Eoreumgol und das Saja-pyeong Silbergras-Plateau: Wanderung auf dem Jaeyaksan in Miryang

Wandern · Veröffentlicht 19.7.2026 ·

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Auf einen Blick

KriteriumBewertung
Erreichbarkeit (Öffis & Parken)★★☆☆☆
Schwierigkeitsgrad der Strecke★★★☆☆
Wasserquellen am Berg★☆☆☆☆
Übernachtung erforderlich?★★★☆☆ (1 Nacht bei der Gesamtwanderung)
Schwierigkeitsgrad — Frühling★★★☆☆
Schwierigkeitsgrad — Sommer★★★★☆
Schwierigkeitsgrad — Herbst★★★☆☆
Schwierigkeitsgrad — Winter★★★★☆

※ Quelle: Forstdienst (Korea Forest Service) Wanderweg-Daten · Erreichbarkeit und Jahreszeiten sind Richtwerte

Überblick

개요 Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Danjang-myeon, Miryang-si, Gyeongsangnam-do) · Gonggongnuri

Der Jaeyaksan in der Provinz Gyeongsangnam-do erstreckt sich über die Gebiete Danjang-myeon und Sannae-myeon und ist ein fester Bestandteil der als „Yeongnam Alpen“ bekannten Bergkette. Mit einer Gipfelhöhe von 1211 m bietet er eine beeindruckende Kulisse, und durch die Nähe zum historischen Pyochungsa-Tempel sowie dem als Naturdenkmal geschützten „Eistal von Miryang“ lässt sich Natur und Kultur wunderbar verbinden.

Vom Gelände her ist der Berg zwar eher ein weicher Waldberg, aber in der Nähe des Gipfels wechseln sich felsige Abschnitte und tolle Aussichtspunkte ab. Da die Schwierigkeit offiziell als „mittel“ eingestuft wird, ist er auch für weniger geübte Wanderer gut machbar. Die meisten Routen lassen sich problemlos als Tagestour bewältigen. Wer es jedoch ambitionierter angeht und die gesamte Wanderstrecke von insgesamt 67,29 km in Erwägung zieht, sollte zweifellos eine Übernachtung einplanen.

Gebirgsprofil und Gelände

산세와 지형 Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Danjang-myeon, Miryang-si, Gyeongsangnam-do) · Gonggonuri

Der Jaeyaksan ist kein einzelner, isolierter Gipfel, sondern eine ganze Bergkette mit mehreren Spitzen, die über ein verzweigtes Kammrelief miteinander verbunden sind. Laut den Geodaten ist der Saja-bong (1210 m) der höchste Punkt des Gebiets. Rund um die Grate verteilen sich weitere Gipfel wie der Jaeyaksan (1134 m), der Sumibong (1137 m), Munsubong (965 m) und der Gwaneumbong (911 m). Zudem gibt es entlang der Wanderwege verschiedene weitere Erhebungen ohne eigenen Namen (646 m, 1124 m und 1200 m), was verdeutlicht, wie komplex das Gelände mit seinen vielen Graten und Senken eigentlich ist.

Vom Charakter her handelt es sich eher um ein „erdiges“ Gebirge mit weitläufigen Gras- und Waldflächen. Doch an den Graten mischen sich immer wieder felsige Abschnitte unter die Wege, sodass das Gelände je nach Aufstiegsroute mal sanft und mal recht knackig wirkt. Ein besonderes Highlight ist das Saja-pyeong-Hochplateau in der Nähe des Gipfels: Diese seltene alpine Feuchtzone mit ihren weiten Graslandsen bietet eine völlig andere, faszinierende Kulisse als die rein felsigen Gipfel.

Das Gefühl beim Wandern

등산의 느낌 Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Miryang-si, Gyeongsangnam-do) · Gongu Nuri

Die Wanderung auf den Jaeyak-san beginnt in dichten Waldpfaden und führt allmählich hinauf zu den Graten, wo sich die Sicht immer weiter öffnet. Egal, ob man von der Pyochungsa-Seite oder dem Ealgol-Pfad aufsteigt: Zu Beginn folgt man meist schattigen Wegen entlang der Täler. Doch je höher man kommt, desto niedriger wird die Vegetation, bis sich plötzlich das Panorama der Yeongnam-Alpen vor einem ausbreitet. Da es laut den Wanderdaten insgesamt sieben ausgewiesene Aussichtspunkte gibt, kann man sich auf dem Grat immer wieder auf großartige Ausblicke freuen. Im Herbst verwandelt das Silbergras am Sajapyeong-Plateau nahe dem Gipfel die Landschaft in ein wahres Spektakel und zieht viele Wanderer an. Im Sommer hingegen sorgt der reiche Wasserfluss in den Tälen für die typische, erfrischende Kühle des Ealgol-Pfads. Im Winter hingegen herrscht auf den windgepeitschten, vereisten Abschnitten des Grates eine ganz andere Spannung als auf den sanften Waldwegen am Anfang der Tour.

