Gariwangsan in Jeongseon, Gangwon: ursprüngliches Moostal mit Wasserfällen

Wandern · Veröffentlicht 12.8.2026 ·

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Es scheint, dass in deiner Nachricht nur der Titel und die Format-Anweisungen stehen – der eigentliche koreanische Blogtext zum Gariwangsan-Wandertrip fehlt. Kannst du mir den vollständigen Ausgangstext (mit Markdown, Bildzeilen etc.) schicken? Dann übersetze ich ihn gerne komplett ins Deutsche.

Auf einen Blick

KennzahlBewertung
Erreichbarkeit (ÖPNV/Parken)★☆☆☆☆
Streckenschwierigkeit★★☆☆☆
Wasser/Quellen am Berg★★★☆☆
Übernachtung nötig?★★★★☆ (bei Durchquerung eine Übernachtung)
Saisonale Schwierigkeit – Frühling★★☆☆☆
Saisonale Schwierigkeit – Sommer★★★☆☆
Saisonale Schwierigkeit – Herbst★★☆☆☆
Saisonale Schwierigkeit – Winter★★★★★

※ Quelle: Geodaten der Forstbehörde zu Wanderwegen · Angaben zu Erreichbarkeit und Saison sind Richtwerte

Übersicht

Übersicht Foto: Fotogalerie der Koreanischen Tourismusorganisation (Stadt Jeongseon, Landkreis Jeongseon, Provinz Gangwon) · Gongnuri (öffentliche Lizenz)

Der Gariwangsan (Gariwangsan, 迦利王山) liegt an der Grenze zwischen den Landkreisen Jeongseon und Pyeongchang in der Provinz Gangwon und erreicht an seinem Gipfel eine Höhe von rund 1.597 m. Als Hochgebirge im tief zerklüfteten Zug des Taebaek-Gebirges wurde er vor allem durch das nahe gelegene Alpin-Stadion Gariwangsan bekannt, wo 2018 die Abfahrtsrennen der Olympischen Winterspiele von Pyeongchang ausgetragen wurden. Die Wanderwege bestehen größtenteils aus sanften Erdpfaden, weshalb der Untergrund an sich wenig anspruchsvoll ist – trotzdem ist der Berg konditionell keineswegs zu unterschätzen, da die Strecke bis zum Gipfelbereich lang ist und der Höhenunterschied beträchtlich ausfällt. Da die Zugänglichkeit eher schlecht und die Route lang ist, lässt sich der Berg zwar an einem Tag bewältigen, für eine Durchquerung oder ein entspannteres Tempo entscheiden sich aber viele für eine Übernachtung.

Berglandschaft und Geländeform

산세와 지형 Foto: Korea Tourism Organization, Foto-Galerie (Jeongseon-gun, Provinz Gangwon) · Öffentliche Nutzungslizenz (KOGL)

Der Gariwangsan ist ein typischer „Fleischberg” (肉山) – ein Hochgebirge, das weniger von schroffen Felsgipfeln geprägt ist als von wuchtigen Bergkämmen und tiefen Tälern. Der Gipfelbereich ist auffällig breit und sanft gestaffelt: Der eigentliche Gipfel des Gariwangsan (1.556 m), der Bereich um die Gipfel-Wegmarkierung (1.569 m) und der noch etwas höhere Gariwangsa-Gipfel (1.593 m) liegen alle dicht beieinander. Auf halber Strecke des Bergkamms liegt der Saemteobong (1.252 m), der seinem Namen alle Ehre macht – dort soll tatsächlich eine Quelle entspringen. Der gesamte Berg ist von einem dichten Waldbestand bedeckt, der beinahe urwaldartig wirkt, und besonders im sogenannten Moostal (Ikkigyegok) haben sich über lange Zeit Moos, Wasserfälle und tiefe Gumpen (So) gebildet – eine Landschaft, die genau jene urtümliche Atmosphäre ausstrahlt, für die die Berge der Provinz Gangwon bekannt sind.

