Solo-Kochsets fürs Trekking: Snow Peak Titan & Kovea Koalma

Camping · Veröffentlicht 27.2.2023 ·

Lange Bergtouren brauchen eine Mahlzeit.

Beim Wandern und Trekking gibt es manchmal Routen, die mehr als einen Tag dauern. Um solche Abschnitte zu bewältigen, muss man unterwegs kochen und essen – an Kochstellen, auf Campingplätzen, an den Stellplätzen. Heute stelle ich ein paar Geschirr-Sets für eine Person vor.

Lange Bergtouren brauchen eine Mahlzeit.

Beim Wandern und Trekking gibt es manchmal Routen, die mehr als einen Tag dauern. Um solche Abschnitte zu bewältigen, muss man unterwegs kochen und essen – an Kochstellen, auf Campingplätzen, an den Stellplätzen. Heute stelle ich ein paar Geschirr-Sets für eine Person vor. Das Foto oben zeigt das Snow Peak Titanium Kochset-Combo. Für Bergtouren werden meist schmale, lange Geschirrteile in Becherform verwendet. Aber die Kraft des Koreaners – Ramen!!! – lässt sich in einem schmalen Topf schlecht kochen, weil es ständig überläuft und einen nervt. Beim Versuch, die Flamme zu regeln, misst man dann auch schon mal die Topftemperatur mit der bloßen Hand …

Die beiden Töpfe lassen sich flach ineinander stapeln. Innen passt der Soto WindMaster Brenner hinein.

Meine kürzlich gekaufte Kamera unterstützt nur manuellen Fokus, deshalb sitzt der Fokus hier etwas daneben. Ab den folgenden Fotos habe ich die Blende etwas weiter geschlossen. Ich bitte um Nachsicht.

Hier der kleine, kostbare Brenner, der hineinpasst: der Soto WindMaster.

Feuerzeug und Brenner verschwinden im Topf. Eine 130-Gramm-Gaskartusche passt zwar auch hinein, aber alles zusammen zu transportieren ist ziemlich unbequem, deshalb packe ich die separat ein.

Im kleinen Topf kocht man eine Portion Ramen, im großen kocht der geübte Profi gleich zwei.

In einer Schutzhütte reicht meist eine Portion, und ich nehme in der Regel nur das kleine Topf-Set mit. Aus Titan ist es kaum korrosionsanfällig und leicht. Der einzige Nachteil … beim Transport ist es laut.

Ineinandergestapelt sieht es so aus wie oben. Strahlt richtig dieses ordentliche, gepflegte japanische Gefühl aus.

So zu zweit ineinandergestapelt sieht es zwar sauber aus, aber wie schon gesagt – beim Transport ist es ein wenig laut.

Der zweite im Bunde … etwas mehr Gewicht in Kauf genommen, dafür das, was ich in letzter Zeit gerne benutze: das Koalma (Kovea Alpine Master).

Es wiegt etwas mehr als gedacht, aber es hat viele Vorzüge, also nehme ich es mit.

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Zunächst gibt es genau einen Topf. Das Fassungsvermögen reicht locker für zwei Portionen Ramen – und für das, was kein Koreaner auslassen kann: das Aufwärmen von Instant-Reis (Hetbahn)!!

Aus Aluminium, mit einem robusten Griff und einer Konstruktion, bei der die Suppe nicht überschwappt, selbst wenn man ihn am Griff hochhebt. Der „Korea-Patch” ist eben doch eine feine Sache.

Der eigentümlich geformte Boden – diese Struktur ist vom Wind kaum beeinflusst.

Vermutlich wurde dieser Boden entwickelt, als das Patent des MSR Reactor ausgelaufen war. Die Wärmeausbeute ist so weit optimiert, dass drei Minuten reichen, um einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen. Wer es schon versucht hat, weiß: einen Liter Wasser zu kochen ist keine Kleinigkeit. Besonders auf einem windigen, kalten Bergkamm in einer Ecke der Schutzhütte oder auf dem Campingplatz ist das eine echte Herausforderung – und genau die löst das Koalma in drei Minuten. Allerdings verbraucht es dabei eine Wahnsinnsmenge Gas.

Der ersehnte Deckel ist sage und schreibe eine Bratpfanne.

Ein Stück Rindfleisch und ein Gläschen Soju auf dem Campingplatz – das ist wirklich ein liebenswertes Mahl. Und der Deckel ist tatsächlich eine Bratpfanne. Sie ist sogar beschichtet, damit nichts anbrennt, und ein passendes Topfgestell zum Benutzen der Pfanne ist serienmäßig dabei.

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Ein noch eigenwilliger geformter Brenner.

Dank dieses Brenners schluckt das Ganze enorm viel Gas und glänzt mit kräftiger Leistung. Ein Topfgestell, mit dem man die Deckel-Bratpfanne nutzen kann, gehört zur Grundausstattung, und auch ein Teil, das die Gaskartusche fixiert, ist dabei.

In letzter Zeit ist es ja sehr in Mode, mit ultraleichter Ausrüstung bewaffnet zügig hochzusteigen und wieder runterzukommen – aber der Schweinebauch und das Entenfleisch, die ich an der Kochstelle der Seseok-Schutzhütte im Jirisan gegessen habe, schmeckten in meiner Erinnerung einfach zu gut. Manchmal ist es auch eine wunderbare Erholung, einen Nationalpark über zwei Tage mit einer Übernachtung oder über drei Tage mit zwei Übernachtungen zu genießen. Wählt das Geschirr passend zu eurer Rucksackgröße und Kondition und genießt es ganz in Ruhe.

Danke.

PS: Aufgenommen mit der Leica M11 und dem Summilux 35mm f1.4 – aber mir fehlt noch das Können, deshalb sind die Fotos ziemlich misslungen. Ich werde mich weiter verbessern und viele gute Fotos hochladen.

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Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com

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