Nike Pegasus 40 Test: Neutraler Laufschuh für den Wiedereinstieg ab 40
Laufen · Veröffentlicht 13.11.2023 ·
결국은 허리였습니다.
발목… let me translate.
Am Ende war es doch der Rücken.
Das ziehende Stechen in Fußgewölbe und Ferse, der Muskelschmerz an beiden Knien (eigentlich waren es Nervenschmerzen) – alles davon …
Eine Zeit lang war ich Dauergast in Arztpraxen. Über zehn Orthopäden habe ich aufgesucht, und in vier verschiedenen Praxen für traditionelle koreanische Medizin haben sie jeweils gezielt die Stelle behandelt, die wehtat.
Logisch, oder? Wenn das Knie schmerzt, behandelt man das Knie … wenn der Knöchel schmerzt, den Knöchel. So gehört sich das ja eigentlich.
Doch der letzte Orthopäde, bei dem ich war, sah das anders.
„Die Ursache für Ihre Knie- und Knöchelschmerzen liegt nicht dort, sondern im Rücken.”
Der Schmerz im Rücken, so sagte er, erzeuge überall im Körper diese Beschwerden. Die Lösung: Rückenbehandlung in Kombination mit Dehnübungen …
Sehnen lassen sich nun mal nicht von heute auf morgen verlängern, deshalb muss man die Muskeln durch Dehnen Stück für Stück länger ziehen, um den Schmerz zu lindern und den Bewegungsspielraum zu vergrößern.
Mit dem Laufen oder Wandern könne ich, parallel zur Behandlung, langsam wieder anfangen.
Dass ich den Sport, den ich eine ganze Weile fast vergessen hatte, wieder aufnehmen darf – darüber war ich so glücklich, dass mir fast die Tränen kamen.
In bester Stimmung bestelle ich mir also einen neutralen Laufschuh.
Lange Strecken werde ich zwar noch nicht laufen können, aber so 3 bis 10 km will ich gemächlich angehen.
Ich habe nach einem Laufschuh gesucht, der so bequem wie möglich ist, eine halbwegs ordentliche Haltbarkeit verspricht und preislich unter 200.000 Won bleibt, damit es nicht wehtut.

Der Karton gehört zu einem anderen Produkt, also bitte nur auf den Schuh selbst schauen ^^
Es ist das Modell Pegasus 40. Bezahlt habe ich dafür – Stand November 2023 – 13.410 Won. Das Design ist einfach unaufgeregt, und die Sohle ist auch nicht besonders dick. Ein ganz normaler Laufschuh.

Wie es sich für einen Laufschuh gehört, ist die vordere Zehenpartie schmal geschnitten. Die Sohle macht den Eindruck, als würde sie eine gewisse Haltbarkeit mitbringen.

Das Design ist auch eher so lala, unauffällig. Beim Anprobieren würde ich die normale Größe empfehlen. Ich trage bei Nike-Schuhen so um die 275–280. Beim Air Max 97 passen mir 275 mm ganz gut.

Hier die Seitenansicht. Die Sohle wird nach hinten hin höher.

Die Ferse ist so konstruiert, dass der Heelstrike möglichst gering ausfällt.

Wer’s sieht, hält es einfach für einen Nike-Schuh.

Hier eine Nahaufnahme. Ich bin einmal damit gelaufen, und die Atmungsaktivität war richtig gut. Beim aktuellen Wetter sogar so sehr, dass mir der Spann kühl wurde. Beim Laufen werden einem die Füße natürlich nicht kalt. Sobald man mit Socken losläuft, wird einem ja warm an den Füßen. Auch wenn man im Winter läuft, ist es gut, wenn die Atmungsaktivität gewährleistet bleibt.

Hier die Sohle. Sicher steckt da irgendeine besondere Technik drin, aber es ist kein Design, das damit auf Biegen und Brechen angeben will. Von Air oder Carbon ist nichts zu sehen.

Für die Haltbarkeit besteht der Bereich, der den Boden berührt, aus einem anderen Material.

Nike hat hier und da reichlich „Nike” draufgeschrieben.

„Für den Menschen gibt es keine Grenzen.” So einen Spruch haben sie da hingeschrieben. Mit diesem Laufschuh würde ich gerne bis zum Halbmarathon kommen.

Das obere Gewebe ist schön dicht gewebt.

Das ist die Zehenpartie, sauber verklebt.

Und zum Schluss die Innensohle. Sie hat einen zwei- bis dreilagigen Aufbau, sodass sich der Fuß beim Laufen auf und ab bewegt und der Schweiß vermutlich gut abtransportiert wird.
Ich wollte nach langer Zeit mal wieder die Garmin-Uhr anschalten und loslaufen, aber bei meiner aktuellen Verfassung hieß es: „Lauf nur 22 Minuten im Easy-Run mit 700er-Pace” – also bin ich rund 3 Kilometer gelaufen.
Ganz wie die Uhr es mir geraten hat, war es wirklich anstrengend. Mein Gewicht ist viel zu sehr in die Höhe geschnellt, und meine Körpertemperatur wollte einfach nicht steigen. Der Puls kratzte derweil an der 191 ^^;;
Aber als ich fertig war, fühlte ich mich herrlich erfrischt, und mein Körper reagierte schon ab dem nächsten Tag. Wegen des plötzlichen Kälteeinbruchs komme ich gerade nicht zum Sport, aber sobald es ein bisschen milder wird, werde ich wohl meine Runden um den Seepark drehen und dabei schöne Musik hören können.
Mit über 40 wird das Sporttreiben immer schwieriger. Überall fängt es an zu schmerzen, und obwohl ich dieselbe Menge esse wie früher, schießt das Gewicht rasant nach oben. Ich gebe gerade ganz schön viel Geld aus, um abzunehmen. Ich will meine Abläufe gut ordnen, sie mir zur Gewohnheit machen und so dranbleiben.
Das war eine Review zu einem neutralen Laufschuh, der selbst bei 83 kg und 173 cm die Stöße gut abgefedert hat.
Vielen Dank.
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