Mit dem Brompton T Line bei Nacht über die World-Cup-Brücke

Radfahren · Veröffentlicht 11.3.2024 ·

Das Wetter ist noch nicht so richtig aufgetaut, aber zwecks Gewichtsabnahme habe ich nach Feierabend doch mal das Fahrrad rausgeholt. Startpunkt war Sangam-dong. Wenn man gemütlich am Hongje-cheon entlang nach unten fährt, kommt man schnell zum Zusammenfluss mit dem Han-Fluss, und biegt man dort rechts in Richtung Ilsan ab, liegt direkt darüber die World-Cup-Brücke. Am Nordende der World-Cup-Brücke muss man sein Rad so eine Rampe hochschieben, wie man sieht. Die Brücke ist nicht so lang wie etwa die Haengju-Brücke, also ist sie schnell überquert – aber das Hochschieben über diese lange Strecke bleibt einem leider nicht erspart.

Die Brücke ist noch gar nicht lange fertig, und trotzdem setzt sie schon Rost an. Ob das in Ordnung ist, weiß ich nicht so recht.

Hier ein Nachtbild der World-Cup-Brücke, das ich auf halber Höhe der Steigung gemacht habe. Sie wurde erst kürzlich eröffnet und ist richtig hübsch. An manchen Stellen sind die Bauarbeiten noch nicht ganz abgeschlossen.

Auch der Bereich unter der Brücke ist schön ordentlich gestaltet.

Wenn man auf die Brücke kommt, gibt es einen Fußgängerüberweg, der per Knopfdruck umschaltet. Auf der anderen Seite des Überwegs steht dann dieses Schild, das auf der Brücke angebracht ist. Man soll das Rad eben sicher schieben…

Am Südende der World-Cup-Brücke angekommen. Hier am Südende gibt es sowohl einen Aufzug als auch einen Fußgängerübergang. Fährt man mit dem Aufzug hinunter, ist man sofort auf dem Radweg am Südufer des Han. So gelangt man direkt zum Zusammenfluss des Anyang-cheon, einem beliebten Treffpunkt, von den Einheimischen kurz „Anhap“ genannt.

Die World-Cup-Brücke, vom Zusammenfluss des Anyang-cheon aus betrachtet. Die Beleuchtung ist klasse und die Hängebrücke ebenso.

Die World-Cup-Brücke im Weitwinkel. Es ist noch früher Frühling und entsprechend ziemlich kalt. Ich war nur mit einer Midlayer-Schicht, die ich sonst beim Wandern trage, unter der Windjacke unterwegs – und selbst da wurde es mir frostig. Bei nächtlichen Touren im zeitigen Frühjahr sollte man wohl besonders auf die Kleidung achten.

Das ist meine Brompton T Line, die ich fleißig fahren und bis zur Verschrottung reiten werde. Ein ultraleichtes Brompton, das in der Serienausstattung mit einem Gewicht im 8-kg-Bereich glänzt. Sie ist noch nicht richtig eingefahren und läuft daher noch nicht so geschmeidig, aber ich fahre sie langsam ein. Bei 1.000 km will ich sie zur Wartung bringen ^^ – ob ich dieses Jahr über 10.000 km schaffe? Ich werde mich jedenfalls kräftig ins Zeug legen.

Hier geht’s nach einer Runde um Yeouido wieder zurück. Der Fußweg ist breiter, als ich dachte. Selbst wenn einem ein Rad entgegenkommt, kann man ausweichen, und auch beim Begegnen mit Fußgängern gibt es kaum Probleme – so ist sie eben, die World-Cup-Brücke.

Blick von der World-Cup-Brücke in Richtung Yongsan. Der Han-Fluss ist wirklich breit und hat viele Brücken. Und gerade dadurch schenkt er einem so eine tolle Nachtkulisse ^^

Heute bin ich etwa 26 km gefahren. Weil ich zwischendurch immer wieder gemütlich Pausen gemacht habe, hat es etwas länger gedauert. Ohne Stopp wäre man die Strecke in anderthalb Stunden gefahren.

Weil ich versucht habe, über den Zusammenfluss hinaus weiterzufahren, ist dieses GPS-Log in der Form entstanden. Damit ist auch mein Ausdauertraining für heute erledigt. Ich will mein Training möglichst durchziehen, ob morgens oder abends. Heute habe ich sowohl in aller Frühe als auch am Abend trainiert – ein rundum zufriedenstellender Tag. Morgen wartet wieder das Training von morgen, und um trainieren zu können, sollte ich jetzt schnell ins Bett.

Danke fürs Lesen.

#BromptonTLine #WorldCupBrückeRadfahren #WorldCupBrückeZuFuß #WorldCupBrückeNachtansicht #LeichtesBrompton #Brompton12Gang #BromptonYeouido #2024Brompton #BromptonGarmin #GarminSmartwatch #GarminFahrradlog


Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com