Namparang-Weg Etappe 28 – Laufstrecke an der Küste von Tongyeong
Laufen · Veröffentlicht 22.8.2026 ·
러닝 코스 트랙 (공공데이터: 한국관광공사 두루누비) · 지도 © OpenStreetMap ⤓ GPX 다운로드
Kernpunkte auf einen Blick
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Deokho-haeangil 26, Sadeung-myeon, Geoje-si, Gyeongsangnam-do) · Gonguri (Korea Open Government License)
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Eine 14,8 km lange Küstenstrecke (einfache Richtung) entlang des Meeres in Tongyeong, Provinz Gyeongsangnam-do — kein Trailrun bergauf, sondern ein weitgehend flacher Kurs, der Küstenstraßen, Dorfwege und Gehwege miteinander verbindet.
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Mit sanftem Auf und Ab, einer maximalen Höhe von 142 m und einem kumulierten Anstieg von gerade mal 6,9 m/km eignet sich die Strecke weniger fürs Hügeltraining als vielmehr für lange, gleichmäßige Dauerläufe (LSD) im konstanten Tempo.
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In der Nähe des Startpunkts liegen die Bushaltestellen der Dörfer Sinchon, Gyeonyu und Bundeok — man kommt also auch ohne eigenes Auto hin.
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Meer, Inseln und Fischerdörfer wechseln sich ständig ab — ein Abschnitt, der sich wunderbar eignet, um auf Reisen einen Tag mit Laufen zu füllen.
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Da es sich um eine Einwegstrecke handelt, ist die Rückfahrt vom Zielpunkt vorab zu organisieren — das ist der wichtigste Teil der Planung.
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Erreichbarkeit (ÖPNV): ★★★★☆ (Stadtbus bis in die Nähe des Startpunkts)
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Schwierigkeitsgrad: ★★★☆☆ (die Länge verlangt gutes Krafteinteilen)
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Untergrund (Ebenheit): ★★★★☆ (sanfte Wellen, keine steilen Anstiege)
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Laufen im Frühling: ★★★★★ (milder Wind, klare Sicht)
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Laufen im Sommer: ★★☆☆☆ (wenig Schatten — Hitze und Dehydrierung drohen)
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Laufen im Herbst: ★★★★★ (Temperatur und Luftfeuchtigkeit angenehm stabil)
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Laufen im Winter: ★★★☆☆ (der Seewind drückt die gefühlte Temperatur)
Quelle: GPX-Vermessung von Durunubi, Korea Tourism Organization · Saisonangaben als Richtwerte
Überblick
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (293-43 Wonpyeong-ri, Yongnam-myeon, Tongyeong-si, Gyeongsangnam-do) · Kongnuri (koreanische Open-Government-Lizenz)
Der Namparang-gil Kurs 28 (Namparang-gil Course 28) ist eine Strecke, auf der man das Südmeer ständig rechts oder links neben sich hat und der Blick herrlich weit offen bleibt. Tongyeong ist eine Landschaft, in der Halbinseln und Inseln eng ineinandergreifen — das Meer breitet sich hier nicht auf einen Schlag riesig aus, sondern hinter jeder umrundeten Landzunge taucht eine neue Bucht auf. Aus Läufersicht heißt das: wenig Langeweile, und die verbleibende Distanz lässt sich gut mit dem Auge abschätzen — was dem Pace-Management entgegenkommt.
Die Einsatzszenarien lassen sich etwa so aufteilen:
- Long Run am Wochenende · LSD-Training für den Marathon: Die Küstenabschnitte mit wenigen Ampelstopps reihen sich aneinander — ideal für lange Läufe mit niedrig gehaltener Herzfrequenz. Wer sich auf einen Halbmarathon oder mehr vorbereitet, bekommt hier ein gutes Gefühl für den Ernstfall.
- Laufen auf Reisen (Running-Tourismus): Man kann den Vormittag einer Tongyeong-Reise fürs Laufen nutzen und danach in die Stadt weiterziehen, um das Sightseeing fortzusetzen.
