Sport als Gewohnheit: Mein Weg zum regelmäßigen Krafttraining

Alltag · Veröffentlicht 15.2.2024 ·

Sport als Gewohnheit

Seit Ende letzten Jahres versuche ich, mir das Training zur Gewohnheit zu machen – und allmählich klappt es. Wenn ich aufwache, gehe ich einfach trainieren. In der Nähe meines Büros habe ich ein Fitnessstudio-Abo abgeschlossen, das ich nutze; an den Tagen, an denen ich nicht ins Büro fahre, gehe ich ins Fitnessstudio meiner Wohnanlage. Ich starte mit einem Iced Americano, und wenn der zwischendurch leer ist, fülle ich mit Wasser nach und trinke noch eine Runde – so trainiere ich etwa ein bis anderthalb Stunden. Ob es nur Einbildung ist, weiß ich nicht so genau, aber obwohl ich nur Krafttraining mache, scheint mir das Radfahren leichter zu fallen, und selbst wenn ich vier, fünf Tage nicht trainiere, habe ich nicht das Gefühl, sofort wieder zuzunehmen. Sport bringt meinem Körper ganz eindeutig spürbare Vorteile.

Versa Gripps Pro in Größe Large

Selbst gekauft, selbst bezahlt: Für mich als Fitness-Anfänger mit zu schwacher Unterarmkraft sind die Grips eine riesige Hilfe. Anfangs dachte ich, das sei wohl so ein Teil, das die Profis benutzen – aber als ich es selbst ausprobierte, merkte ich: Gerade für Anfänger ist so ein Grip eigentlich noch sinnvoller. Er verhindert, dass die Unterarme zuerst schlappmachen und man deshalb das Rückentraining nicht zu Ende bringen kann. Wer überdurchschnittlich kräftige Handgelenke hat, sollte zur Größe Large greifen.

Das Gewicht in Maßen!

Eigentlich habe ich gelernt, dass der Hauptzweck des Krafttrainings darin besteht, den Körper über schwere Gewichte und gezielte Überlastung zur Veränderung zu zwingen – aber auch das ist am Ende nutzlos, wenn man nicht dranbleibt. Und da ich praktisch mein ganzes Leben lang trainieren muss … gehe ich es langsam an, mit mittlerem Gewicht, in einem Bereich, in dem ich 20 Wiederholungen über 4–5 Sätze schaffe. Auch das schwankt stark: Mal geht ein bisschen mehr, mal kriege ich gerade so drei Sätze hin. Aufwärmsätze nicht mitgezählt, 4 Sätze à 20 Wiederholungen, bei guter Verfassung noch einen Satz mehr – das hat sich als schonend und gut für meinen Körper erwiesen. Gerade als Anfänger solle man die Gier nach Gewicht ablegen, meinte mein Trainer.

Auch die Trainingsumgebung zählt!

Wenn man von etwas keine Ahnung hat, braucht man viel Unterstützung von außen. Krafttraining läuft am Ende oft auf Freihanteln hinaus (ohne große Geräte, nur mit dem eigenen Körpergewicht). Bei mir ist die Rumpfmuskulatur schwach, ich habe einen Bandscheibenvorfall, schlechte Knie … kurz gesagt, an mir ist kaum etwas heil und auch mein Wille ist eher schwach. Am Anfang hilft es, sich von den Geräten unterstützen zu lassen, ein bisschen Spaß an der Sache zu finden und sich an den Profis ringsum ein Beispiel zu nehmen – all das treibt einen beim Training voran, finde ich. Das Abo hatte ich eher unbedacht abgeschlossen, und inzwischen bin ich schon im vierten Monat. Im ersten Jahr nutze ich noch das gut ausgestattete Studio mit guten Parkplätzen, und wenn die Laufzeit endet, wechsle ich vielleicht zu einem in der Nähe meiner Wohnung. Das Fitnessstudio in der Wohnanlage wird kaum gewartet, da ist das Training schwierig ^^;;

Inzwischen trainiere ich mindestens dreimal pro Woche. Ob Ausdauer oder Kraft, ob mit oder ohne Gewichte – was ich bei mindestens drei Einheiten pro Woche merke, ist: Der Körper lügt nicht. Während sich das Verhältnis von Körperfett und Muskeln nach und nach umkehrt, entstehen Fitness, Kraft und Ausdauer, die mir in allen Lebensbereichen zugutekommen. Daran bleibe ich dran und bereite mich so auf meine 40er und 50er ohne Bauch vor.

Vielen Dank.

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