Das Gefühl beim Wandern

Das Gefühl beim Wandern Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Jeongseon-eup, Landkreis Jeongseon, Provinz Gangwon) · KOGL

Der Aufstieg auf den Gariwangsan führt von Anfang an fast bis kurz vor den Gipfel über weiche Erdwege, die sich durch einen dichten Mischwald aus Nadel- und Laubbäumen ziehen. Der Untergrund fühlt sich unter den Sohlen angenehm weich an, und dank des tiefen Schattens lässt sich selbst im Sommer relativ kühl aufsteigen. Auf den Abschnitten entlang des Bachlaufs sollte man allerdings aufpassen – die moosbewachsenen Felsen und der feuchte Boden sorgen immer wieder für rutschige Stellen. Je näher man dem Gipfel kommt, desto steiler wird der Anstieg, und der Atem geht spürbar schneller. Oben angekommen öffnet sich dann der Blick, und man steht vor einem Panorama aus Gangwons Bergketten, die sich Zug um Zug in die Ferne schichten. Im Herbst erreicht die Laubfärbung aus Eichen und Ahorn ihren Höhepunkt, und im Winter sorgt der für Hochgebirgslagen typische tiefe Schnee für ein ausgeprägtes Wintergebirgs-Feeling.

Wichtige Routen (nach Ausgangspunkt)

Wichtige Routen (nach Ausgangspunkt) Foto: Bildergalerie der Koreanischen Tourismusorganisation (Jeongseon-gun, Provinz Gangwon) · Public Nuri

Route (Ausgangspunkt → Gipfel)DistanzHöhenunterschiedGeschätzte Dauer (einfach)SchwierigkeitBeliebtheit
Ausgangspunkt Janggumogi → Gipfelmarkierung9,79 km↕1161 mca. 4 Std. 23 Min.★★★★★★★★☆☆
Eingang Balsimsa → Gipfel10,84 km↕690 mca. 3 Std. 52 Min.★★★★★★★★★☆

※ Quelle: GPX-Daten der 100 bekanntesten Berge Koreas vom Korea Mountaineering & Trekking Support Center (Distanz, Höhenunterschied, Dauer, Schwierigkeit) · Beliebtheit als Richtwert

Route 1 – Janggumogi → Gipfel-Wegweiser

📏 9.79km ⛰️ 1161m Höhenmeter ⏱️ 4:23 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
1596m 439m 9.79km

Über: Einstieg Janggumogi → Moosschlucht Wasserfall 1 → Wegweiser → Moosschlucht Wasserfall 6 → Moosschlucht Wasserfall 9 → einfacher Rastplatz im Freien → Wegkreuzung → Moosfelsen → Eibe → Gipfel-Wegweiser → Gipfel → Eeungol → Eeungol-Wasserfall → Eeungol-Wasserfallader → Anblick der Cheonil-Höhle

Anfahrt zum Einstieg: Janggumogi liegt in einem abgelegenen Bergdorf im Landkreis Jeongseon, und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist ausgesprochen dürftig. Üblicherweise kommt man vom Fernbusbahnhof Jeongseon aus mit einem der wenigen Überlandbusse in die Bergdörfer oder mit dem Taxi hin – bei den langen Taktabständen lohnt es sich, vorher den Fahrplan zu checken. Einen eigenen öffentlichen Parkplatz gibt es meines Wissens nicht, wer mit dem Auto anreist, landet in der Regel am Straßenrand oder auf einer freien Fläche in Dorfnähe.

Charakter & für wen geeignet: Diese Schluchtenroute führt an mehreren Wasserfällen der Moosschlucht hintereinander vorbei (Fall 1, 6 und 9) – das Rauschen des Wassers und die dicht bemoosten Felswände hinterlassen schon Eindruck. Mit satten 1.161 Höhenmetern im Nettoanstieg wird vor allem der Anstieg im letzten Drittel ziemlich knackig, weshalb sich die Tour eher an konditionsstarke Wanderer richtet, die Lust auf eine Mischung aus Schluchtenwandern und urwaldartiger Atmosphäre haben.