- Morgendliches Joggen · Teilabschnitte laufen: Man muss nicht die ganze Strecke laufen — auch nur 4–6 km, an einer Bushaltestelle als Orientierungspunkt abgeschnitten, sind völlig zufriedenstellend.
- Walking-Run für Einsteiger: Wer abwechselnd geht und läuft, kommt gut zurecht — steile Anstiege gibt es keine, die Belastung bleibt gering.
Streckeninfo
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Cheonggok-ri, Sadeung-myeon, Geoje-si, Gyeongsangnam-do) · Gonggongnuri (koreanische Open-Government-Lizenz)
Dieser Abschnitt reiht die Küstendörfer der Stadt Tongyeong eines nach dem anderen aneinander. Vom Einstieg aus nimmt man das Dorf Sinchon als Ausgangspunkt und folgt dann den Verbindungswegen von Dorf zu Dorf in Richtung Gyeonyu und Bundeok. Die genauen Start- und Endpunkte sowie die Positionen der Bänder und Pfeilmarkierungen sollte man sich vor dem Loslaufen besser über die Durunubi-App oder eine Karten-App als Track herunterladen und prüfen — das kann ich nur empfehlen.
Beim Untergrund mischen sich im Wesentlichen drei Varianten. Erstens: Gehweg- oder Seitenstreifenabschnitte entlang der Küstenstraße — Asphalt, also mit gutem Abdruck, hier läuft es sich zügig. Zweitens: betonierte Dorfwege, die mitten durch die Fischerdörfer führen — schmal und mit eher rauer Oberfläche, da läuft man sicherer, wenn man ein Auge auf den Boden hat. Drittens: kurze Passagen über Wellenbrecher und Holzstege, die nach Regen oder an Morgen, an denen der Tau noch nicht getrocknet ist, rutschig sein können.
Landschaftlich wiederholt sich ein Muster: das ruhige Meer mit den Bojen der Austern- und Seescheidenzuchten, vertäute Fischerboote, Wellenbrecher und Leuchttürme, dahinter niedrige Bergrücken. Mit einer maximalen Höhe von 142 m sind zwar immer wieder kurze Auf und Abs eingestreut, aber keine Steigung dabei, die man ernsthaft gehen müsste.
Anreise (Verkehrsanbindung)
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Jido-haean-ro 267, Yongnam-myeon, Tongyeong-si, Gyeongsangnam-do) · Gonggongnuri (öffentliche Lizenz)
Tongyeong hat keinen Bahnhof. Die Anreise läuft daher standardmäßig über Fern- bzw. Überlandbusse oder die Kombination KTX + Umstieg.
| Abfahrtsort | Route | Hinweis |
|---|---|---|
| Seoul | Seoul Nambu Terminal / Central City → Tongyeong Busterminal | Fernbus rund 4 Stunden, Vorabreservierung empfohlen |
| Busan | Busan Seobu (Sasang) Terminal → Tongyeong | Vergleichsweise viele Verbindungen |
| Mit dem KTX | Ausstieg am Bahnhof Jinju → Umstieg in den Überland- bzw. Direktbus nach Tongyeong | Wartezeit beim Umstieg prüfen |
Vom Tongyeong Busterminal aus geht es dann mit dem Stadtbus von Tongyeong weiter Richtung Startpunkt. Als Haltestellen in der Nähe des Einstiegs kommen Sinchon-maeul, Gyeonyu-maeul und Bundeok-maeul in Frage. Eine U-Bahn gibt es in Tongyeong nicht — der Stadtbus ist also das einzige öffentliche Verkehrsmittel. Auf den eher ländlich geprägten Linien können die Taktzeiten großzügig ausfallen; prüfen Sie deshalb vor der Abfahrt unbedingt den tatsächlichen Fahrplan in Kakao Map oder Naver Map, und schauen Sie dabei gleich auch nach, wann am Zielpunkt der letzte Bus zurückfährt.
