Garmin Forerunner 955: Sportuhr mit langer Akkulaufzeit
Ausrüstung · Veröffentlicht 15.6.2023 ·
Jemand aus meinem Umfeld hatte ein paar Wünsche an eine Smartwatch zum Tracken von Sport. Vor allem sollte das Aufladen nicht zur lästigen Pflicht werden, das Teil nicht zu teuer sein, ordentlich wasserdicht und außerdem die Benachrichtigungen vom Smartphone zuverlässig durchreichen. Diese Person läuft, wandert, schwimmt und macht Aerobic – so der übliche Rahmen. Bei diesem Profil wäre eigentlich auch eine Apple Watch eine Überlegung wert, aber beim Thema Akku-Aufladen ist sie raus …
Also habe ich wieder bei meinem vertrauten Garmin gestöbert. Ich habe mich durch die Forerunner-Serie gearbeitet, und auch wenn ich damit das Budget leicht gesprengt habe, kam mir das Modell 955 vom Preis-Leistungs-Verhältnis her am sinnvollsten vor – aktuell ist es sogar um 100.000 Won reduziert. Wahrscheinlich steht bald die nächste Generation in den Startlöchern.
Beim 955 aus der Forerunner-Reihe verspricht der Hersteller im ganz normalen Smartwatch-Modus eine Akkulaufzeit von bis zu 15 Tagen. Aus Nutzersicht reicht es aber völlig, wenn eine Woche durchhält – deshalb hielt ich das für unbedenklich. Und in der Praxis wird man vermutlich tatsächlich nach etwa einer Woche das Gefühl haben, mal wieder laden zu müssen.
Wenn man täglich eine Stunde konzentriert Sport macht, schwimmt oder nach dem Laufen duscht und dazu noch das Schlaftracking laufen lässt, dürfte der Akku nach einer Woche leer sein. Vielleicht reicht es sogar nicht ganz.
Wenn allerdings jemand wie ich gefragt würde – jemand, der schon vom täglichen Laden, vom ständigen „Akku-Druck” und vom Mitschleppen des Ladegeräts auf Reisen langsam einen Nervenzusammenbruch bekommt –, dann fällt eine Empfehlung für Apple Watch oder Galaxy Watch natürlich flach.
Die üblichen Funktionen hat sie praktisch alle an Bord, und auch wenn sie bei Wasserdichtigkeit, Akkukapazität, Gehäuse usw. einen kleinen Abstand zu High-End-Modellen wie der Fenix oder Enduro hat, ist sie innerhalb der Forerunner-Reihe doch das Spitzenmodell. Dafür kostet sie weniger als die Hälfte. Für Einsteiger sind die Spezifikationen vielleicht etwas viel des Guten, aber bei jemandem, der so ein Gerät nach einem Kauf gerne fünf Jahre nutzt, empfand ich genau das eher als das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Person nutzt ihr aktuelles Handy, ein iPhone 8, bereits im sechsten Jahr – fünf Jahre sind also selbstverständlich drin, und wenn ich ihr nach etwa drei Jahren den Akku tausche, sollte es keine Probleme geben.

Die Verpackung ist kleiner geworden, und die QuickFit-Größe beträgt 22 mm.

Die Grafik auf der Display-Schutzfolie sieht aus, als würde sie versprechen: Akku genug für einen kompletten Marathon.

Das Display ist nicht gerade klein. Sie wirkt nicht klobig, sondern wirklich richtig schick.

An dieses Display gewöhnt man sich anfangs überhaupt nicht, aber mit der Zeit gibt es beim Ablesen der Daten absolut keine Probleme.

Da die Nutzerin eine Frau ist, habe ich das weiße Gehäuse gewählt.

Funktionen wie der Trainingszustand oder der Morning Report sind im Großen und Ganzen identisch mit denen anderer Garmin-Modelle.

Auch den Zustand des Herzens (?) kann man sich anschauen.

Da es ein Geschenk war, ist das hier ein Review aus eigener Tasche.
Es ist eine Sportuhr, die ich allen empfehlen kann, die ein gemäßigtes Maß an Aktivität betreiben und für die der Lade-Druck sowie der Komfort, mit der Uhr per diverser Bezahlmethoden zahlen zu können, keine Rolle spielen. Funktionen wie bei der Apple Watch oder der Samsung Galaxy Watch, bei denen eine KI von selbst erkennt, welche Sportart man gerade ausübt, gibt es zwar auch – aber sie arbeiten nicht so präzise wie bei der Konkurrenz. Sobald man die Aufzeichnung aber selbst startet, misst sie ab da sauber und genau.
Vielen Dank.
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Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com
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