Route 2 — Balsim-sa-Eingang → Gipfel

📏 10.84km ⛰️ 690m Höhenmeter ⏱️ 3:52 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
1589m 900m 10.84km

Wegpunkte: Balsim-sa-Eingang → Moosschlucht → Farnbestand → Weggabelung → Eichenbestand → umgestürzter Baumveteran → Hubschrauberlandeplatz → Ahornzone → kleine Rastschutzhütte → Zirbenwald → durchlöcherter Baumveteran → Jeongseon-Gangneung-Grenzstein (Samsan-Bangpyo)

Anfahrt zum Ausgangspunkt: Auch der Eingang zum Balsim-sa liegt im Bergland nahe der Gemeinde Hwaam-myeon im Landkreis Jeongseon, und üblicherweise kommt man von der Innenstadt Jeongseons mit dem Dorfbus oder dem Taxi hierher. Wer mit dem eigenen Auto anreist, parkt meist auf einer der Freiflächen in der Nähe der Zufahrt zum Balsim-sa – ein offizieller Parkplatz ist allerdings nicht bestätigt, weshalb es sich empfiehlt, mit etwas zeitlichem Puffer anzureisen, um sich noch einen Platz zu sichern.

Charakter & Zielgruppe: Die Strecke ist zwar etwas lang, dafür aber mit 690 Höhenmetern im Saldo vergleichsweise sanft, sodass sich die körperliche Belastung gleichmäßiger verteilt. Kennzeichnend sind die historischen Spuren entlang des Wegs – der Hubschrauberlandeplatz und der alte Grenzstein Samsan-Bangpyo, der einst die Grenze zwischen Jeongseon und Gangneung markierte. Da hier weniger steile Anstiege als vielmehr Ausdauer über die Distanz gefragt sind, eignet sich diese Route besonders für Wanderer, die lange Touren zu schätzen wissen.

Difficulty·Untergrund·Vorsicht

난이도·노면·주의 Foto: Korea Tourism Organization Fotogalerie (Jeongseon-eup, Jeongseon-gun, Provinz Gangwon) · Public Nuri

Alle fünf erfassten Abschnitte der Wanderwege im Bereich des Gariwangsan sind laut Datenlage mit dem Schwierigkeitsgrad “leicht” ausgewiesen – allerdings bezieht sich das nur auf die Steigung der einzelnen Teilstrecken. Die eigentliche Durchquerungsroute bis zum Gipfelbereich (die Jangumogi- bzw. Balsimsa-Route) fühlt sich wegen des großen Höhenunterschieds deutlich anspruchsvoller an. Der Untergrund besteht größtenteils aus Erdpfaden, doch der Abschnitt am Moos-Tal (Ikkye-Tal) kann durch Feuchtigkeit und Moosbewuchs rutschig werden – direkt nach Regen oder in der Frostperiode ist hier besondere Vorsicht geboten. Im Winter sind Schnee und Vereisung im Gipfelbereich oft so stark, dass ein Begehen ohne Grödel oder Steigeisen riskant sein kann. An öffentlich erfassten Einrichtungen findet sich lediglich eine Trinkwasserstelle (Quelle); Aussichtspunkte, Schutzhütten oder als Gefahrenzonen gekennzeichnete Stellen sind nicht verzeichnet. Man sollte also Trinkwasser und Notfallausrüstung besser selbst mitbringen. Insgesamt sind sechs Ein- bzw. Ausstiegspunkte erfasst, sodass bei der Routenwahl durchaus Spielraum besteht.

Distanz und Zeitaufwand

Distanz und Zeitaufwand Foto: Fotogalerie der Koreanischen Tourismusorganisation (Jeongseon-gun, Provinz Gangwon) · Korea Open Government License

Die Gesamtlänge sämtlicher Wanderwege im Gariwangsan-Gebiet (über mehrere Abschnitte summiert) beläuft sich auf 29,3 km. Den Daten zufolge kommt man aufwärts auf kumuliert 576 Minuten, abwärts auf 404 Minuten, was einem durchschnittlichen Aufstiegstempo von etwa 20 Minuten pro Kilometer entspricht (das ist ein Summenwert über alle Abschnitte des Gebiets – man sollte das also nicht mit der Gehzeit einer einzelnen Route verwechseln). Die eigentlichen Gipfelrouten wie der Janggumogi-Weg (9,79 km, rund 4 Stunden 23 Minuten) oder der Balsimsa-Weg (10,84 km, rund 3 Stunden 52 Minuten) brauchen schon für die einfache Strecke etwa vier Stunden – hin und zurück wird daraus also eine acht- bis neunstündige Tour. Wer fit genug ist, kann das durchaus an einem Tag hin und zurück schaffen; will man aber weder eine ausgedehnte Durchquerung noch eine Nachtwanderung riskieren, empfiehlt es sich, in der Nähe zu übernachten und den Aufstieg frühmorgens zu beginnen.