Wer mit dem eigenen Auto kommt, nutzt die öffentlichen Parkflächen in der Nähe des Startdorfs oder einen freien Platz am Dorfeingang. Da es sich allerdings um eine Streckenwanderung handelt, muss man am Ende wieder zurück zum abgestellten Auto. Und noch etwas: Ein Fischerdorf ist Lebens- und Arbeitsraum zugleich — achten Sie also darauf, keine Flächen mit Fanggerät oder Meeresfrüchten, keine engen Gassen und keine Wege der Anwohner zu blockieren.
Lauftempo und Abschnittsstrategie
Foto: Korea Tourism Organization, Tourismusfoto-Galerie (Jungang-dong, Tongyeong-si, Gyeongsangnam-do) · Kogl (Korea Open Government License)
14,8 km einfache Strecke – das ist für Läufer, die mit 10 km vertraut sind, eine Stufe darüber, für Halbmarathon-Erfahrene dagegen ein angenehmer Dauerlauf. Als Zielzeiten kann man sich ungefähr Folgendes vornehmen:
| Niveau | Zieltempo | Voraussichtliche Zielzeit |
|---|---|---|
| Einsteiger | 7:30–8:00/km | ca. 1 Std. 51 Min. – 1 Std. 58 Min. |
| Fortgeschrittene | 6:30/km | ca. 1 Std. 36 Min. |
| Ambitionierte | 5:30/km | ca. 1 Std. 21 Min. |
| Walk-Run (Gehen und Laufen im Wechsel) | 9:00–10:00/km | ca. 2 Std. 13 Min. – 2 Std. 28 Min. |
Bei der Abschnittsstrategie empfehle ich eine Dreiteilung.
- 0–4 km (Einlaufen): 20–30 Sekunden langsamer starten als das Zieltempo. Im anfänglichen Dorfabschnitt wechselt der Untergrund und die Sicht ist eingeschränkt – kein guter Ort, um Tempo zu machen.
- 4–10 km (Hauptteil): Auf der Küstenstraße ins Zieltempo übergehen. Dieser Abschnitt ist der längste und der Rhythmus am stabilsten – hier das Tempo anhand von Puls und Atmung festigen.
- 10–14,8 km (Schlussteil): Aufgestaute Ermüdung und kurze Wellen im Profil kommen zusammen, da gerät das Tempo leicht ins Wanken. Auf den letzten 2 km darf man, wenn noch Reserven da sind, etwas anziehen – aber lieber nichts erzwingen, das ist sicherer.
Beim Trinken fährt man am besten mit kleinen Schlucken alle 3–4 km. Wer erst trinkt, wenn der Durst kommt, ist schon zu spät dran. Wer länger als 60 Minuten unterwegs sein will, sollte zusätzlich an Elektrolyte denken.
Da es eine Einwegstrecke ist, geht natürlich auch die Option hin und zurück: 29,6 km. Das wird dann allerdings ein Training jenseits des Halbmarathons, nah an der 30-km-Marke – selbst bei 6:30/km braucht man dafür rund 3 Stunden 12 Minuten. Wer sich für Hin und Zurück entscheidet, sollte am Wendepunkt unbedingt Wasser und ein paar schnelle Kohlenhydrate nachfüllen und einkalkulieren, dass auf der zweiten Hälfte der Wind von vorn kommt und sich die Strecke dadurch spürbar härter anfühlt – die erste Hälfte also mit Reserven angehen. Und wenn die Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln unsicher ist, kann die Hin-und-zurück-Variante am Ende sogar die sicherere Wahl sein.
Wasser, Verpflegung und Toiletten
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Nammang-gongwon-gil 29, Tongyeong-si, Gyeongsangnam-do) · Kogl (Korea Open Government License)
Anders als beim Laufen in der Stadt sind die Versorgungsmöglichkeiten auf dem Abschnitt zwischen den Küstendörfern alles andere als gleichmäßig verteilt. Verlassen Sie sich also nicht darauf, dass an einem bestimmten Punkt garantiert etwas zu finden ist, sondern halten Sie sich an folgende Grundsätze:
- Vor dem Start volltanken: Mindestens 500 ml Wasser gehören ins Gepäck. Im Sommer empfehle ich zwei Softflasks oder gleich eine Laufweste.
