Mit dem Brompton von Anguk nach Ilsan – 48 km Radpendeln durch Seoul

Radfahren · Veröffentlicht 24.11.2022 ·

Losgefahren bin ich am Startpunkt, der Station Anguk.

Die Route: Station Anguk (Changdeokgung) → Jongno 3-ga → Jongno 5-ga → Toegyero 5-ga → Eingang Namsan-Park → Itaewon → Ichon → Mapo → Ilsan.

Eine kurze Strecke ist das nicht, und der Abschnitt, wo es sich um den Fuß des Namsan herumwindet, kann einem schon mal den Schweiß auf die Stirn treiben.

Das ist irgendwo am Toegyero oder Euljiro.

Hier ist die Fahrspur markiert, auf der man mit dem Rad über die Kreuzung darf.

Ein Fahrrad darf nicht wie ein Auto der Abbiegespur folgend nach links abbiegen.

Das wissen viele falsch. Fahrräder dürfen ausschließlich geradeaus.

Wer also links abbiegen will, überquert eben zweimal die Kreuzung. Sicher fahren ist immer das Beste.

Das ist der Eingang zum Namsan-Park. Mir lief so der Schweiß, dass ich meine Jacke ausgezogen und auf dem Gepäckträger festgezurrt habe.

Spanngurte sind einfach Liebe ^^

Gerade fahre ich an der Station Itaewon vorbei.

Ich komme an einem traurigen Ort vorbei … Ein Foto habe ich bewusst nicht gemacht.

Die Polizei hält dort Wache …

Am schönsten ist es doch, wenn Unglücke von vornherein verhindert werden, finde ich.

Bei der Sicherheit gibt es kein Zuviel.

Weil ich keine Lust auf Navigieren hatte, beschloss ich, erst geradeaus bis Noksapyeong zu fahren und dann hinunter.

Wenn man links an der Mauer der US-Militäranlage entlang immer weiter runterfährt, kommt man direkt bis Seobinggo.

So, unten angekommen. Zweigt man unterwegs auf einen Seitenweg ab, verkürzt sich die Strecke ein wenig — aber wenn man auf dem Brompton sitzt, wird einem irgendwann egal, ob man einen kleinen Umweg fährt oder ein Stück weiter. Man fährt einfach den bequemsten Weg.

Da ich nach der Auslieferung keine Durchsicht bekommen hatte, bin ich beim bb5 vorbeigefahren, habe das Rad checken lassen, etwas gegessen und bin dann nach Hause.

Der Heimweg führt durch ein Zugvogel-Rastgebiet und fast durchgehend Grüngürtel — da kommt selbst auf Fotos kaum etwas rüber.

Erst beim „Kaninchenbau” gibt es überhaupt etwas Beleuchtung.

Und wie erwartet: Die Schienen, die früher links und rechts lagen, sind weg, und man ebnet alles schön platt.

So lässt sich der Abschnitt deutlich bequemer nutzen.

Sieht aus, als wäre es bald fertig.

Angekommen an der Station Goksan. Spätestens hier denke ich: Jetzt bin ich wirklich fast zu Hause.

Auch wenn noch fast 20 Minuten vor mir liegen … ^^;

Garmin ist ja an sich gut, aber ab und zu zerstören sie das Vertrauen komplett.

Ich weiß nicht, ob sie nicht testen oder einfach nicht in die Software investieren …

Als Nutzer denke ich: So darf das wirklich nicht laufen … Wo Apple inzwischen die #AppleWatchUltra herausgebracht hat, ist so etwas echt ein Problem.

Insgesamt 48 Kilometer in 3 Stunden 41 Minuten Fahrzeit.

Bin echt ganz entspannt gefahren — habe einen Kumpel getroffen, mit ihm zu Abend gegessen und bin dann gemütlich heimgeradelt. Quasi Feierabendweg und Trainingseinheit in einem.

Mit dem Rad nach Hause zu fahren ist großartig, weil sich Sport und Heimweg in einem Aufwasch erledigen lassen ^^

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Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com

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