Diät ab 40: 4 % Körperfett in 3 Wochen mit Mittagspausen-Training

Alltag · Veröffentlicht 5.12.2023 ·

Zunächst eine Entschuldigung für das wenig erfreuliche Foto.

Auf dem Bild liegt mein Körperfettanteil bei 26 % und mein Gewicht bei 81 kg. Ich bin 173 groß und Jahrgang 1980 …

Wenn man zunimmt, schwindet die Kondition, der Körper wird schwerer, alles fällt schwerer und man kann sich schlechter auf die Arbeit konzentrieren.

Deshalb habe ich versucht, an alten Mustern festzuhalten – mal laufen gegangen, ab und zu ein bisschen Sport gemacht –, aber das Fazit lautet: Es braucht eine drastische Maßnahme.

Auch mein Blutdruck liegt gerade noch so an der Grenze, und im Umfeld häufen sich Leute mit dem einen oder anderen Wehwehchen, sodass ich es immer eiliger bekam.

Also bastle ich gerade an einer Routine, die ein Leben lang durchhaltbar ist.

Nach Feierabend Sport zu machen ist wirklich eine harte Sache. Wenn man den ganzen Tag mit erschöpftem Körper nach Hause kommt, ist es in dem Moment, in dem man durch die Tür tritt, alles andere als leicht, gleich wieder über die hohe Türschwelle nach draußen ins Fitnessstudio zu gehen. Deshalb habe ich mich in einem Studio in der Nähe meines Büros angemeldet. Und ich trainiere jetzt in der Mittagspause.

Da ich ohnehin schon außer Haus bin, packe ich nur Sportschuhe und Duschzeug in eine Einkaufstüte, gehe direkt ins Studio und stemme dann fleißig Gewichte rauf und runter.

Selbst wenn ich jeden Morgen vor der Arbeit dusche, fühlt sich der ganze Körper am Nachmittag klamm und irgendwie fettig an … Aber wenn ich nach dem Training in der Mittagspause dusche und wieder rauskomme, bleibe ich bis zum Feierabend angenehm frisch – das gefällt mir umso mehr.

Es ist zwar gerade erst Frühwinter, aber das Wetter ist so kalt, dass Sport im Freien kaum möglich ist. Im Fitnessstudio ist es dagegen vergleichsweise warm. Ich habe Personal Training gebucht und ziehe die Einheiten so schnell wie möglich durch. Wenn nichts dazwischenkommt, schaffe ich etwa viermal pro Woche. Insgesamt sind es 50 Einheiten, die ich mir vorgenommen habe, innerhalb von drei Monaten abzuarbeiten.

Heute, während ich diesen Text schreibe, liegt mein Körperfettanteil bei 22 %. In drei Wochen habe ich also rund 4 % Körperfett abgebaut. Das Foto oben ist in der ersten Woche entstanden. An meinen Essgewohnheiten hat sich kaum etwas geändert, aber ich esse zu jeder Mahlzeit 100 g Hähnchenbrust. Da ich also Platz im Magen für die Hähnchenbrust lassen muss, habe ich die Essensmenge ganz von selbst ein wenig reduziert.

Wenn der Winter vorbei ist und der Frühling kommt, will ich das Laufen ergänzen. Beim Laufen möchte ich es so handhaben, dass ich nach Feierabend, bevor ich ins Haus gehe, mich im Auto umziehe, sofort losrenne und mich danach zu Hause nur noch wasche und schlafen lege.

Ich merke gerade, dass es schwer durchzuhalten ist, wenn man für den Sport extra viel vorbereiten muss und es zu umständlich und kompliziert wird.

Man muss es in einen Zustand bringen, in dem man es täglich machen kann, und noch besser ist es, wenn das auch ohne Fitnessstudio geht.

Während ich die Personal-Training-Einheiten aufbrauche, will ich die Nutzung der Geräte zurückfahren und zu freien Gewichten übergehen. Zwei 5-kg-Kurzhanteln, eine 12-kg-Kettlebell, ein Liegestützgriff und ein AB-Slide – das sind alle Trainingsgeräte, die ich besitze. Aber die Eisenstemmer in meinem Umfeld haben mir versichert, dass das völlig ausreicht, um ein vernünftiges Gewicht zu halten und das Körperfett im Griff zu behalten.

Ab Anfang 40 hat man wirklich das Gefühl, schon vom bloßen Atmen zuzunehmen. Ich trainiere mit dem Gedanken, dass das fast meine letzte Chance ist.

Ich wünsche allen, die diesen Text lesen, ordentlich Muskelzuwachs und einen endgültigen Abschied vom Körperfett.

Vielen Dank.

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