- Convenience Stores nur in Ortskernen und an großen Kreuzungen erwarten: Je nach Größe des Dorfes gibt es dort Läden wie GS25, CU oder 7-Eleven. Wer sich vor dem Start die Shops entlang der Strecke in der Karten-App markiert, plant seine Wasserversorgung deutlich entspannter.
- Bei Toiletten an öffentliche Einrichtungen halten: Kandidaten sind öffentliche Toiletten an Fischereihäfen und Wellenbrechern, Dorfgemeinschaftshäuser oder kleine Parks. Da Pflegezustand und Öffnungszeiten allerdings schwanken, geht man am besten direkt vor dem Start noch am Terminal oder in der Nähe der Bushaltestelle — das ist die sichere Variante.
- Bargeld und Verkehrskarte einstecken: In kleinen Läden klappt die Kartenzahlung nicht immer reibungslos, ein wenig Kleingeld ist daher Gold wert.
Sicherheit & Vorsicht
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Keunbalgae 1-gil 33, Tongyeong-si, Gyeongsangnam-do (Donam-dong) · Gonggongnuri (Korea Open Government License)
- Abschnitte mit Misch- bzw. Fußgänger-/Fahrzeugverkehr: An der Küstenstraße kann der Gehweg stellenweise einfach aufhören. Dann links laufen, dem entgegenkommenden Verkehr zugewandt, und in Kurven unbedingt das Tempo drosseln.
- Sicht bei Nacht: Zwischen den Dörfern gibt es kaum Straßenlaternen, nach Sonnenuntergang wird es schlagartig dunkel. Vom Laufen nach Einbruch der Dunkelheit rate ich ab; wenn es sich nicht vermeiden lässt, Stirnlampe und reflektierende Kleidung tragen.
- Küstenwind: Beim Umrunden einer Landzunge kann der Gegenwind plötzlich kräftig auffrischen. Nicht nach Pace steuern, sondern nach gefühlter Anstrengung.
- Hitze & Dehydrierung: Schatten ist rar, an Sommertagen steigt die Körpertemperatur schnell. Früh am Morgen starten — und bei Schwindel, Schüttelfrost oder wenn das Schwitzen plötzlich aufhört, sofort abbrechen.
- Rutschgefahr: Holzstege, der Beton der Wellenbrecher, Dorfgassen mit herumliegendem Fanggerät sowie Böden, die von Algen oder Fischwasser nass sind, sind extrem rutschig. Kürzere Schritte machen und den Fuß flach aufsetzen — das ist die sicherere Variante.
- Arbeitsbereiche respektieren: In den Fischereihäfen sind Gabelstapler und Lkw unterwegs, dort wird Fanggerät verladen. Nicht in die Arbeitswege hineinlaufen.
- Notfallkontakte: Die Notrufnummern sind 119 (Rettung/Bergung) und 112 (Polizei). Die touristische Dolmetscher-Hotline erreicht man unter 1330. Ausreichend Handyakku einplanen — und wer allein läuft, sollte Familie oder Freunden die Route und die voraussichtliche Ankunftszeit mitteilen.
Saison, Wetter & Kleidung
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Donam-ro 269-38, Tongyeong-si, Gyeongsangnam-do) · Gongnuri-Lizenz
Die beste Zeit ist aus meiner Sicht ganz klar April bis Mai und Oktober bis November. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind dann stabil, die Sicht aufs Meer ist klar — die Laufzufriedenheit ist schlicht am höchsten. Der Sommer (Juli–August) bietet kaum Schatten, weshalb ich außer am frühen Morgen eher abraten würde. Im Winter (Dezember–Februar) sind die Temperaturen an der Südküste zwar an sich mild, aber der Seewind lässt die gefühlte Temperatur deutlich unter die tatsächliche fallen. Vereisung ist selten, doch schattige Holzstege und Stellen mit stehendem Wasser können gefrieren — also Vorsicht.
