. Eigentlich wollte ich vier Sätze machen, aber mein Trainer meinte „Komm, noch einen“, also wurden es fünf. Es sei zwar nicht schlecht, viele verschiedene Geräte zu benutzen, sagt er – aber besser sei es, eine Übung so lange durchzuziehen, bis die jeweilige Muskelpartie wirklich ordentlich beansprucht ist. Also seien zwei Geräte pro Tag völlig in Ordnung …

Die nächste Übung war die Kniebeuge. Klassische Kniebeugen mit dem eigenen Körpergewicht sind super und trainieren auch den Core, aber für jemanden wie mich – ohne Kraft im Körper, mit zu viel Körperfett und Mitte 40 – ist es keine schlechte Wahl, sich von einem Gerät unterstützen zu lassen. Es ist ein Gerät der Marke Panatta und heißt „Super Squat“. Wie die Maschine genau heißt, ist je nach Studio sowieso anders, also wohl nicht so wichtig. Sie fixiert die Schultern, verhindert ein seitliches Verrutschen des Körpers und löst auch das Problem, dass man nach hinten wegkippt. Ein Gerät, das einem hilft, Kniebeugen zu machen, auch wenn die Core-Kraft noch schwach ist.

Mit je 5 Kilo auf beiden Seiten habe ich vier Sätze in der Grundhaltung gemacht.

Über die Schräge des Trittbretts habe ich dann noch vier Sätze für die Rückseite gemacht. Nach langer Zeit mal wieder Beintraining – mir wurde richtig schwindelig. Beim Beintraining sind die Muskeln groß und die Belastung hoch, und hinterher muss ich ständig gähnen ^^;; Dass es so früh am Morgen war, trägt sicher auch dazu bei.

Wenn man auf den Gelenkspalt direkt vor sich schaut, bricht der Blick nicht weg und es bilden sich auch keine Falten im Nacken. Für jedes Gerät gilt: Wenn man die richtige Haltung nicht kennt, richtet man den Blick einfach so aus, dass keine Nackenfalten entstehen – dann passt es genau, sagt mein Trainer.

Die Stimmung ist wirklich gut, aber so früh aufzustehen fällt mir unglaublich schwer. Ich müsste eigentlich früher ins Bett gehen, um wenigstens sieben Stunden Schlaf zu bekommen – aber ich habe viel zu unruhig geschlafen. Ich sollte langsam wirklich eine feste Routine finden.

Ich bin Mitte 40 und nehme trotz einer Mahlzeit am Tag nicht ab. Jetzt versuche ich, mit einer Trainingseinheit am Tag abzunehmen. Ein Selbstversuch sozusagen. ^^

Danke fürs Lesen.

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