Der Muhaksan in Changwon – als würde ein Kranich über der Masan-Bucht tanzen

Wandern · Veröffentlicht 24.7.2026 ·

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Bitte gib mir den koreanischen Originaltext des Beitrags (den eigentlichen Blog-Inhalt zum Berg Muhaksan), den ich übersetzen soll — bislang habe ich nur die Formatierungs- und Ausgabehinweise erhalten, aber keinen tatsächlichen Fließtext, keine Tabellen oder Bildzeilen zum Übersetzen.

Auf einen Blick

KennzahlBewertung
Erreichbarkeit (ÖPNV/Parken)★★★☆☆
Streckenschwierigkeit★★☆☆☆
Wasser/Quellen am Berg★☆☆☆☆
Übernachtung nötig?★★☆☆☆ (bei Durchquerung 1 Übernachtung)
Schwierigkeit nach Jahreszeit – Frühling★★★☆☆
Schwierigkeit nach Jahreszeit – Sommer★★★★☆
Schwierigkeit nach Jahreszeit – Herbst★★★☆☆
Schwierigkeit nach Jahreszeit – Winter★★★★★

※ Quelle: Geodaten der Wanderwege der Forstbehörde · Angaben zu Erreichbarkeit und Jahreszeit sind Richtwerte

Überblick

Überblick Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (68 Dongseobuk-10-gil, Masanhappo-gu, Changwon, Gyeongsangnam-do) · KOGL

Der Muhaksan liegt in der Provinz Gyeongsangnam-do, verteilt über die Stadtbezirke Masanhappo-gu und Masanhoewon-gu von Changwon, und blickt von dort aus nach Süden auf die Innenstadt von Masan und die Bucht von Masan hinab. Der Gipfel wird gemeinhin mit rund 761 m Höhe angegeben, laut den GPS-Vermessungsdaten der hier vorgestellten Wanderroute liegt der höchste Punkt im Gipfelbereich jedoch bei 785 m (dass die Endhöhen der GPX-Tracks je nach Route zwischen 761 und 785 m leicht schwanken, liegt daran, dass es im Gipfelbereich mehrere Kuppen und Aussichtspunkte gibt und jeweils an unterschiedlichen Stellen gemessen wurde). Der Name des Berges soll von der Form eines Kranichs herrühren, der mit ausgebreiteten Flügeln tanzt. Für die Menschen in Masan gilt er als Schutzberg (Jinsan) und wird das ganze Jahr über als beliebtes Hausberg-Ziel genutzt. Bis in den Gipfelbereich braucht man für Hin- und Rückweg meist etwa 6 bis 7 Stunden – das lässt sich also gut als Tagestour einplanen.

Bergform und Landschaft

Der Muhak-san vereint in seiner Form sanfte, erdige Grate mit scharfen Felskämmen. Je näher man dem Gipfelbereich kommt, desto deutlicher treten Felsformationen wie Sipjabawi (Kreuzfels) und Seomajigi hervor, und entlang des Kamms reihen sich größere und kleinere Gipfel wie Hakbong (鶴峰), Jungbong (482 m), Sirubong und der Gipfel des Bonghwasan aneinander. Von der Seite des Seowongok-Tals aus sind Tal und Kiefernwald gut ausgeprägt, sodass der Einstieg zunächst über einen recht sanften Erdweg führt – je näher man dem Grat kommt, wechseln sich dann aber Felsabschnitte und steile Passagen ab. Im Gipfelbereich gibt es mehrere Stellen mit freiem Blick auf die Bucht von Masan, das Stadtgebiet und bis hinüber zur Jinhae-Bucht, weshalb dieser Berg als einer gilt, bei dem man während der gesamten Wanderung immer wieder Aussicht genießen kann.

