Mit dem Brompton durch Seoul: 80 km, Nudeln & Kaffee

Radfahren · Veröffentlicht 5.11.2022 ·

Schon am Morgen gibt es Nudeln.

Wir hatten uns eigentlich für 8 Uhr verabredet – und ich war prompt ein bisschen zu spät. Um 8:40 Uhr standen dann die Nudeln in einem Lokal in der Nähe der Haengju-Festung auf dem Tisch.

Chogye-Nudeln …

Auf nüchternen Magen über ein gutes Dutzend Kilometer mit dem Rad anzureisen und dann diese Nudeln zu essen – das schmeckt vor allem nach „lecker-anstrengend”.

Chogye-Bibim-Nudeln …

Genau der Geschmack, den ihr alle kennt. Das Hühnchen-Topping türmt sich wie ein kleiner Berg.

Dazu habe ich noch Yukjeon (gebratene Rindfleisch-Plätzchen) bestellt.

Schön süßlich und richtig lecker. Nach dem Sport gibt’s eben Fleisch.

Wir alten Knaben, haha.

Nach dem Essen ging es weiter nach Ilsan.

Das ist der Übergang von der Unterführung Richtung Auffahrt Ilsan IC.

Der Übergang vor dem Bahnhof Goksan … Ich bin schön sicher auf dem Gehweg gefahren.

Die gemischten Straßen (für Autos und Räder gemeinsam) sind mir echt unheimlich …

Vor irgendeinem Café in Pungdong … Brompton geparkt und einen Americano als Botengang besorgt.

Beim Kaffeeholen habe ich dann etwa ein Viertel vom Americano verschüttet.

In die Stem-Bag gehört eben kein Einweg-Pappbecher im Thermo-Stil ^^;

Der läuft garantiert über … haha.

Nach dem Botengang bin ich mit zwei Bromptons im Schlepptau bei Starbucks gelandet.

Wenn man sie zusammenklappt und unter den Cafétisch schiebt, sagt keiner ein Wort.

Ich habe eine GoPro-Halterung gekauft – ist das schon wieder ein Fehlkauf? Es ist ein Trigo-Produkt, aber es hält die GoPro einfach nicht richtig fest.

Liegt das jetzt an der GoPro oder an der Halterung? … Schwer zu sagen.

Egal, was ich versuche, sie hält einfach nicht ordentlich.

Ich werde sie wohl zurückschicken oder umtauschen müssen.

Von Ilsan dann wieder zurück zur „Filiale 1” am Gangseo-Hangang.

Wir haben die Haengju-Brücke überquert und sind quer durch die Gegend gefahren, auch um einen Freund zu verabschieden, der – weit weg? – in Seoul wohnt.

In der Tasche da steckt das Ergebnis diverser Shopping-Touren.

Die Roll-Top-Tasche vorne passt sich an verschiedenste Größen an und ist unglaublich vielseitig.

Den Urban-Helm trage ich brav. Vielleicht weil es so kalt ist – ich schwitze inzwischen kaum noch.

Wenn das Wetter wieder milder wird, sollte ich mich mal nach einem … aerodynamischen? Helm umschauen.

Wie immer die heiß geliebte Hangang-Ramyeon, dazu Mandu und obendrein ein Dreiecks-Gimbap.

Es waren Jin-Ramyeon, und sie sind richtig schmackhaft geworden.

Den ganzen Tag bin ich mit dem Brompton kreuz und quer unterwegs gewesen.

Pro Etappe sind es ungefähr 20 Kilometer, und weil ich nur eine Trainingshose ohne Polster anhatte, tut mir jetzt der Hintern ein bisschen weh.

Den Sattel habe ich gegen einen von Specialized getauscht, aber so bequem er auch ist – rund 80 Kilometer ohne Polster sind wohl doch zu viel.

Hätte ich dasselbe Programm mit dem Auto absolviert, wäre die Erschöpfung am Ende wohl ähnlich gewesen, oder? Dafür keine Sorgen wegen Parkplätzen, und mit Begleitung kann man auch problemlos mal aufs Klo, ganz entspannt etwas zu essen kaufen oder shoppen.

Den jederzeit dabei tragbaren Brompton werde ich auch in Zukunft fleißig weiternutzen.


Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com

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