Nervenkitzel auf der Himmelsbrücke – Cheongnyangsan in Bonghwa mit seinen zwölf Felsgipfeln
Wandern · Veröffentlicht 31.7.2026 ·
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Auf einen Blick
| Kennzahl | Bewertung |
|---|---|
| ① Erreichbarkeit (ÖPNV/Parken) | ★☆☆☆☆ |
| ② Streckenschwierigkeit | ★★★☆☆ |
| ③ Wasser/Quellen am Berg | ★☆☆☆☆ |
| ④ Übernachtung nötig | ★☆☆☆☆ (Tagestour reicht) |
| ⑤ Schwierigkeit nach Jahreszeit – Frühling | ★★☆☆☆ |
| ⑤ Schwierigkeit nach Jahreszeit – Sommer | ★★★☆☆ |
| ⑤ Schwierigkeit nach Jahreszeit – Herbst | ★★☆☆☆ |
| ⑤ Schwierigkeit nach Jahreszeit – Winter | ★★★★☆ |
※ Quelle: Geodaten der Wanderwege der Forstbehörde · Angaben zu Erreichbarkeit und Jahreszeiten sind Richtwerte
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Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Kreis Bongwha, Provinz Gyeongsangbuk-do) · Gongnuri (Public Nuri)
Der Cheongnyangsan (靑凉山) liegt im Kreis Bongwha in der Provinz Gyeongsangbuk-do. Sein höchster Gipfel, der Janginbong, ist 869 m hoch, laut den GPX-Daten der Wanderwege aus den öffentlichen Datenbeständen wird als höchste Höhe sogar 882 m verzeichnet. Die Felsgipfel, die sich am Oberlauf des Nakdong-Flusses wie ein Wandschirm aneinanderreihen, verleihen dem Berg trotz seiner überschaubaren Größe ein ausgesprochen markantes Profil – entsprechend ist er als Provinzpark ausgewiesen und wird auch so gepflegt. Insgesamt gilt der Schwierigkeitsgrad als “mittel”, und die Hauptroute zum Gipfelbereich dauert einfach etwa zwei Stunden, sodass man den Berg gut an einem Tag bewältigen kann. Allerdings gibt es immer wieder steile Felsgratabschnitte, weshalb er sich eher für Wanderer mit etwas Erfahrung eignet als für blutige Anfänger.
Berglandschaft und Gelände
Der Cheongryangsan ist kein Erdberg, sondern ein typischer Felsberg (骨山), bei dem markante Felsgipfel das Landschaftsbild prägen. Neben dem Gipfel Jangin-bong (869 m) reihen sich entlang des Grats mindestens fünf weitere namhafte Gipfel aneinander: Chukyung-bong (offiziell 845,2 m, laut Daten 875 m), Jaso-bong (auch Bosal-bong genannt, offiziell 840 m, 850 m), Yeonjeok-bong (offiziell 846 m, 852 m) und Takpil-bong (836 m). Dass so viele Gipfel Namen tragen, die an Pinselspitze (Takpil-bong), Tuschestein (Yeonjeok-bong) oder Bodhisattva (Jaso-bong) erinnern, liegt daran, dass der Berg seit jeher als Ort galt, an dem Gelehrte ihren Studien nachgingen – daher auch der gebräuchliche Beiname „die 12 Gipfel des Cheongryangsan”. Der Grat besteht über weite Strecken aus steil abfallenden Felswänden, was für zahlreiche Abschnitte mit freiem Blick sorgt, und auf halber Höhe fügen sich Tempelanlagen wie Cheongryangsa und Eungjinjeon eindrucksvoll in die Felslandschaft ein. Während die Täler noch vergleichsweise sanft verlaufen, wird das Gelände zum Gipfel hin zunehmend von Felsgraten und steilen Abschnitten geprägt – ganz typisch für diesen Bergtyp.
Der Gefühl beim Bergwandern

Foto: Bildergalerie der Korea Tourism Organization (Bonghwa-gun, Gyeongsangbuk-do) · KOGL
Eine Wanderung auf den Cheongnyangsan folgt meist demselben Muster: Man startet im dichten Waldweg am Einstieg und arbeitet sich Schritt für Schritt hinauf zu Kammlagen, wo sich Fels und Ausblick öffnen. Am Anfang geht es durch schattige Wälder entlang von Tälern und rund um die Tempelanlagen, ab der Streckenmitte tauchen dann Felsgrate mit Seil- und Treppenpassagen auf, und der gefühlte Schwierigkeitsgrad zieht merklich an. Besonders die Himmelsbrücke (Haneul-dari) hat es in sich – eine Hängebrücke, die eine Schlucht überspannt und einem beim Auf- und Absteigen wegen der Höhe ordentlich Nervenkitzel verschafft, während man gleichzeitig dieses befreiende Gefühl hat, tief unten ins Tal zu blicken. Im Frühling sollen vor allem das frische Grün und die stille, fast andächtige Atmosphäre rund um die Tempel beeindrucken, im Herbst dagegen das Zusammenspiel von schroffen Felsgipfeln und buntem Laub. Insgesamt gilt die Route als angenehm abwechslungsreich, weil sich Waldpfade, Talwege und aussichtsreiche Felsgrate gut die Waage halten – langweilig wird es dabei nicht.