Das Gefühl beim Wandern

Das Gefühl beim Wandern Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization · Korea Open Government License

Der Einstieg führt meist durch dichten Wald und über sanfte Steigungen, sodass man anfangs eher gemütlich dahinspaziert – doch sobald man die Mitte des Aufstiegs erreicht, häufen sich Felsabschnitte und steile Passagen, und der gefühlte Schwierigkeitsgrad zieht spürbar an. Oben auf dem Grat öffnet sich dann immer wieder der Blick, und man hat die Stadt Masan und das Meer wie auf einem Silbertablett vor sich – ein Berg, bei dem sich die Mühe des Aufstiegs eindeutig auszahlt, wenn man den Ausblick als Maßstab nimmt. Im Frühling tauchen Alpenrosen und frisches Grün den Grat in Farbe, im Herbst übernimmt das Laub – die Jahreszeiten zeigen sich hier sehr deutlich. Im Sommer macht die hohe Luftfeuchtigkeit die Hitze zusätzlich spürbar, im Winter neigen die Felspassagen am Gipfel zur Vereisung – von Jahreszeit zu Jahreszeit verändert sich die Stimmung beim Wandern also merklich.

Hauptrouten (nach Ausgangspunkt)

Hauptrouten (nach Ausgangspunkt) Foto: Fotogalerie der Koreanischen Tourismusorganisation (17-1 Odongnam 2-gil, Masanhappo-gu, Changwon, Gyeongsangnam-do) · Public Nuri

Route (Ausgangspunkt → Gipfel)DistanzHöhenunterschiedGeschätzte Dauer (einfach)SchwierigkeitBeliebtheit
Ducheok-Ausgangspunkt → Gipfel des Muhaksan8,27 km↕666 mca. 3 Std. 11 Min.★★★★★★★★★★
Wongye → Sirubong9,48 km↕721 mca. 3 Std. 34 Min.★★★★★★★☆☆☆
Masan-Mädchenmittelschule (Ausgangspunkt) → Gipfel8,08 km↕687 mca. 3 Std. 10 Min.★★★★★★★★★☆
Seowongok-Eingang → Hakbong6,85 km↕671 mca. 2 Std. 50 Min.★★★★☆★★★★★
Wandereingang → mittlerer Aussichtspunkt7,1 km↕662 mca. 2 Std. 53 Min.★★★★☆★★★☆☆
Eingang Jungni-Bahnhof → Gipfel9,8 km↕671 mca. 3 Std. 34 Min.★★★★★★★★☆☆

※ Quelle: GPX-Daten der 100 bedeutendsten Berge des Koreanischen Zentrums für Bergsteigen und Trekking (Distanz, Höhenunterschied, Dauer, Schwierigkeit) · Beliebtheit als Richtwert

Kurs 1 — Ducheok-Einstieg → Gipfel des Muhaksan

📏 8.27km ⛰️ 666m Höhenmeter ⏱️ 3:11 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
777m 121m 8.27km

Wegpunkte: Ducheok → Ducheok-Einstieg → Goguryeo → Infotafel Muhaksan → Rastplatz mit Fitnessanlage → Parkplatz → Rastplatz → Wegkreuzung → Toilette → Übersichtstafel Wanderwege Muhaksan → Rastplatz Seomajigi → Aussichtspunkt Hafen Masan → Aussichtspunkt → Gipfel des Muhaksan → Aussichtspunkt mit Rastplatz

Anfahrt zum Einstieg: Die Bushaltestelle Ducheok liegt in der Nähe des Einstiegs, sodass man gut mit dem Stadtbus hinkommt. Ein offizieller, ausgewiesener Parkplatz ist nicht bekannt, weshalb ich eher öffentliche Verkehrsmittel als das eigene Auto empfehlen würde.

Charakter & Zielgruppe: Ein echter Klassiker unter den Routen, der praktisch geradewegs zum Gipfel führt. Anfangs geht es an Fitnessanlage und Rastplatz vorbei, weiter über Seomajigi bis zum Gipfel – unterwegs gibt es immer wieder Aussichtspunkte, darunter einen mit Blick auf den Hafen von Masan. Gut geeignet für alle, die zum ersten Mal auf den Muhaksan wollen, oder für Wanderer, denen die Gipfelaussicht das Wichtigste ist.

Route 2 — Wongye → Sirubong

📏 9.48km ⛰️ 721m Höhenmeter ⏱️ 3:34 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
775m 63m 9.48km

Wegpunkte: Wongye → kleiner Dorfparkplatz/Freifläche → Wegabschnitt ohne markierten Pfad (als nicht offizielle Route ausgewiesen) → Abzweigung → Dorf Naeseowongye → Rastplatz → Sportpark mit Rastplatz → Sirubong → Rastwald-Rastplatz → Toilette → Rastplatz “Platz der Begegnung” → Rastplatz mit Sportpark → Aussichtspunkt → Achteckpavillon-Rastplatz → Gipfel Bonghwasan

Zugang zum Startpunkt: Von der Bushaltestelle Wongye aus ist der Einstieg zu Fuß erreichbar. Es gibt zwar einen kleinen Dorfparkplatz, der auch als Freifläche dient, doch der ist nicht besonders groß, sodass es in der Hochsaison dort schon mal eng werden kann.

