Wanderausrüstung für Einsteiger: Sommer, Winter & Backpacking

Camping · Veröffentlicht 24.12.2022 ·

Hier geht es um die Ausrüstung, die man als Einsteiger fürs Wandern braucht.

Bereiten Sie sich gut vor, dann steht einem schönen Tag am Berg nichts im Weg.

Sommerkleidung

Bei der Sommerkleidung fürs Wandern dreht sich vieles vor allem um Feuchtigkeitstransport und schnelles Trocknen.

Eine bequeme kurze Hose oder Leggings, ein funktionelles Oberteil, dazu eine Mütze gegen die starke Sonne sowie Sonnenbrille bzw. Goggles.

Und für die Pause am Gipfel reicht eine leichte Jacke, die kurz den Wind abhält, völlig aus.

Kommen noch Handschuhe, ein funktionelles Schweißtuch oder ein Schwimmhandtuch dazu, wird die Tour gleich richtig angenehm.

Es muss übrigens keine Wandermarke sein – funktionelle Kleidung tut es meiner Meinung nach genauso.

Je nach Streckenlänge mag das unterschiedlich sein, aber ich für meinen Teil empfehle Stöcke durchaus. Man beansprucht die Muskulatur von Ober- und Unterkörper gleichmäßiger,

und sie entlasten Knie und Sprunggelenke – ein wichtiges Stück Ausrüstung.

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Winterkleidung

Im Winter besteht die Grundausstattung aus einer Jacke, die beim Gehen für Wärme sorgt, einer Daunenjacke für die Pausen und einer Wanderhose für den Winter. Die Baselayer dürfen ruhig dieselben sein wie im Sommer, also mit feuchtigkeitsableitender, schnell trocknender Funktion. Allerdings sollte man auf keinen Fall in der Daunenjacke gehen, denn beim Gehen kommt man ordentlich ins Schwitzen.

Stattdessen trägt man eine winddichte Jacke und holt für die Pause die Daunenjacke heraus. Und all das muss sich im Rucksack verstauen lassen.

Was in den Rucksack gehört

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Trinkflasche

Es gibt Flaschen aus Plastik und welche aus Silikon.

Für große Mengen habe ich meist Plastik verwendet, aber inzwischen gibt es auch Silikonflaschen mit zwei Litern Fassungsvermögen.

Nutzen Sie einfach, was zum Zweck passt. Silikonflaschen sind in der Regel teurer.

Stirnlampe

Touren in den Nationalparks beginnen meistens schon vor Sonnenaufgang.

Eine Stirnlampe für Auf- und Abstieg sowie Ersatzbatterien sind Pflicht. Gewöhnen Sie sich an, sie immer im Rucksack zu haben.

Manche benutzen die Handytaschenlampe als Ersatz, aber sobald einem eine Hand fehlt, kann es richtig brenzlig werden. Die Stirnlampe darf ruhig günstig sein – Hauptsache, Sie haben eine dabei.

Erste-Hilfe-Mittel

Beim Wandern zwickt es einen manchmal auf seltsame Weise. Vor allem Magen- und Schmerzmittel braucht man immer mal wieder.

Ich packe Magenmittel, Schmerzpflaster, Mückenspray, Sonnencreme, feuchte Tücher und so weiter zusammen ein und habe alles im Rucksack.

Verpflegung für unterwegs

Damit ist Essen gemeint, das man nicht im Sitzen zu sich nimmt, sondern in Bewegung – um stetig Kalorien nachzuschieben.

Empfehlen kann ich Yōkan (Bohnengelee), Bonbons oder so etwas wie Pocari Sweat.

Wovon ich abrate, sind diese Schokoriegel-artigen Sachen: Sie brauchen gefühlt ewig, bis sie verdaut sind,

und lassen sich nicht sofort in Energie umsetzen. Da empfehle ich eher ein Power-Gel.

Mal sind es nur drei bis vier Stunden, mal bis zu vierzehn Stunden, die man unterwegs ist.

Ob kurz oder lang – ich packe immer mindestens 2.000 kcal an Unterwegs-Verpflegung in ein Beutelchen und das in den Rucksack.

Backpacking

Wenn Sie sogar ans Backpacking denken, kommen noch folgende Dinge dazu.

Zelt

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Man braucht doch ein Zelt, das vor Kälte, Hitze und Wind und Wetter schützt, oder?

Das Zelt ist ein ganz wichtiges Überlebenswerkzeug. Man kann es zwar auch durch anderes ersetzen – aber das gilt nur für Geübte.

Isomatte

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Die Isomatte hält die Kälte vom Boden ab und sorgt dafür, dass einem nichts in den Rücken drückt – ein wichtiges Hilfsmittel und unverzichtbar, um sich richtig zu erholen.

Schlafsack

Neben der Isomatte ist er ein ganz wichtiges Wärme-Utensil; ob Winter oder Sommer, man braucht einen zur Jahreszeit passenden Schlafsack.

Kochausrüstung

Außerhalb der Nationalparks gibt es Campingplätze und andere Orte, an denen man kochen darf.

Wer eine Backpacking-Tour mit mindestens einer Übernachtung macht, muss essen – und braucht dafür das passende Gerät.

Löffel, Gabel, Kocher, Topfset und Ähnliches gehören dazu.

Proviant

Fertiggerichte, Lunchbox, Verpflegung.

Ist man am Rastplatz angekommen, muss gegessen werden.

Wer stundenlang draußen gewandert oder getrekkt ist, verbraucht ein Vielfaches der üblichen Energie.

Nur mit ausreichend Essen und Erholung kann man am nächsten Tag wieder loslaufen.

Deshalb sorgt man mit kalorienreichem Proviant und Fertiggerichten für eine ordentliche Mahlzeit und ruht sich aus.

Auswählen und sich konzentrieren

Wenn ich mir vorstelle, das alles oben Aufgezählte zu schleppen und auf dem Rücken zu tragen, wird mir schon jetzt schwer ums Herz.

Genau deshalb müssen wir auswählen und uns konzentrieren.

Natürlich sind Gimbap und eine heiße Cup-Nudel oben am Berg wirklich ein Hochgenuss –

aber an den gegrillten Schweinebauch mit Soju nach dem Abstieg kommen sie wohl doch nicht heran.

Leicht und nur das Nötigste in einen kleinen Rucksack packen, entspannt wandern und nach dem Abstieg etwas Leckeres genießen –

auch das ist eine richtig gute Art zu wandern.

Leicht bedeutet: man geht öfter

Die Grundausstattung in einen kleinen Rucksack, den man sich oft schnappt und mit dem man rausgeht – das ist die Basis des Wanderns.

Wenn man oft unterwegs ist, entwickelt sich ein eigener Stil, und man merkt, ob einem leichtes Wandern liegt oder eher die Überschreitungstour mit schwerem Rucksack.

Wandern und Trekking sind ein anstrengenderer Sport, als man denkt. Aber man bekommt eben auch viel zurück.

Fangen Sie mit nahen, niedrigen Bergen langsam an und wagen Sie sich bis zur Nationalpark-Überschreitung vor – Sie werden merken, wie viel Spaß das macht.

So weit meine Zusammenstellung zur Wanderausrüstung.

Vielen Dank.

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Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com

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