| Jahreszeit | Kleidung & Ausrüstung |
|---|---|
| Frühling & Herbst | Kurzarmshirt plus dünnes Langarmshirt als Layer, Laufschuhe, mindestens 500 ml Wasser, Mütze/Cap, Sonnencreme |
| Sommer | Atmungsaktives Tank- oder Kurzarmshirt, Schirmmütze oder Visor, Sonnenbrille, Sonnencreme, mindestens 1 l Wasser plus Elektrolyte, Kühlhandtuch |
| Winter | Windjacke (Pflicht!), lange Tights, dünne Handschuhe und Neckgaiter, Mütze, die die Ohren bedeckt, rutschfeste Außensohle |
Beim Schuhwerk sind übrigens keine Trailschuhe gefragt, sondern gedämpfte Straßenlaufschuhe. Die Wertsachen verstaue ich am liebsten in einem Laufgürtel oder einer leichten Weste, damit nichts herumwackelt — und weil es eine One-Way-Strecke ist: Verkehrskarte, Ausweis und Handy unbedingt einpacken.
Tipps für ausländische Läufer
Foto: Korea Tourism Organization, Tourismus-Fotogalerie (Jeongnyang-dong, Tongyeong-si, Gyeongsangnam-do) · Gonggongnuri (Open Government License Korea)
Course name: Namparang-gil Kurs 28 — Namparang-gil Course 28 (South Sea Trail Route 28), in Tongyeong-si, Gyeongsangnam-do (Provinz Süd-Gyeongsang, Stadt Tongyeong). Bushaltestellen in der Nähe des Startpunkts: Sinchon-maeul · Gyeonyu-maeul · Bundeok-maeul.
- Karten-Apps: In Korea sind Fußgänger- und Laufrouten in Google Maps oft ungenau oder werden gar nicht erst angezeigt. Installiert am besten KakaoMap oder Naver Map — und den Kurs-Track lädt man sich am zuverlässigsten als GPX aus der Durunubi-App bzw. -Website herunter und spielt ihn auf die Smartwatch oder in die Lauf-App. Ein Screenshot der Haltestellen- und Dorfnamen in koreanischer Schrift hilft enorm, wenn man sich vor Ort orientieren muss.
- ÖPNV-Apps und Fahrkarten: Echtzeitinfos zu den Stadtbussen findet man in KakaoMap und Naver Map, Überland- und Expressbusse lassen sich über die entsprechenden Buchungs-Apps oder am Schalter des Busbahnhofs reservieren. Am bequemsten fährt man mit einer T-money- oder Cashbee-Verkehrskarte, die man im Convenience Store kaufen und aufladen kann. Im Ausland ausgestellte Kreditkarten funktionieren in den Bussen häufig nicht — also besser Verkehrskarte oder Bargeld dabeihaben.
- Wasser und Convenience Stores: In Läden wie GS25, CU, 7-Eleven und Emart24 bekommt man Mineralwasser, isotonische Getränke (Sportdrinks), Bananen und Energieriegel. Aber Achtung: Auf diesem Kurs zieht sich ein langer Abschnitt durch Fischerdörfer, in dem die Abstände zwischen den Läden groß sind — vor dem Start unbedingt genug Wasser auffüllen.
- Sprache: In den Dorfabschnitten kommt man mit Englisch unter Umständen nicht weit. Ladet euch vorab eine Übersetzungs-App für den Offline-Gebrauch herunter und speichert die Touristen-Dolmetscherhotline 1330 (rund um die Uhr, u. a. Englisch, Japanisch, Chinesisch) im Telefon.
- Vorsicht, Streckenlauf: Dieser Kurs führt nicht zum Ausgangspunkt zurück, sondern verläuft von A nach B (point-to-point). Prüft den Busfahrplan für die Rückfahrt vom Endpunkt vor dem Start — und wenn ihr euch nicht sicher seid, ist es die sicherere Variante, umzuplanen und ab der Streckenmitte als Out-and-back wieder zurückzulaufen.
- Etikette: Die Fischerdörfer sind Lebens- und Arbeitsraum der Anwohner. Frühmorgens also bitte leise sein, und wer Anwohner oder Fischereigerät fotografieren möchte, fragt vorher um Erlaubnis.
📍 Namparang-Weg Etappe 28 – Laufstrecke an der Küste von TongyeongStandort
Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com
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