Merkmale/Empfehlung: Von allen Routen hat diese wohl die größte Distanz und den größten Höhenunterschied zu bieten – ein echter Kammweg, der sowohl über den Sirubong als auch über den Gipfel des Bonghwasan führt. Da ein Abschnitt laut Wegweiser als “kein Wanderweg” ausgewiesen ist, sollte man sich, wenn man zum ersten Mal hier unterwegs ist, unbedingt vorher die Karte genauer ansehen. Wer konditionell gut drauf ist, wird an dieser Strecke seine Freude haben.

Route 3 — Masan-Mädchenmittelschule (Einstieg) → Gipfel

📏 8.08km ⛰️ 687m Höhenmeter ⏱️ 3:10 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
783m 99m 8.08km

Wegpunkte: Masan-Mädchenmittelschule → Einstieg Masan-Mädchenmittelschule → kein eigener Parkplatz in der Nähe → Rastplatz → Toilette → Weggabelung → Sportpark mit Rastplatz → Bonghwa-Quelle → Trinkwasserquelle → keine weitere Gabelung → Seomajigi-Rastplatz → Nulcheon-Quelle → Nulcheon-Rastplatz → Mugoktap-Quelle → Rastplatz Mugoktap-Quelle

Zugang zum Einstieg: Die Bushaltestelle Masan-Mädchenmittelschule liegt direkt am Einstieg, mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man also bequem hin. Einen eigenen Parkplatz in der Nähe gibt es allerdings nicht, wie auch auf dem Wegweiser vermerkt ist.

Charakter & Empfehlung: Von den sechs Routen ist das hier die mit den meisten Trinkwasserquellen im Namen – Bonghwa-Quelle, Nulcheon-Quelle, Mugoktap-Quelle – und entsprechend stark geprägt vom Charakter eines Spazier- und Fitnesswegs für Anwohner, nah am städtischen Alltag. Ob an den Quellen tatsächlich Wasser gezapft werden kann, hängt aber von Jahreszeit und Pflegezustand ab – da ist man auf der sicheren Seite, wenn man Trinkwasser lieber selbst mitbringt.

Kurs 4 — Seowongok-Eingang → Hakbong

📏 6.85km ⛰️ 671m Höhenmeter ⏱️ 2:50 🔁 Rundweg Schwierigkeit ★★★★☆ ⤓ GPX
767m 102m 6.85km

Wegverlauf: Seowongok-Eingang → Seowongok Öffentlicher Parkplatz → Toilette → Weggabelung → Hakbong-Eingang → Achteckiger Rastpavillon → Aussichtspunkt → Hakbong-Aussichtspunkt → Hakbong → Gounde → Sipjabawi (Kreuzfelsen) → Rastplatz an der Wandwol-dong-Gabelung → Jungbong → Rastplatz an der Daegoksan-Muhaksan-Gabelung → keine weitere Gabelung

Zugang zum Startpunkt: Es gibt eine Bushaltestelle „Seowongok-Eingang”, und als einziger von den sechs Kursen taucht hier ein öffentlicher Parkplatz (Seowongok Öffentlicher Parkplatz) auf den Hinweisschildern auf – die Anfahrt mit dem eigenen Auto ist entsprechend vergleichsweise unkompliziert.

Merkmale · Empfehlung: Auf diesem Abschnitt reiht sich mit Gounde und Sipjabawi eine Folge der markantesten Felsformationen des Muhaksan aneinander, dazu kommen dicht gesetzte Aussichtspunkte wie der Hakbong-Aussichtspunkt. Distanz und Zeitaufwand gehören zu den kürzeren der sechs Kurse, weshalb sich dieser Weg besonders für Besucher eignet, die die charakteristische Landschaft des Muhaksan an einem Tag kompakt erleben möchten.

