Auf den Wällen der Geumjeong-Festung: Wanderung am Godangbong-Grat in Busan

Wandern · Veröffentlicht 18.7.2026 ·

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Ein kurzer Überblick

KriteriumBewertung
Erreichbarkeit (ÖPNV/Parken)★★★☆☆
Schwierigkeitsgrad der Route★★☆☆☆
Wasserversorgung am Berg★☆☆☆☆
Übernachtung nötig?★☆☆☆☆ (Tagestour reicht völlig)
Schwierigkeitsgrad — Frühling★★☆☆☆
Schwierigkeitsgrad — Sommer★★★☆☆
Schwierigkeitsgrad — Herbst★★☆☆☆
Schwierigkeitsgrad — Winter★★★★☆

※ Quelle: Geodaten der Forstbehörde. Angaben zur Erreichbarkeit und zu den Jahreszeiten sind lediglich Richtwerte.

Übersicht

개요 Foto: Korea Tourism Organization Foto-Galerie (Geumseong-dong, Geumjeong-gu, Busan) · Gonggong Nuri

Der Geumjeongsan ist ein Berg, der sich über die Stadtbezirke Geumjeong-gu, Buk-gu und Dongnae-gu in Busan sowie über die Stadt Yangsan in Gyeongsangnam-do erstreckt. Er ist vor allem für seine markante Bergkette bekannt, auf der sich die historische Festung Geumjeongsanseong entlang des Hauptgipfels Godangbong zieht. Die offiziell registrierte Gesamtlänge der Wanderwege im Gebiet wird mit 4,75 km angegeben – das ist allerdings lediglich die Summe der verschiedenen Routen innerhalb der Verwaltungsgrenzen und nicht die Länge eines einzelnen Weges. Auch wenn das Anforderungsprofil in den offiziellen Daten als „leicht“ eingestuft wird, sollte man sich nicht täuschen lassen: Die tatsächlichen Routen im Gipfelbereich sind aufgrund der Distanzen und Höhenunterschiede durchaus fordernd. Die „leichte“ Einstufung ist also eher theoretischer Natur. Da die Wanderwege jedoch gut gepflegt sind und man mit öffentlichen Verkehrsmitteln recht leicht hinkommt, lässt sich die Tour hervorragend als Tagesausflug absolvieren.

Gebirgszüge und Gelände

산세와 지형 Foto: Korea Tourism Organization Tourism Photo Gallery (Geumseong-dong, Geumjeong-gu, Busan) · Gongkonuri

Der Geumjeongsan ist ein echter Hybrid: An manchen Stellen bricht das Granitgestein hervor, doch insgesamt dominieren eher weiche Pfade und markante Grate. Deshalb wird er oft als eine Mischung aus einem felsigen und einem „erdigen“ Berg beschrieben. Der Gipfelbereich um den Godangbong ist von felsigen Spitzen geprägt, und entlang des Grates ziehen sich weitere Gipfel wie der Janggunbong, Sanggyebong und Paribong hintereinander her. Ein besonderes Highlight ist, dass der Grat direkt mit der alten Festungsmauer von Geumjeongsan zusammenfällt – man wandert also oft direkt entlang der historischen Wehrmauern. Die gemessene Höchsthöhe des Gipfels liegt bei 833 m.

Das Gefühl beim Wandern

등산의 느낌 Foto: Korea Tourism Organization Fotogalerie (Geumseong-dong, Geumjeong-gu, Busan) · Gonggonuri

Da der Weg größtenteils aus schattigen Waldpfaden besteht, findet man selbst im Hochsommer oft ein kühles Plätzchen. Wenn man dann erst einmal am Grat steht, wird die Wanderung richtig belohnt: Der Blick öffnet sich weit über das Stadtgebiet von Busan bis zum Nakdong-Fluss und in Richtung Yangsan. Rund um den Gipfel, dem Godangbong, wird es allerdings etwas abenteuerlicher. Das felsige Gelände verlangt hin und wieder, dass man die Hände zum Klettern benutzt – das sorgt für einen ganz anderen Nervenkitzel als die eher sanften Waldwege. Im Frühling leuchtet der Pfad entlang der alten Festungsmauern in frischem Grün, und im Herbst zieht das Zusammenspiel von silbernem Gras und buntem Laub die Wanderer in seinen Bann.