Die wichtigsten Routen (je nach Einstieg)

주요 코스(들머리별) Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Dan Jang-myeon, Miryang-si, Gyeongsangnam-do) · Gongkonuri

Route (Startpunkt → Gipfel)EntfernungHöhenunterschiedDauer (einfach)SchwierigkeitBeliebtheit
Weggabelung 1 → Jaeyaksan Sajabong7,52 km↕ 1008 mca. 3 Std. 34 Min.★★★★★★★★★☆
Wegpunkt 1 → Gipfel (13,29 km)13,29 km↕ 1017 mca. 5 Std. 1 Min.★★★★★★★☆☆☆
Weggabelung 1 → Gipfel6,57 km↕ 653 mca. 2 Std. 44 Min.★★★★☆★★★★☆
Startpunkt Eis-Tal-Endstation → Gipfel7,63 km↕ 845 mca. 3 Std. 19 Min.★★★★★★★★★★
Aussichtspunkt → Gipfel6,96 km↕ 869 mca. 3 Std. 11 Min.★★★★★★★★☆☆
Erster Sattel am Aufstieg → Gipfel7,88 km↕ 777 mca. 3 Std. 16 Min.★★★★★★★★☆☆
Wegpunkt 1 → Gipfel (5,17 km)5,17 km↕ 763 mca. 2 Std. 34 Min.★★★★☆★★☆☆☆
Wegpunkt 1 → Gipfel (10,86 km)10,86 km↕ 334 mca. 3 Std. 16 Min.★★★★☆★★☆☆☆

※ Quelle: Korea Hiking & Trekking Support Center 100 Famous Mountains GPX (Entfernung, Höhenunterschied, Dauer, Schwierigkeit) · Beliebtheit sind Richtwerte

Route 1 — Abzweigung 1 → Jaeaksan Sajabong

📏 7.52km ⛰️ 1008m Höhenmeter ⏱️ 3:34 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
1205m 199m 7.52km

Verlauf: Abzweigung 1 → Abzweigung 2 → Abzweigung 3 → Hangaeeam Kumgang-Wasserfall → Abzweigung 5 → Aussichtsfelsen → Jaeaksan Sajabong → Abzweigung 8 → Abzweigung 9 → Abzweigung 10 → Abzweigung 15

Anreise: Der Einstieg erfolgt in Richtung des Pyochungsa-Tempels. Üblicherweise nimmt man von der Stadt Miryang aus den Bus in Richtung Pyochungsa. Wer lieber mit dem eigenen Auto unterwegs ist: In der Nähe des Tempelgeländes gibt es auch Parkmöglichkeiten.

Besonderheiten & Empfehlung: Die Wanderung beginnt mit einem Weg durch bewaldete Pfade entlang des Tals, vorbei an Hangaeeam und dem Kumgang-Wasserfall. Im weiteren Verlauf führt die Route über den Aussichtsfelsen hinauf zum Gipfel des Sajabong. Das Beste an dieser Tour ist die Abwechslung: erst die kühle, erfrischende Atmosphäre des Tals und später der weite Blick vom Gipfel aus. Sie ist die ideale Wahl für alle, die den Sajabong – das höchste Ziel der Wanderung – bezwingen möchten.

Route 2 — Wegpunkt 1 zum Gipfel (Langstrecke)

📏 13.29km ⛰️ 1017m Höhenmeter ⏱️ 5:01 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
1205m 186m 13.29km

Route: Wegpunkt 1 → Wegpunkt 2 → Wanderweg Maebawi-Dorf → Wegpunkte 4–7 → Wegpunkte 9 & 10 → über Pilbong → Wegpunkte 12 & 8 → Wegpunkte 13–15

Anfahrt: Der Einstieg erfolgt in Richtung des Maebawi-Dorfes. Da man hier in ein eher abgelegenes Dorf hineinfährt, ist es mit dem eigenen Auto oder einem Taxi deutlich stressfreier als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Charakteristik & Empfehlung: Das ist die längste Strecke der gesamten Tour. Da man über den Wanderpfad des Maebawi-Dorfes führt und dabei auf etliche Abzweigungen trifft, ist die Route eher für erfahrene Wanderer geeignet, die Lust auf eine richtige Langstrecken-Tour haben. Man sollte also nicht nur genug Ausdauer, sondern auch ein wenig Zeit für die Strecke einplanen.