Kurs 5 — Wanderwegeingang → Mittlerer Aussichtspunkt

📏 7.1km ⛰️ 662m Höhenmeter ⏱️ 2:53 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★☆ ⤓ GPX
759m 108m 7.1km

Route: Abzweigung → Rastplatz → Parkplatz Baegunsa → Toilette vor Baegunsa → Baegunsa → Wanderwegeingang → Achteckpavillon am Eingang zu Baegunsa → Waldbrand-Beobachtungsposten → Quelle beim Muhaksan-Gebetshaus → Quelle Deungnamu-Berghütte → Mittlerer Aussichtspunkt → Nebel-Quelle → Nebel-Rastplatz → Gipfel Daegoksan → Aussichtspunkt Daegoksan

Zugang zum Wegbeginn: Der Parkplatz von Baegunsa ist auf den Wegweisern verzeichnet, sodass man beim Zufahren in Richtung des Tempels parken kann. Eine eigene Bushaltestelle ist nicht verzeichnet, wer also mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, muss vermutlich von einer nahegelegenen Haltestelle aus zu Fuß weitergehen.

Charakter & Zielgruppe: Dieser Kurs führt am Baegunsa vorbei und reiht danach etliche Orte mit Namen wie Waldbrand-Beobachtungsposten und diverse Quellen aneinander, bevor es Richtung Daegoksan geht. Er eignet sich weniger für alle, die unbedingt einen Gipfel erklimmen wollen, sondern eher für eine Wanderung, bei der die Aussicht rund um den Daegoksan und den mittleren Aussichtspunkt im Vordergrund steht. Auch für Besucher, die zugleich einen Blick in das Tempelgelände werfen möchten, ist dieser Kurs eine gute Wahl.

Kurs 6 — Zugang Jungni-Bahnhof → Gipfel

📏 9.8km ⛰️ 671m Höhenmeter ⏱️ 3:34 ➡️ Einweg Schwierigkeit ★★★★★ ⤓ GPX
750m 91m 9.8km

Wegpunkte: Jungni-Bahnhof → Parkplatz Jungni-Bahnhof → Post Naeseo → Zugang Jungni-Bahnhof → Weggabelung → Rastplatz → Majae-Pass → Behelfsparkplatz am Zugang Majae-Pass → Dorf Witgusseulgol

Anfahrt zum Einstieg: Der Jungni-Bahnhof liegt an der regulären Gyeongjeon-Bahnlinie, sodass man mit dem Zug anreisen und von dort zu Fuß zum Einstieg gehen kann. Zwei Abstellmöglichkeiten sind bestätigt: der Parkplatz am Jungni-Bahnhof und der Behelfsparkplatz am Zugang zum Majae-Pass.

Besonderheiten/Empfehlung: Mit 9,8 km gehört diese Strecke zu den längsten und führt über einen Kammabschnitt, der über den Majae-Pass verläuft – damit eignet sie sich eher für erfahrene Wanderer, die statt eines einfachen Gipfel-Hin-und-zurücks lieber eine Kammtour machen oder verschiedene Abstiegsrouten ausprobieren wollen. Was diesen Kurs von den anderen abhebt: Man kann die Wanderung direkt vom Bahnhof aus starten.

Schwierigkeit, Untergrund, Hinweise

Schwierigkeit, Untergrund, Hinweise 사진: 한국관광공사 관광사진 갤러리 (경상남도 창원시 마산합포구 해안대로 288) · 공공누리

Laut Wanderweg-Daten der Region ist der höchste ausgewiesene Schwierigkeitsgrad „Leicht” – das bezieht sich allerdings auf die gesamten, nach Verwaltungsbezirken unterteilten Abschnitte (siehe Tabelle unten). Die real gemessene Schwierigkeit der einzelnen Routen zum Gipfel liegt meist bei ★★★★☆ oder höher, weshalb die gefühlte Schwierigkeit spürbar über der offiziellen Angabe liegt – das sollte man im Hinterkopf behalten. Informationen zum Untergrund sind nicht separat erfasst, aber nach den auf den Wegweisern wiederkehrenden Ortsnamen wie Seomajigi, Sipjabawi und Gowoondae zu urteilen, dürfte der Gratbereich im Gipfelabschnitt weniger aus Erdpfaden als aus einer Mischung aus Felsgrat und Steinabschnitten bestehen. Bei Regen oder in der Laubfallzeit ist entsprechend Vorsicht vor Rutschgefahr geboten.

