Sangam Running am frühen Morgen: Von MBC zur DMC Station
Laufen · Veröffentlicht 12.3.2024 ·

Ich wohne unter der Woche in Sangam-dong, direkt neben dem MBC-Gebäude. So langsam stellt sich hier eine kleine Alltagsroutine ein, und deshalb bin ich gerade auf der Suche nach einer Strecke, auf der ich früh am Morgen laufen kann. Heute bin ich es ganz locker angegangen – von MBC los, Ziel DMC – fast schon wie ein Regenerationslauf. Ich hatte das Laufen wirklich sehr lange schleifen lassen, also ist meine Kondition längst nicht mehr das, was sie mal war, und es war absehbar, dass meine Gelenke das nicht so einfach mitmachen. Genau deshalb bin ich extra langsam gelaufen. So langsam, dass von außen kaum zu erkennen war, ob ich nun gehe oder laufe …

Auf der Seite von MBC, SBS und YTN kommt ständig ein Fußgängerübergang, also heißt es immer wieder: warten, laufen, warten, laufen. Wenn man dagegen den Weg an den Bahngleisen nimmt, der ab dem Bahnhof Susaek verläuft, ist die Strecke zwar etwas schmal und unbequem, aber dafür gibt es keine Übergänge – so kommt man ganz entspannt bis zur Station DMC. Und wer über DMC hinaus noch ein paar Kilometer dranhängen will, überquert einfach einmal die Straße und geht runter Richtung Bulgwangcheon.

Gelaufen bin ich in den Pegasus. Welcher Schuh es auch ist – für mich sind sie alle bequem. Was wohl auch daran liegt, dass mein Tempo und alles andere komplett auf null zurückgesetzt sind.

Das ist das neue MBC-Gebäude. Selbst zu dieser frühen Stunde ist alles hell erleuchtet.

Ich dachte, ich wäre so locker gelaufen, dass ich gar nicht ins Schwitzen gekommen wäre – aber von wegen … Als ich meine Zutrittskarte herausholte, hingen feine Schweißperlen daran. Ein wirklich angenehmer kleiner Schweißtropfen.

Zum Frühstück gab es eine Tiefkühl-Lunchbox und tiefgefrorene Hähnchenbrust. Zu dieser Uhrzeit gibt es ohnehin kaum eine Möglichkeit, irgendwo zu essen. Ballaststoffe sehen mir hier ein bisschen knapp aus. Das hole ich dann beim Mittagessen nach.

Ich dachte, die Strecke wäre kaum der Rede wert, aber es sind doch über zwei Kilometer geworden. Gar nicht schlecht als morgendliche Joggingrunde. Wenn sich die Routine das nächste Mal etwas mehr eingespielt hat, sollte ich die Zeit verlängern. Über den Bulgwangcheon hinaus bis zum Hongjecheon – oder, wenn ich etwas mutiger bin, bis zum Sangam-naru und zurück – das wäre bestimmt schön.

Das Tempo lag bei 7:30. Schwankt zwar ganz schön, aber für einen Regenerations- bzw. Wiedereinstiegslauf ist das nicht übel. Eigentlich wollte ich näher an 8:00 laufen, aber das hat nicht so recht geklappt.
Ich werde mir nach und nach weitere Laufstrecken in Sangam-dong suchen und davon berichten.
Danke fürs Lesen.
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