Camelbak Ultra Belt: Mein Laufgürtel-Test für Joggen & Rad
Laufen · Veröffentlicht 25.5.2024 ·
러닝도 하고…자전거도 타고…물병, 휴대폰 항상 불편, 기껏 경량화 했는데 물병거치대도 거추장…
Mal joggen … mal Rad fahren … und immer dieses Gefummel mit Wasserflasche und Handy. Ich hatte alles schön leicht gemacht – und dann steht einem auch noch der Flaschenhalter im Weg …
Autoschlüssel, Handy, Wasserflasche: Schon bei diesen Basics wurde es jedes Mal zum Problem, sie unterzubringen – egal ob bei einer kurzen Laufrunde oder auf dem Rad. Beim Rad ging es ja noch irgendwie, da gibt es einen Flaschenhalter und vorne kann man eine Tasche montieren. Aber beim Laufen war es wirklich eine Qual. Man kann ja schlecht Flasche und Handy gleichzeitig in den Händen halten und losrennen …
Ironischerweise lässt sich am Brompton alles Mögliche an Halterungen anbringen, sodass man seine Sachen gut verstauen kann … aber das ist in der Praxis dann auch unbequemer als gedacht. Zusammengeklappt kommt sich das Zeug schnell in die Quere …
Nach langem

Hin und Her habe ich mir den Camelbak Ultra Belt gekauft.
Wandern steht erst mal nicht auf dem Plan, aber ich brauchte einen Laufgürtel fürs Rad und fürs Joggen. Ganz im Sinne von „One Source, Multi Use” scheint er für beide Aktivitäten wie gemacht zu sein, und ich bin sehr zufrieden damit. – selbst gekauft, selbst getestet –

Das Etikett mit allen möglichen technischen Angaben. Im Grunde reicht es zu wissen: Die Größe geht von S bis M, und eine 500-ml-Wasserflasche ist dabei. Mehr muss man sich gar nicht durchlesen.

Das ist die besagte Silikon-Trinkflasche. Ehrlich gesagt habe ich schon ein paar Flaschen, es wäre mir also egal gewesen, ob eine dabei ist. Aber es ist eine Silikonflasche mit Verschluss und sozusagen ein Bundle-Produkt – also habe ich sie einfach mitgenommen.

Da das Grundkonzept auf Ultramarathons (Trailrunning in den Bergen) ausgelegt ist, bietet der Gürtel ordentlich Stauraum. Außerdem gibt es ein wasserdichtes Fach. Bei längerer Nutzung kann die Wasserdichtigkeit allerdings nachlassen. Das Handy oder andere Dinge, die nicht nass werden dürfen, würde ich sicherheitshalber noch zusätzlich in eine Tüte packen. Das Material ist leicht und gut belüftet. Es gibt eine Verstellmöglichkeit, daher empfiehlt es sich, eine Nummer kleiner oder genau passend zu kaufen. Ich habe aktuell so um die 34 Zoll Bauchumfang – bei den Hosen pendle ich zwischen 32 und 34 hin und her. Ich habe Größe S/M bestellt, und es drückt nicht. Wenn ich allerdings ordentlich zulange und zunehme, könnte es eng werden.

So sieht das Material an der Seite aus. Dinge, die nass werden dürfen, oder Verpflegung für unterwegs kann man einfach in diese Tasche stecken.

Das Mesh-Muster ist ziemlich speziell. So ein Muster im Stil 3-1-3-1-3-1. Ich habe ihn gekauft, um ihn vier bis fünf Jahre zu nutzen – ich hoffe einfach, dass die Haltbarkeit das auch hergibt.

Ich habe ihn mal angelegt und den Bauch ein bisschen angespannt. Tu so, als hätte ich keinen Bauch … Er sitzt angenehm fest, liegt genau auf den Hüften auf und ist breit genug, sodass er sich vermutlich nicht aufrollt. Wenn nur noch ein bisschen mehr vom Bauch verschwinden würde, sähe es schön aus – aber das ist gar nicht so leicht.

So, noch mal Luft anhalten – hier die Seitenansicht … puh … Auf dem Rücken verstaut man am besten Dinge, die man selten herausholt, an den Seiten dünne Sachen, die auch nass werden dürfen, und vorne das, was trocken bleiben muss. Die meisten verstauen ihre Wasserflasche wohl hinten am Rücken.
So weit mein Kaufbericht zum Ultra Belt, der sich fürs Laufen (Joggen), fürs Rad und für kürzere Bergtouren eignet. Demnächst folgt ein Erfahrungsbericht.
Danke fürs Lesen.
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