Anfahrt (öffentliche Verkehrsmittel · Parken)

가는 길(대중교통·주차) Foto: Foto-Galerie der Korea Tourism Organization (Jeongseon-gun, Provinz Gangwon) · Public Nuri

Wer aus dem Großraum Seoul mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Gariwangsan will, nimmt in der Regel den KTX auf der Gangneung-Linie bis zum Bahnhof Jinbu oder einen Fernbus nach Jeongseon bis zum Busbahnhof Jeongseon, und steigt von dort auf einen Regionalbus oder ein Taxi in eines der Bergdörfer um. Da die Taktzeiten lang sind und sich die Linienführung öfter ändert, sollte man vor der Abfahrt unbedingt die aktuellen Businformationen in Echtzeit prüfen. Auch mit dem eigenen Auto sieht es nicht viel komfortabler aus: In der Nähe der einzelnen Wandereingänge gibt es, soweit bekannt, keine offiziellen großen Parkplätze, sodass man meist auf freie Flächen im Dorf oder den Straßenrand angewiesen ist – da fährt man besser mit etwas Zeitpuffer los. Die tatsächliche Route und die aktuellsten Verkehrsverbindungen sollte man in jedem Fall noch einmal über KakaoMap oder Naver Map gegenchecken.

Saison, Wetter und Ausrüstung

시즌·날씨·장비 사진: 한국관광공사 관광사진 갤러리 (강원특별자치도 정선군 정선읍) · 공공누리

Die beste Zeit für eine Wanderung auf den Gariwangsan sind das späte Frühjahr bis zum Frühsommer, wenn alles saftig grün ist, sowie der Herbst zur Zeit der Laubfärbung. Im Sommer sollte man auf die Feuchtigkeit und Rutschgefahr in den Talabschnitten achten, im Winter steigt der Schwierigkeitsgrad durch die für Hochgebirge typische Schneemenge und Vereisung deutlich – hier sind Steigeisen, Gamaschen und Kälteschutzausrüstung Pflicht. Als Grundausstattung empfehle ich Wanderschuhe, ausreichend Wasser (es gibt nur eine einzige Trinkwasserstelle, also unbedingt genug Vorrat mitnehmen), eine wasserdichte Jacke, eine Stirnlampe und Wanderstöcke. Da die Strecke lang ist und viele Abschnitte kaum begangen werden, sollte man außerdem an einen vollen Handy-Akku und etwas Proviant für den Notfall denken.

Tipps für ausländische Reisende

외국인 여행자 팁 사진: 한국관광공사 관광사진 갤러리 (강원특별자치도 정선군 정선읍) · 공공누리

Der Gipfel ist auf Englisch als „Gariwangsan Summit” ausgeschrieben, die wichtigsten Einstiegspunkte lassen sich mit „Janggumogi Trailhead” und „Balsimsa Temple Entrance” angeben. Eine gesonderte Zugangserlaubnis oder ein Eintrittsgeld sind nicht bekannt, aber in der Nähe des Tempels Balsimsa ist etwas Rücksichtnahme angebracht. Toiletten und Trinkwasserstellen gibt es auf der Strecke so gut wie keine (bis auf eine bestätigte Wasserstelle), weshalb es sich empfiehlt, so etwas schon im Dorf vor dem Start zu erledigen. Google Maps liefert bei koreanischen Wanderwegen oft ungenaue Angaben – für die tatsächliche Route und die öffentlichen Verkehrsmittel sind Kakao Maps oder Naver Maps deutlich zuverlässiger. Da es sich um eine abgelegene Bergregion handelt, kann der Handyempfang stellenweise ausfallen. Am besten geht man deshalb nicht allein, sondern in Begleitung, und plant für den Abstieg genügend Zeitpuffer ein.

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Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com

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