Route 3 — Weggabelung 1 → Gipfel (Aussicht auf das Felsmassiv)

📏 6.57km ⛰️ 653m Höhenmeter ⏱️ 2:44 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★☆ ⤓ GPX
1200m 548m 6.57km

Route: Weggabelung 1–5 → Weggabelung 16–20 → Weggabelung 22/23 → Aussichtspunkt → Weggabelung 28

Einstieg/Anfahrt: Der Startpunkt liegt in der Nähe des Pyochungsa-Tempels. Da sich die ersten Abschnitte mit Route 1 überschneiden, sind auch die Park- und Busmöglichkeiten identisch.

Besonderheiten & Empfehlung: Mit einem Höhenunterschied von 653 m ist die Strecke vergleichsweise moderat. Das Highlight: Sobald man ab der Mitte den Aussichtspunkt passiert, öffnet sich die Sicht. Da der Anstieg im Verhältnis zur Distanz zum Gipfel eher gering ausfällt, ist diese Tour ideal für alle, die den Ausblick genießen möchten, ohne sich direkt völlig zu verausgaben.

Route 4 — Einstieg am Endpunkt des Eistals → Gipfel

📏 7.63km ⛰️ 845m Höhenmeter ⏱️ 3:19 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
1152m 317m 7.63km

Etappen: Eistal 1. Parkplatz → Verwaltung des Eistals → Eistal 2. Parkplatz → Eistal-Toilette → Eistal Kiosk → Eistal 3. Parkplatz → Sumin-ga → Einstieg am Endpunkt des Eistals → Kiosk am Endpunkt → Busfahrplan → Weggabelung 12 → Rastplatz im Dorf Gu-yeon → Apgujeong Rainbow Pool → Hinweisschild zum Hobakso-Wasserfall → Einstieg

Anfahrt: Die Route startet direkt an der Endstation des Stadtbusses von Miryang zum Eistal. Das ist ziemlich praktisch, da die Buslinie direkt bis zum Endpunkt fährt und man also sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommt. Wer lieber mit dem Auto anreist: Es gibt die Parkplätze 1 bis 3 nacheinander entlang der Strecke, was das Parken ebenfalls sehr unkompliziert macht.

Besonderheiten & Empfehlungen: Da am Anfang Verwaltung, Toiletten, Kioske und Parkplätze quasi aneinandergereiht sind, ist dies die Route mit der besten Infrastruktur. Da man zudem viele schöne Ecken wie den Hobakso-Wasserfall oder den Rastplatz im Dorf Gu-yeon passiert, ist dieser Weg ideal für alle, die zum ersten Mal zum Jaeaksan-Gebirge pilgern – oder schlichtweg für Wanderer, die Wert auf eine gute Versorgung legen.

Route 5 — Vom Aussichtspunkt zum Gipfel

📏 6.96km ⛰️ 869m Höhenmeter ⏱️ 3:11 🔁 Rundweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
1131m 270m 6.96km

Verlauf: Aussichtspunkt → Weggabelung 10 → Aussichtspunkt Jinbulam → Weggabelung 24·25 → Jinbulam-Tempel → Weggabelung 27·28

Einstieg: Der Zugang erfolgt meist über den Pfad in Richtung Jinbulam, wobei man oft das Gelände des Pyochungsa-Tempels durchquert, um in die eigentlichen Wanderwege zu gelangen.

Besonderheiten & Empfehlungen: Ganz im Sinne des Namens ist diese Route eine ständige Abfolge von Panoramablicken. Man startet am Aussichtspunkt und passiert später erneut den Blickpunkt am Jinbulam-Tempel. Da man zudem den geschichtsträchtigen Jinbulam-Tempel besichtigen kann, ist die Tour ideal für alle, die eine Wanderung gerne mit einer kleinen kulturellen Entdeckungstour verbinden möchten.

Route 6 — Erster Passaufstieg → Gipfel

📏 7.88km ⛰️ 777m Höhenmeter ⏱️ 3:16 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
1087m 346m 7.88km

Verlauf: Erster Passaufstieg → Weggabelung 10·16 → Feuchtgebiet-Schutzgebiet → Aussichtspunkt → Sijapyeong-gil Unterstand → Weggabelung 35·36·40·50·52·57 → Weggabelung 103·106

Zugang: Das ist der Einstieg in Richtung Sijapyeong. Da die Strecke direkt durch ein geschütztes Feuchtgebiet führt, ist der Zugang über Pyochungsa oder aus der Region Sannae-myeon die gängigste Variante.