Hauptrouten (nach Ausgangspunkt)
Foto: Bildergalerie der Korea Tourism Organization (Bonghwa-gun, Provinz Gyeongsangbuk-do) · KOGL
| Route (Ausgangspunkt→Gipfel) | Distanz | Höhenunterschied | Geschätzte Dauer (einfach) | Schwierigkeit | Beliebtheit |
|---|---|---|---|---|---|
| Haneuldari-Eingang → Jangin-bong | 4,94 km | ↕647 m | ca. 2 Std. 19 Min. | ★★★★☆ | ★★★★★ |
| Sanseong-Eingang → Aussichtspunkt Bukmunji | 6,72 km | ↕458 m | ca. 2 Std. 27 Min. | ★★★★☆ | ★★★☆☆ |
| Jasobong-Eingang (Standortinfo) → Aussichtspunkt am Wanderweg Eungjinjeon | 4,68 km | ↕564 m | ca. 2 Std. 7 Min. | ★★★☆☆ | ★★★★☆ |
※ Quelle: Koreanisches Zentrum für Bergsteigen und Trekking, GPX-Daten der „100 bekanntesten Berge” (Distanz, Höhe, Dauer, Schwierigkeit) · Beliebtheit als Richtwert
Kurs 1 – Eingang zur Hangang-Brücke (Haneuldari) bis zum Jangingbong
Wegpunkte: Aussicht auf den Cheongryangsa-Tempel → Totempfahl und der Dichter → Bonghwa Cheongryangjeongsa → Bank → stilles Örtchen → Trinkwasserquelle (beim Cheongryangsa) → Cheongryangsa → Weggabelung → Trinkwasserquelle Cheongryangsa → Tempelgarten Cheongryangsa → Fünfstöckige Steinpagode Cheongryangsa → Gipfelblick → Eingang zur Himmelsbrücke → Himmelsbrücke des Cheongryangsan → Aussicht von der Himmelsbrücke
Anfahrt zum Ausgangspunkt: Man erreicht den Eingang zur Himmelsbrücke meist von der Zufahrt zum Cheongryangsan-Provinzpark aus. Da die Gegend nicht an die U-Bahn angebunden ist, fährt man üblicherweise erst mit dem Überland- oder Stadtbus von Bonghwa oder Andong in die Nähe und legt den Rest zu Fuß oder mit dem Taxi zurück. Wer mit dem eigenen Auto kommt, nutzt meist die Parkplätze rund um den Provinzpark – an Wochenenden und in der Hauptsaison kann es dort aber ziemlich voll werden, weshalb ich empfehlen würde, sich lieber etwas mehr Zeit zu lassen und früh anzukommen.
Charakter & für wen geeignet: Dieser Abschnitt führt vom Cheongryangsa über die Himmelsbrücke bis zum Gipfel des Jangingbong und ist damit so etwas wie das Herzstück des Cheongryangsan. Man kommt zunächst durch das Tempelgelände und kann dort die kulturellen Sehenswürdigkeiten auf sich wirken lassen, bevor es weiter zur Himmelsbrücke geht, die spektakulär über die Schlucht führt – und von dort aus geht es über einen felsigen Grat bis zum Gipfel hinauf. Diese Mischung aus Wandern und Sightseeing macht den Kurs besonders für alle interessant, die beides miteinander verbinden möchten. Allerdings sollte man sich nicht täuschen lassen: Nach der Himmelsbrücke wartet noch ein ordentlicher Höhenunterschied bis zum Gipfel, und die Felsabschnitte ziehen sich – eine gewisse Grundfitness ist hier schon von Vorteil.