Die wichtigsten Routen (nach Startpunkt)

주요 코스(들머리별) Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Geumseong-dong, Geumjeong-gu, Busan) · Gongkonuri

Route (Startpunkt → Gipfel)DistanzHöhenunterschiedGeschätzte Dauer (einfach)SchwierigkeitBeliebtheit
Weggabelung → Aussichtsplattform Godangbong9,88 km↕603 mca. 3 Std. 29 Min.★★★★★★★★☆☆
Beomeosa-Parkplatz → Godangbong7,75 km↕628 mca. 2 Std. 59 Min.★★★★☆★★★★★
Hopo Saedongne → Gipfel7,91 km↕738 mca. 3 Std. 12 Min.★★★★★★★★☆☆
Weggabelung 5 → Aussichtsplattform6,13 km↕715 mca. 2 Std. 43 Min.★★★★☆★★☆☆☆
Nebenweg Cheongnyeonam → Gipfel10,14 km↕746 mca. 3 Std. 47 Min.★★★★★★★☆☆☆
Kreuzung Dabang → Dabangbong10,54 km↕726 mca. 3 Std. 51 Min.★★★★★★★☆☆☆
Haltestelle Geumsan Humansia → Gipfel12,61 km↕728 mca. 4 Std. 22 Min.★★★★★★★☆☆☆
Eingang Jijangam-Tempel → Gipfel7,02 km↕475 mca. 2 Std. 33 Min.★★★★☆★★★☆☆

※ Quelle: GPX-Daten der „100 berühmten Berge“ des Korea Hiking & Trekking Support Centers (Entfernung, Höhenunterschied, Dauer, Schwierigkeit) · Beliebtheit als Richtwert

Route 1 — Weggabelung → Aussichtsplattform Godangbong

📏 9.88km ⛰️ 603m Höhenmeter ⏱️ 3:29 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
826m 232m 9.88km

Route: Weggabelung → Godang-Quelle → Aussichtsplattform Godangbong → Gipfel Godangbong Einstieg: Dieser Abschnitt beginnt an einer Weggabelung mitten auf dem Grat. Meist wird er als Fortsetzung einer Wanderung beschrieben, die am Nordtor der Geumjeongsanseong-Festung oder im Sanseong-Dorf startet. Da es keinen speziellen Parkplatz gibt, ist es am einfachsten, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen oder am Straßenrand beim Sanseong-Dorf zu halten. Besonderheiten & Empfehlung: Ein Pluspunkt ist die Godang-Quelle, an der man sein Trinkwasser auffüllen kann. Die Tour eignet sich perfekt für alle, die gerne auf dem Grat wandern und den Ausblick von der Aussichtsplattform genießen möchten. Da die Strecke recht lang ist, sollte man seine Kräfte gut einteilen.

Route 2 — Parkplatz Beomeosa → Godangbong

📏 7.75km ⛰️ 628m Höhenmeter ⏱️ 2:59 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★☆ ⤓ GPX
823m 204m 7.75km

Route: Parkplatz Beomeosa → Geumjeongsan-Festung → Beomeosa Kulturzentrum → Wachstation → Abzweigung 11 → Steinsäulen (Dangganjiju) → Parkplatz (80 Stellplätze) → Abzweigung 14 → Abzweigung 15 → Toilette → Abzweigung 18 → Abzweigung 19 → Abzweigung 20 → Hinweisschild → Abzweigung 22

Anfahrt: Der gängigste Weg ist die Anreise mit der U-Bahn Linie 1 bis zur Station Beomeosa, von wo aus man in einen Stadt- oder Dorfbus zum Tempelzugang umsteigt. Wer lieber mit dem eigenen Wagen unterwegs ist: In der Nähe des Tempelgeländes gibt es einen Parkplatz mit Platz für etwa 80 Fahrzeuge, was die Anfahrt recht entspannt macht.

Besonderheiten & Empfehlungen: Dies ist eine der klassischen Routen am Geumjeongsan. Man wandert vom tausendjährigen Beomeosa-Tempel aus durch wunderschöne Waldwege, die sich harmonisch mit der alten Festungsanlage verbinden. Da es unterwegs Toiletten gibt, ist die Strecke auch für Einsteiger oder Familien mit Kindern eigentlich recht unproblematisch. Ideal für alle, die Geschichte und Natur in einer Tour erleben wollen.