Besonderheiten & Empfehlung: Dies ist die einzige Route, die direkt durch das Feuchtgebiet führt – so kommt man dem weiten Grasmeer des Sijapyeong-Plateaus so nah wie auf keinem anderen Weg. Ein absolutes Highlight für alle Wanderer, die im Herbst das spektakuläre Panorama der Silbergräser erleben wollen.

Schwierigkeitsgrad, Untergrund und Sicherheitshinweise

난이도·노면·주의 Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Danjang-myeon, Miryang, Gyeongsangnam-do) · Gonggonuri

Die innerhalb des Bezirks registrierten Abschnitte werden basierend auf den Verwaltungsgemeinden in vier Abschnitte unterteilt.

Abschnitt (nach Verwaltungsgemeinde)GesamtlängeSchwierigkeitUntergrund
(kein Name)31,89 kmleicht-
Gucheon-ri-Abschnitt19,62 kmleicht-
Icheon-ri-Abschnitt13,91 kmleicht/mittel-
Samyang-ri-Abschnitt1,87 kmleicht-

※ Bei den oben genannten Längen handelt es sich um die Gesamtlänge der Wanderwege pro Verwaltungsgemeinde und nicht um die Distanz eines spezifischen Routenabschnitts.

Zwar gibt es keine detaillierten Angaben zum genauen Bodenmaterial, aber wenn man die Höhenunterschiede (653 m bis 1017 m) und den realen Schwierigkeitsgrad (★★★★☆–★★★★★) bedenkt, wird eines klar: Je näher man dem Gipfel kommt, desto steiler wird es. Besonders in den felsigen Passagen mit Aussichtspunkten muss man verdammt gut auf seine Trittsicherheit achten. Da in den Daten ein Gefahrenbereich identifiziert wurde, sollte man dort das Tempo drosseln und erst recht auf Sicherheit gehen. Insgesamt gibt es sieben Aussichtspunkte, die entlang des Grats immer wieder den Blick in die Ferne freigeben, sowie acht Punkte, die als Einstiegs- oder Ausstiegsmöglichkeiten dienen. Ein wichtiger Hinweis noch: Laut den offiziellen Daten gibt es keine Schutzhütten. Das bedeutet, dass man bei einem plötzlichen Wetterumschwung keinen Unterschlupf vor dem Regen findet. Plant die Tour also lieber mit ausreichend Zeitreserve ein, um sicher unterwegs zu sein. Im Winter ist auf vereiste Abschnitte am Grat zu achten, im Sommer bei Regen auf den schnellen Anstieg der Wasserstände in den Tälern.

Distanz und Zeitaufwand

거리와 소요시간 Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Danjang-myeon, Miryang-si, Gyeongsangnam-do) · Gongguri

Die einseitigen Distanzen der einzelnen Routen zum Gipfel variieren ziemlich stark und liegen zwischen 5,17 km und 13,29 km. Entsprechend unterschiedlich fällt auch die geschätzte Wanderzeit pro Weg aus: Sie reicht von etwa 2 Stunden und 34 Minuten bis hin zu gut 5 Stunden. In der Regel muss man für eine Rundtour mit etwa 5 bis 10 Stunden rechnen, was man also gut als Tageswanderung bewältigen kann.

Falls ihr jedoch plant, die gesamte Wanderstrecke von insgesamt 67,29 km in einem Rutsch zu bezwingen – also die komplette Durchquerung des Gebiets –, dann wird es ernst. Die kumulierten Werte für die gesamte Strecke liegen bei etwa 1265 Minuten (ca. 21 Stunden) für den Aufstieg und 878 Minuten (ca. 14,6 Stunden) für den Abstieg. Um Missverständnisse zu vermeiden: Das ist nicht die Zeit für eine einzelne Route, sondern die Summe über das gesamte Wegenetz.

Aus diesen Gesamtwerten ergibt sich eine durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit von etwa 19 Minuten pro Kilometer. Das ist ein guter Richtwert, um die Zeit für eine einzelne Route grob einzuschätzen. Da man bei großen Höhenunterschieden oder besonders langen Strecken aber oft etwas langsamer vorankommt, ist mein Rat: Plant für den ersten Besuch auf diesen Wegen lieber etwas mehr Puffer ein, als die in der Tabelle angegebenen Zeiten.