Kurs 2 — Sanseong-Eingang → Aussichtspunkt Bukmunji
Route: Sanseong-Eingang → Toiletten am Sanseong-Eingang → Einstieg Sanseong-Eingang → Rastplatz Sanseong-Eingang → Abzweigung → Aussicht Milseongdae → Aussicht Cheongryangsa/Eungjinjeon → Aussichtspunkt Bukmunji → Standortmarkierung → Chukyungbong (845,2 m ü. NN) → Ausstieg Sanseong-Eingang → Geumtangbong/Yeonhwabong → Rastplatz Ipseok → Raststätte/Kiosk Cheongryangsan
Anfahrt zum Einstieg: Auch der Sanseong-Eingang gilt als Einstieg, den man eher mit dem eigenen Auto als mit öffentlichen Verkehrsmitteln ansteuert. In der Nähe liegen Raststätte und Kiosk, praktisch also, um sich vor oder nach der Wanderung schnell zu stärken oder Infos einzuholen, und auch Toiletten sind direkt am Einstieg vorhanden. Da sich die genauen Busverbindungen je nach lokaler Lage ändern können, checkt man vor dem Besuch besser noch mal in einer Karten-App die aktuellen Infos.
Charakter & wem ich das empfehlen würde: Von den drei Routen ist das die mit der größten Distanz, und sie führt an mehreren Aussichtspunkten wie Milseongdae und dem Bukmunji-Aussichtspunkt vorbei – man wandert quasi wie auf einer Kammtour bis hinauf zum Chukyungbong. Es gibt eine Stelle, von der aus man Cheongryangsa und Eungjinjeon vom Kamm aus überblicken kann, weshalb sich dieser Kurs gut eignet, um die gesamte Bergkulisse des Cheongryangsan zu erfassen. Wer nicht nur den Gipfel abhaken, sondern den Spaß einer richtigen Kammwanderung erleben möchte, ist hier gut aufgehoben. Bei der langen Distanz sollte man sich die Kräfte allerdings gut einteilen.
Kurs 3 — Standortmarkierung Jasobong-Eingang → Aussichtspunkt am Wanderweg Eungjinjeon
Route: Absturzgefahr → Weggabelung → Aussichtspunkt am Wanderweg Eungjinjeon → Absturzgefahr → Eungjinjeon → Rastplatz (vor der Haupthalle des Eungjinjeon) → Punghyeoldae → Aussichtspunkt am Wanderweg → Aussichtspunkt Punghyeoldae → Chongmyeongsu → Eopungdae → Absturzgefahr, Zugang verboten → Kimsaeng-Grotte → Kimsaeng-Wasserfall → Panoramablick auf den Yeonhwabong
Zugang zum Ausgangspunkt: Auch der Einstieg in Richtung Jasobong liegt innerhalb des Cheongryangsan-Provinzparks und gilt im Vergleich zu den anderen beiden Kursen als der ruhigere. Statt öffentlicher Verkehrsmittel nimmt man hier üblicherweise das eigene Auto oder ein Taxi.
Besonderheiten und Empfehlung: Das Markenzeichen dieses Kurses ist, dass er an gleich mehreren bekannten Sehenswürdigkeiten vorbeiführt – Eungjinjeon, Punghyeoldae, Kimsaeng-Grotte und Kimsaeng-Wasserfall – und damit von den drei Kursen kulturell wie landschaftlich am meisten zu bieten hat. Allerdings tauchen an den Wegweisern immer wieder Hinweise wie „Absturzgefahr” oder „Absturzgefahr, Zugang verboten” auf, was zeigt, dass der Weg streckenweise dicht an Abgründen entlangführt – hier sollte man aufpassen und sich beim Fotografieren nicht so vertiefen, dass man den nächsten Schritt aus den Augen verliert. Wer Sehenswürdigkeiten und Wandern miteinander verbinden möchte und dabei einen vergleichsweise moderaten Höhenunterschied bevorzugt, ist mit diesem Kurs gut beraten.
Schwierigkeitsgrad, Untergrund, Vorsicht
Foto: Fotogalerie der Korea Tourism Organization (Landkreis Bonghwa, Provinz Gyeongsangbuk-do) · KOGL
Nach den Geodaten der Forstbehörde (Korea Forest Service) zu den Wanderwegen sind die Routen im Bereich des Cheongryangsan in 5 Abschnitte nach Verwaltungsbezirken unterteilt, mit einer Gesamtlänge von 17,17 km (die Tabelle unten gliedert nach Verwaltungsbezirken, nicht nach den tatsächlichen Namen der Wanderrouten).