Was die POI-Infrastruktur betrifft, weisen die offiziellen Standortdaten der Wanderwege für Aussichtspunkte, Trinkwasserstellen, Schutzhütten und Gefahrenzonen jeweils null Einträge aus – es sind also keine gesondert ausgewiesenen oder verwalteten Schutzhütten oder Gefahrenabschnitte verzeichnet. In den real erfassten Wegweiser-Daten der einzelnen Routen tauchen jedoch zahlreiche Ortsbezeichnungen auf: Aussichtspunkte wie der Masan-Hafen-Aussichtspunkt, der Hakbong-Aussichtspunkt und der Daegoksan-Aussichtspunkt sowie Quellen wie die Bonghwa-Heilquelle, die Nulcheon-Quelle, die Mugoktap-Quelle, die Angae-Quelle, die Muhaksan-Gebetshaus-Quelle und die Deungnamu-Berghütten-Quelle. Das sind allerdings nur unter Wanderern bekannte Bezeichnungen, keine offiziell registrierten, gewarteten Einrichtungen – Trinkwasser sollte man also unbedingt selbst mitbringen. Toiletten sind laut Wegweisern auf den Routen Ducheok, Wongye, Masan-Girls’-Middle-School, Seowongok und Baekunsa verzeichnet und dürften somit in der Nähe mehrerer Ausgangspunkte nutzbar sein.

AbschnittDistanzSchwierigkeitUntergrund
(ohne Abschnittsname)38,82 kmLeicht-
Jisan-dong-Abschnitt7,01 kmLeicht-
Hwanggeum-dong-Abschnitt5,04 kmLeicht-
Icheon-dong-Abschnitt3,8 kmLeicht-
Manchon-dong-Abschnitt3,72 kmLeicht-
Yeonho-dong-Abschnitt3,69 kmLeicht-
Samdeok-dong-Abschnitt3,64 kmLeicht-
Beommul-dong-Abschnitt2,25 kmLeicht-

※ Die obige Tabelle zeigt die nach Verwaltungsbezirken erfassten Gesamtlängen der Wanderwege in der Region und bezieht sich nicht auf eine einzelne, bestimmte Wanderroute.

Entfernung und Zeitaufwand

Entfernung und Zeitaufwand Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization · Korea Open Government License

Die Wanderwege im Verwaltungsgebiet kommen zusammen auf eine Gesamtlänge von 69,93 km – das ist die Summe aller registrierten Abschnitte im Mudeungsan-Gebiet, nicht die Länge einer einzelnen Route. Für den Aufstieg über sämtliche registrierten Abschnitte hinweg werden kumuliert 1248 Minuten veranschlagt, für den Abstieg 861 Minuten, was umgerechnet einer durchschnittlichen Aufstiegs-Pace von etwa 18 Minuten pro Kilometer entspricht. Diese Pace ist allerdings kein Richtwert für eine bestimmte Route, sondern ein aus dem Gesamtstreckennetz errechneter Referenzwert – für die tatsächliche Planung einer konkreten Tour sollte man sich an den Einzelstrecken-Zeiten aus der Tabelle “Hauptrouten” oben orientieren (rund 2 Stunden 50 Minuten bis 3 Stunden 34 Minuten, jeweils nur für eine Richtung). Da sich alle sechs Routen auf die einfache Strecke beziehen, sollte man für Rundwege oder Hin- und Rückweg etwa das 1,8- bis 2-Fache der einfachen Zeit einplanen. Die meisten Routen lassen sich problemlos an einem Tag hin und zurück bewältigen – der Mudeungsan eignet sich also gut für eine Tageswanderung. Wer allerdings vorhat, das gesamte Streckennetz im Verwaltungsgebiet (69,93 km) am Stück zu durchqueren, sollte das nicht an einem einzigen Tag versuchen und stattdessen eine Tour mit mindestens einer Übernachtung einplanen.