Anreise (Öffentliche Verkehrsmittel & Parken)

가는 길(대중교통·주차) Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Danjang-myeon, Miryang-si, Gyeongsangnam-do) · Gonggonuri

Da der Jaeyaksan in Miryang (Gyeongsangnam-do) liegt, lässt er sich natürlich nicht mit der U-Bahn erreichen. Wer von Miryang aus startet, nimmt am besten einen der lokalen Busse in Richtung Pyochungsa oder Eoreumgol. Wenn man aus den großen Städten wie Busan oder Daegu kommt, ist der gängigste Weg die Anreise mit dem KTX oder dem Mugunghwa-Zug bis zum Bahnhof Miryang, gefolgt von einem Umstieg in den Bus nach Pyochungsa oder Eoreumgol.

In der Nähe des Wanderwegs gibt es laut den öffentlichen Verkehrsdaten Haltestellen wie Juam-maeul-ipgu, Pyochungsa Sangga oder Sijeon. Von dort aus kann man die Wege zu den jeweiligen Routen gut zu Fuß bewältigen. Wer mit dem eigenen Auto anreist, kann die Parkplätze in der Nähe von Pyochungsa oder die Parkplätze 1 bis 3 in Eoreumgol nutzen. Da die offiziellen Daten hier nicht immer das vollständige Bild zeichnen, könnte es am Wochenende oder in der Hauptsaison durchaus etwas voll werden. Ein kleiner Tipp: Verlasst euch für die genauen Abfahrtszeiten am besten auf die Apps KakaoMap oder Naver Map – sucht dort einfach nach „Pyochungsa“ oder „Miryang Eoreumgol“, um die aktuellsten Verbindungen zu finden.

Jahreszeiten · Wetter · Ausrüstung

시즌·날씨·장비 Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Danjang-myeon, Miryang-si, Gyeongsangnam-do) · Gongkonuri

Der Jaeyaksan eignet sich am besten für Wanderungen im Frühjahr oder Herbst. Besonders der Herbst hat seinen ganz eigenen Zauber: Wenn das Silbergras am Sajapyeong-Plateau nahe dem Gipfel steht, zieht es die Wanderer in Scharen an. Im Sommer hingegen bieten die wasserreichen Täler – vor allem auf der Ice-Valley-Route – eine herrliche Erfrischung, auch wenn man sich hier auf Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und plötzliche Regenschauer einstellen muss. Im Winter können der starke Wind am Grat und vereiste Abschnitte tückisch werden, weshalb Grödel und winddichte Kleidung absolut unverzichtbar sind.

Was die Grundausrüstung angeht, sollten Sie immer an feste Wanderschuhe, ausreichend Trinkwasser (da es kaum Quellen oder Wasserstellen gibt, empfehle ich mindestens 1 bis 2 Liter), eine Regenjacke bzw. einen Windbreaker und Wanderstöcke denken.

Tipps für ausländische Reisende

외국인 여행자 팁 Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Danjang-myeon, Miryang-si, Gyeongsangnam-do) · Gonggongnuri

Der Berg wird als Jaeyaksan bezeichnet, und der markante Hauptgipfel heißt Jaeyaksan Sajabong. In der Umgebung findet ihr den Pyochungsa-Tempel sowie das Miryang Ice Valley (Eoreumgol). Während der Aufstieg selbst keine Gebühr kostet und man auch keine spezielle Genehmigung braucht, solltet ihr beim Besuch des Pyochungsa-Tempels mit eventuellen Eintrittsgebühren rechnen – schaut das also am besten vorab kurz ab.

Was die Infrastruktur angeht: An den Wanderstartpunkten, wie etwa beim Eoreumgol-Weg, gibt es meistens Toiletten. Sobald man aber erst einmal auf dem Berg unterwegs ist, wird es spärlich mit WCs oder Trinkwasserstellen. Also: Packt euch auf jeden Fall genug Wasser ein!

Ein wichtiger Hinweis zur Navigation: Verlasst euch nicht zu sehr auf Google Maps, da die Wanderwege in Korea oft nicht präzise abgebildet sind. Nutzt stattdessen lieber KakaoMap oder Naver Map. Und denkt an die Sicherheit: Plant für den Abstieg genügend Zeit ein und nehmt es in schwierigen Abschnitten nicht zu eilig. Da das Mobilfunknetz in manchen Gebieten mal aussetzen kann, ist es am sichersten, sich die Wanderkarte vorab offline zu speichern.

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Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com

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