Brompton-Tour auf dem Ara-Kanal-Weg bis Jeongseojin (45 km)
Alltag · Veröffentlicht 23.10.2022 ·

Ich hatte mich für einen freien Nachmittag zu einer Tour verabredet.
Mein Begleiter ist jemand, der täglich mit dem Brompton zur Arbeit und zurück pendelt.
Ich wollte mit ihm mal eine andere Strecke fahren als seine gewohnte, also habe ich für diese Tour den Ara-Kanal-Weg ausgesucht.
Ich selbst bin am Nordende der Haengju-Brücke gestartet.
Treffpunkt war die Raststelle Pangaemok.

Mein Brompton ist ein P-Line, an dem ich ein wenig herumgeschraubt habe.
Schutzbleche entfernt, Pedale getauscht, auf ein 21T-Kettenblatt gewechselt – mehr war es nicht.

An der Raststelle Pangaemok warte ich auf meinen Kumpel.
Er war dann auch schnell da, und wir starten unsere Fahrt auf dem Ara-Kanal-Weg.

Das ist der künstliche Ara-Wasserfall.
Bei Start waren es noch um die 20 Grad, doch die Temperatur fiel rapide.
Es war ein bisschen kalt.

Auch wenn er künstlich ist – ein wirklich beeindruckender Anblick.

An der Raststelle gegenüber haben wir keine fünf Minuten Pause gemacht.

Danach sind wir durchgefahren und in Jeongseojin angekommen.
Hier war ich schon einmal mit dem Rennrad – mit dem Brompton war es auch kein Problem.
Klar, Durchschnittsgeschwindigkeit, Reisetempo und Höchstgeschwindigkeit liegen allesamt unter denen des Rennrads.

Ich habe es mal an die Fahrrad-„Wäscheleine” gehängt.
Mit dem Brompton kommt so ein Wäscheleinen-Shot eben doch nicht so recht zur Geltung.

Ein Onkel, der lacht – und keine Ahnung hat, dass er heute, von seinem Kumpel reingelegt, seine bisherige Maximaldistanz knacken wird.

In einem nahegelegenen Jjamppong-Laden habe ich eine Schüssel verputzt.
Geschmacklich war’s Mittelmaß.

Nach dem Essen bin ich rausgegangen und habe den Sonnenuntergang fotografiert.
Zum Glück fiel das genau in die magische Stunde, sodass ein paar schöne Bilder herauskamen.

Vom Nordende der Haengju-Brücke aus kamen hin und zurück 45 km zusammen.
Wenig überraschend: langsamer als mit dem Rennrad.
Vielleicht schaffen andere mit ihrem famosen Motor ja ähnliche Zeiten.
Aber bei demselben Aufwand wäre man auf dem Rennrad deutlich effizienter unterwegs.
Ein Minivelo hat eben seinen ganz eigenen Reiz. Das Konzept von heute – das Auto an einem bestimmten Ort abstellen, das Rad aus dem Kofferraum holen, eine Runde drehen und wieder zum Wagen zurückkehren – lässt sich auch konditionell ganz gut planen, und Streckenabschnitte, auf denen man keine Lust zu fahren hat, kann man einfach überspringen. Das Minivelo hat viele Vorzüge. ^^
Mit Tuning wird die Performance natürlich besser, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dabei wirklich mies – das habe ich vor Kurzem schmerzlich begriffen.
Wahrscheinlich ist es am besten, das Rad halbwegs im Originalzustand zu halten und einfach Spaß damit zu haben.
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Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com
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