Anfahrt (öffentliche Verkehrsmittel · Parken)

Anfahrt (öffentliche Verkehrsmittel · Parken) Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (54 Ducheok-gil, Duchok-dong, Masanhoewon-gu, Changwon-si, Gyeongsangnam-do) · Gonggongnuri (Korea Open Government License)

In der Region Masan-Changwon gibt es keine eigene U-Bahn, weshalb die Stadtbusse hier das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel sind. In der Nähe der Wanderwegeinstiege liegen unter anderem die Bushaltestellen Ducheok, Naeseo-Grundschule, Wongye, Lotte Mart, Masan-Mittelschule für Mädchen, Samhaksa und Seowongok-ipgu – man wählt die Haltestelle einfach passend zum jeweiligen Einstiegspunkt der Route. Der Bahnhof Jungni liegt an der regulären Gyeongjeon-Linie und lässt sich etwa mit dem Mugunghwa-Zug erreichen, von dort geht man dann zu Fuß weiter zum Wegeinstieg. Was Parkmöglichkeiten angeht, verzeichnen die Wegweiser den öffentlichen Parkplatz Seowongok, den Parkplatz am Baekunsa-Tempel, den Parkplatz am Bahnhof Jungni sowie eine kleine Parkfläche am Eingang der Majae-Passhöhe – für die meisten übrigen Einstiegspunkte scheint es dagegen keinen offiziellen Parkplatz zu geben, weshalb ich eher zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln raten würde. Für aktuelle Routen und genaue Haltestellenpositionen lohnt sich ein Blick in KakaoMap oder Naver Map, da beide Apps bei koreanischen Ortsnamen deutlich zuverlässiger sind.

Saison, Wetter und Ausrüstung

Saison, Wetter und Ausrüstung Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Wanwolseo 2-gil 8, Wanwol-dong, Masanhappo-gu, Changwon-si, Gyeongsangnam-do) · Gongongnuri (offene Lizenz)

Am angenehmsten lässt es sich im Frühling (April/Mai) und im Herbst (September bis November) wandern – die Temperaturen sind mild, und man kann nebenbei die Azaleen- bzw. Herbstlaubfärbung genießen. Im Sommer zehrt die schwülwarme Hitze ordentlich an den Kräften, weshalb sich ein früher Start und ausreichend Flüssigkeitszufuhr empfehlen; bei Regen werden die Felspassagen rutschig, und man tut gut daran, die Tour dann lieber zu verschieben. Im Winter vereisen Gratabschnitte und Felspartien im Gipfelbereich leicht, sodass winterliche Ausrüstung wie Grödel und Gamaschen notwendig wird. An grundlegender Ausrüstung sollten in jedem Fall dabei sein: Wanderschuhe, Trekkingstöcke, eine wind- und wasserdichte Jacke, eine Stirnlampe, Wechselkleidung sowie – da es auf dem Berg keine offiziellen Trinkwasserstellen gibt – reichlich Trinkwasser (mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Person).

Tipps für ausländische Reisende

Tipps für ausländische Reisende Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (18 Eosijang 6-gil, Masanhappo-gu, Changwon-si, Gyeongsangnam-do (Namseong-dong)) · KOGL (Korea Open Government License)

Der Muhaksan liegt in Changwon-si in der Provinz Gyeongsangnam-do und ist ein typischer Hausberg vor den Toren der Stadt. In lateinischer Umschrift findet man den Gipfel als „Muhaksan Peak”, die gängigsten Ausgangspunkte sind Duchcheok, Wonggye, Masan Yeojung (Masan-Mittelschule für Mädchen), Seowongok-ipgu und Jungni Station. Es handelt sich nicht um einen Nationalpark, sondern um ein Naherholungsgebiet für die Bewohner der Stadt – eine gesonderte Genehmigung oder ein Eintrittspreis sind nirgends verzeichnet, man kann also frei und ohne Formalitäten aufsteigen. Toiletten gibt es in der Nähe der Ausgangspunkte der Routen Duchcheok, Wonggye, Masan Yeojung, Seowongok und Baegunsa, registrierte Trinkwasserstellen sucht man dagegen vergeblich – Wasser sollte man also unbedingt vorher besorgen. Da Google Maps bei koreanischen Wanderwegen häufig ungenaue Angaben liefert, empfiehlt es sich, vor Ort eher auf Kakao Maps oder Naver Maps zurückzugreifen, um Routen und Nahverkehrsverbindungen in Echtzeit abzurufen. Aus Sicherheitsgründen sollte man den Abstieg so planen, dass man noch vor Einbruch der Dunkelheit unten ankommt, und in Kammbereichen mit schwachem Empfang lohnt es sich, die Karte vorab offline zu speichern.

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Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com

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