Route 3 — Hopo Saedongne → Gipfel

📏 7.91km ⛰️ 738m Höhenmeter ⏱️ 3:12 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
778m 52m 7.91km

Route: Hopo Saedongne → Gujomok Geumjeongsan 1-1 → Yongdeok Nongwon → Gujomok Geumjeongsan 1-2 → Wegweiser → Hinweisschild Naturschutzgebiet → Abzweigung 7 → Gujomok Geumjeongsan 1-3~1-7 → Abzweigung 13, 15 → Gujomok Dongmyeon-Imdo 6-28 Anreise: Der Einstieg erfolgt über das Dorf in der Nähe der Station Hopo (Busan Metro Linie 2). Da es dort keine größeren Parkplätze gibt, ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wohl die deutlich entspanntere Wahl. Besonderheiten & Empfehlung: Mit einem reinen Höhenunterschied von 738 Metern gehört dieser Abschnitt zu den steilsten Routen in Richtung Gipfel – das wird also ordentlich an der Kondition zehren. Der Weg zeichnet sich dadurch aus, dass er erst durch das Dorf führt und dann allmählich in Forst- und Bergpfade übergeht. Aufgrund der Steigung ist die Tour eher für Wanderer mit etwas mehr Erfahrung zu empfehlen.

Route 4 — Weggabelung 5 → Aussichtspunkt

📏 6.13km ⛰️ 715m Höhenmeter ⏱️ 2:43 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★☆ ⤓ GPX
773m 63m 6.13km

Route: Weggabelung 5 → Hopo Saedongne → Yangsan Nurigil → Geumhosa-Tempel → Isu-Baumschule → Pavillon → Bänke & Sportanlagen → Weggabelung 12 → Hopo-Farm → Holzschutz Geumjeong 2-1 → Verkehrsabsperrung (Rohr) → Wegweiser & Informationstafeln → Bänke & Holzschutz → Weggabelung 18 → Bank & Wegweiser Zugang: Wie schon bei Route 3 nähert man sich von der Richtung Hopo aus. Da die Strecke direkt in den Yangsan Nurigil übergeht, ist es sinnvoll, auch die Zugänge Richtung Yangsan im Blick zu behalten. Besonderheiten & Empfehlung: Dank der vielen Pavillons, Bänke und Sportanlagen gibt es hier immer wieder Möglichkeiten zum Verschnaufen. Es ist eine eher sanfte Route, die zu häufigen Pausen einlädt – ideal für alle Wanderer, die das Erlebnis mit dem Yangsan Nurigil kombinieren möchten.

Route 5 — Nebenpfad des Cheongnyeon-Am → Gipfel

📏 10.14km ⛰️ 746m Höhenmeter ⏱️ 3:47 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
764m 31m 10.14km

Verlauf: Nebenpfad des Cheongnyeon-Am → Pagode → Elektrozaun → Sperrzone → Weggabelung 5 → Naewonam-Schild → Weggabelungen 7, 8 & 9 → Verbotsschild → Hinoki-Zypressen-Hain → Metallzaun → Weggabelungen 14 & 15 → Feuchtgebiet-Schutzgebiet

Anreise: Die Tour startet in der Nähe des Cheongnyeon-Am-Tempels und ist meist mit dem Zugangsweg Richtung Hwamyeong-dong (Bezirk Buk-gu) verbunden. Ein kleiner Tipp: Checkt am besten vorher kurz die lokalen Busverbindungen, damit ihr nicht mit dem Wanderrucksack planlos an der Haltestelle steht.

Highlights & Empfehlung: Das Besondere an diesem Weg sind der wunderschöne Hinoki-Zypressen-Hain und das geschützte Feuchtgebiet. Aber Achtung: Da es einige Absperrungen gibt, solltet ihr euch bitte unbedingt an die Schilder halten. Für alle, die ein bisschen was über das natürliche Ökosystem entdecken wollen, ist diese Strecke wirklich spannend.

Etappe 6 — Dabang-Kreuzung → Dabang-Gipfel

📏 10.54km ⛰️ 726m Höhenmeter ⏱️ 3:51 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
753m 40m 10.54km

Verlauf: Dabang-Kreuzung → Wegweiser am Dabang-Bach → Bushaltestelle Gyeseok-Dorf → Gedenkstein (Gyeseok-Dorf) → Weggabelung 5 → Restaurant „Kukdong“ → Weggabelung 7 → Rechtsweg bei den Daejeong-Apartments → Weggabelung 9 → Orientierungstafel → Strommast → Rastplatz → Weggabelung 13 → Warnzone Wildschwein → Waldbrandgebiet

Anfahrt: Die Route führt in Richtung des Dorfes Gyeseok (Dabang-dong, Yangsan). Da eine Bushaltestelle direkt in der Route liegt, lässt sich die Wanderung recht unkompliziert mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Besonderheiten & Empfehlung: Die Route ist eine etwas eigenartige Mischung – sie führt von einfachen Dorfstraßen bis hin zu einem abgelegenen Waldbrandgebiet. Da es zudem einen Hinweis auf Wildschweine gibt, würde ich eher dazu raten, nicht alleine zu wandern, sondern sich jemandem anzuschließen.

Route 7 — Bushaltestelle Geumsan Humansia → Gipfel

Der Einstieg: Die Wanderung startet an einer Bushaltestelle in der Nähe des Apartmentkomplexes. Mit 12,61 km ist dies die längste der Gipfel-Routen – man sollte also fast schon eine komplette Tagestour einplanen. Besonderheiten & Empfehlung: Da es die längste und zeitintensivste Strecke ist, eignet sie sich am besten für Wanderer mit einer guten Kondition. Wer die Tour hin und zurück bewältigen will, sollte – auch wenn kein Übernachtungsstopp nötig ist – definitiv schon im frühen Morgengrauen losziehen.

Route 8 — Eingang Jijangam → Gipfel

Der Einstieg: Der Weg beginnt in der Nähe des Jijangam-Tempels. Mit einem Höhenunterschied von 475 m ist die Strecke im Vergleich zu anderen Gipfelpfaden doch recht moderat. Besonderheiten & Empfehlung: Da sowohl die Distanz als auch der Höhenunterschied überschaubar sind, eignet sich dieser Pfad hervorragend für Einsteiger. Unter allen Touren mit Gipfelziel ist dies eine der weniger anstrengenden Optionen, um sich an den Aufstieg zu wagen.

Schwierigkeitsgrad, Untergrund & Sicherheitshinweise

난이도·노면·주의 Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Geumseong-dong, Geumjeong-gu, Busan) · Gongkonuri

Die registrierten Abschnitte innerhalb des Gebiets (basierend auf den Verwaltungsbezirken, Gesamtlänge kumuliert) stellen sich wie folgt dar:

Abschnittsname (basierend auf Verwaltungsbezirken)GesamtlängeSchwierigkeitUntergrund
Bereich Wondang-dong (Seo-gu)4,75 kmLeichtErdweg/Erde

Wichtig zu wissen: Die obige Tabelle zeigt die kumulierte Gesamtlänge der Wanderwege im Bezirk, nicht die Distanz eines einzelnen Kurses. Der Untergrund besteht zwar hauptsächlich aus Erdwegen, aber da das Gebiet rund um den Gipfel des Godangbong für seine Granitfelsen bekannt ist, sollte man bei Regen oder Frost besonders auf die Rutschgefahr achten. Da laut den offiziellen Objektdaten Gefahrenzonen, Aussichtspunkte, Start-/Zielpunkte sowie Trinkwasserstellen jeweils mit 0 gelistet sind, ist es am sichersten, sich auf die Beschilderung vor Ort und eine Navigations-App zu verlassen.

Distanz und Zeitaufwand

거리와 소요시간 Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Geumseong-dong, Geumjeong-gu, Busan) · Gonggonuri

Die Wege Richtung Gipfel sind unterschiedlich lang – je nach Route zwischen 7 km und 12,6 km. Meistens sollte man mit einer Gehzeit von etwa drei bis vier Stunden pro Weg rechnen, was die Touren ideal für einen Tagesausflug macht.

Die gesamte registrierte Strecke im Gebiet weist eine kumulierte Zeit von 82 Minuten für den Aufstieg und 59 Minuten für den Abstieg auf. Aber Achtung: Das ist nicht die Dauer einer einzelnen Route, sondern der Gesamtwert aller registrierten Abschnitte im Gebiet. Daraus lässt sich eine durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit von etwa 17 Minuten pro Kilometer ableiten. Diesen Wert kann man als guten Orientierungspunkt nutzen, um die eigenen Kräfte auf den eigentlichen Gipfelpfaden richtig einzuteilen.

Anreise (Öffentliche Verkehrsmittel & Parken)

가는 길(대중교통·주차) Foto: Korea Tourism Organization Photo Gallery (Geumseong-dong, Geumjeong-gu, Busan) · Gonggonuri

Wenn man von der U-Bahn-Station Beomeosa (Linie 1) in einen Bus oder Minibus Richtung Beomeosa umsteigt, erreicht man den Startpunkt von Route 2 (Parkplatz Beomeosa → Godangbong). Wer hingegen die Station Hopo (Linie 2) nutzt, gelangt zu den Routen 3 und 4 (Richtung Hopo Saedongne). Um nicht völlig planlos unterwegs zu sein, empfehle ich dringend, die genauen Verbindungen und Haltestellen vor der Abfahrt in KakaoMap oder Naver Map zu prüfen. Die öffentlichen Verkehrsdaten führen zwar Haltestellen wie die Kreuzung Singeomdan-jungang (vor dem Tunnel), De Etre The Hill (Gosan-Tunnel), Paragon Botanic Park (Gosan-Tunnel), den Hintereingang von Prugio The Venue oder De Etre The Hill/Ieum-Highschool als nahgelegen auf – ich würde aber trotzdem vorab in der App checken, wie groß die Distanz zwischen der Haltestelle und dem eigentlichen Wanderweg tatsächlich ist. Da es abgesehen vom Parkplatz in der Nähe des Beomeosa-Tempels (für etwa 80 Fahrzeuge) keine größeren Parkmöglichkeiten gibt, ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wohl die stressfreiere Wahl.

Saison · Wetter · Ausrüstung

시즌·날씨·장비 Foto: Korea Tourism Organization Fotogalerie (Geumseong-dong, Geumjeong-gu, Busan) · Gonggonuri

Frühling und Herbst gelten als die unkompliziertesten Zeiten für Wanderungen, während man sich im Sommer auf hohe Luftfeuchtigkeit, Hitze und plötzliche Regenschauer einstellen muss. Im Winter hingegen ist an den felsigen Gipfelbereichen mit Vereisung zu rechnen, weshalb Grödel und warme Kleidung unverzichtbar sind. Zur Grundausstattung gehören Wanderschuhe, Wechselkleidung, ausreichend Trinkwasser (da es kaum Wasserstellen gibt, empfehle ich mindestens 1 bis 1,5 Liter), eine Stirnlampe sowie ein Regenmantel oder eine wasserdichte Jacke.

Tipps für Reisende

외국인 여행자 팁 Foto: Korea Tourism Organization, Fotogalerie (Geumjeong-gu, Busan) · Public Nuri

Der Gipfel heißt Godangbong, der Berg selbst ist der Geumjeongsan. Eine spezielle Wandergenehmigung oder Eintrittsgelder für den Berg braucht man nicht – aber Achtung: In Tempelanlagen wie dem Beomeosa können für die Besichtigung der Kulturdenkmäler Gebühren anfallen. Schaut da am besten vor Ort kurz nach. Die Toiletten findet man auf der Strecke von Route 2 (vom Parkplatz am Beomeosa-Tempel bis zum Gipfel) zwischendurch. Was das Wasser angeht: Verlasst euch nicht auf öffentliche Trinkbrunnen, da solche laut den offiziellen Daten hier nicht registriert sind. Also: Unbedingt genug eigenes Trinkwasser einpacken! Ein kleiner Tipp am Rande: Verlasst euch in Korea beim Wandern lieber nicht auf Google Maps; die Wanderpfade werden dort oft ungenau angezeigt. Installiert euch am besten vorab KakaoMap oder Naver Map, um die tatsächlichen Wege und den ÖPNV sicher im Griff zu haben. Da der Gipfelbereich teils aus felsigen Abschnitten besteht, solltet ihr auf die Rutschgefahr achten. Und plant euer Timing so ein, dass der Abstieg nicht erst bei Dunkelheit erfolgt – setzt lieber rechtzeitig zur Tour an.

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