| Abschnitt | Gesamtlänge | Schwierigkeit | Wegbelag |
|---|---|---|---|
| (kein Abschnittsname) | 14,67 km | Leicht/Mittel | - |
| Dongchun-dong-Abschnitt | 1,51 km | Leicht/Mittel | - |
| Ongnyeon-dong-Abschnitt | 0,49 km | Leicht | - |
| Cheonghak-dong-Abschnitt | 0,39 km | Leicht | - |
| Stadtmuseum-Abschnitt | 0,11 km | Leicht | - |
Angaben zum Wegbelag sind nicht gesondert erfasst, doch da die Gipfelroute stark von Felsgrat-Gelände geprägt ist, dürfte sich der tatsächliche Schwierigkeitsgrad etwas höher anfühlen als die angegebene Stufe „Mittel”. Besonders an Regentagen oder bei winterlicher Vereisung werden die Felsoberflächen rutschig, weshalb hier erhöhte Vorsicht geboten ist. An den Wegweisern der einzelnen Routen tauchen mehrfach die Hinweise „Absturzgefahr”, „Sturzgefahr” und „Absturzgefahr – Zutritt verboten” auf, die sich vor allem auf die Steilhang-Abschnitte in der Nähe von Eungjinjeon, Punghyeoldae und Eopungdae beziehen. Laut den öffentlichen Daten sind gesondert erfasste Gefahrenzonen, Aussichtspunkte, Schutzhütten und Trinkwasserstellen nicht vorhanden (jeweils 0 Einträge) – Trinkwasser und Pausen sollte man daher besser selbst im Voraus einplanen.
Entfernung und Zeitaufwand
Foto: Korea Tourism Organization – Fotogalerie (Gyeongsangbuk-do, Bonghwa-gun) · Public Nuri
Legt man die Gesamtlänge der Wanderwege im Cheongryangsan-Gebiet zugrunde (17,17 km über fünf Abschnitte zusammengerechnet), zeigen die Daten für den Aufstieg rund 400 Minuten und für den Abstieg rund 168 Minuten. Das ist eine Summe über sämtliche Abschnitte im Gebiet – man sollte das also nicht mit der Zeit für eine einzelne Route verwechseln. Umgerechnet auf die Distanz ergibt sich daraus ein durchschnittliches Aufstiegstempo von etwa 23 Minuten/km. Für die einzelnen Routen liegen die berechneten einfachen Gehzeiten so: Haneuldari-Eingang → Jangindeok-Gipfel etwa 2 Stunden 19 Minuten, Bergfestungs-Eingang → Aussichtspunkt Bukmunji etwa 2 Stunden 27 Minuten, Jasobong-Eingang → Aussichtspunkt am Eungjinjeon-Wanderweg etwa 2 Stunden 7 Minuten. Bei jeder dieser Routen lässt sich die Tour für Hin- und Rückweg zusammen in etwa 4 bis 5 Stunden bewältigen. Da es keine eigene Schutzhütte gibt und die Gesamtlänge ohnehin nur rund 17 km beträgt, lässt sich der Cheongryangsan gut als Tagestour ohne Übernachtung erledigen. Wer allerdings mehrere Routen zu einer Durchquerung verbinden oder die Tempel und Aussichtspunkte in Ruhe erkunden möchte, sollte lieber etwas mehr Zeit einplanen.
Anfahrt (öffentliche Verkehrsmittel · Parken)
Foto: Fotogalerie der Koreanischen Tourismusorganisation (Landkreis Bonghwa, Provinz Gyeongsangbuk-do) · Gongnuri
Der Cheongnyangsan liegt abseits jeder U-Bahn-Anbindung, deshalb läuft die Anreise aus Seoul und der Hauptstadtregion normalerweise so: erst mit dem KTX oder dem Fernbus nach Andong oder Bonghwa, und von dort dann mit dem Stadt- oder Überlandbus (Nong-eochon-Bus) weiter bis zum Eingang des Cheongnyangsan. Wer mit dem eigenen Auto fährt, nimmt üblicherweise die Jungang-Autobahn und biegt dann auf die Zufahrt zum Provinzpark ab. In den öffentlichen Daten sind die Bushaltestellen und Parkplätze in der Umgebung leider nicht separat erfasst, weshalb ich dringend empfehle, die genaue Haltestelle bzw. die Parkmöglichkeiten vorher noch einmal aktuell über KakaoMap oder Naver Map zu prüfen. Google Maps liefert bei innerkoreanischen Straßen und dem öffentlichen Nahverkehr oft ungenaue Angaben – da fährt man besser zweigleisig mit einer der koreanischen Karten-Apps.
Saison, Wetter und Ausrüstung
사진: 한국관광공사 관광사진 갤러리 (경상북도 봉화군) · 공공누리
Der Cheongnyangsan lohnt sich besonders im Frühling, wenn das Laub frisch austreibt, und im Herbst zur Zeit der bunten Blätter. Im Sommer sollte man wegen der drückenden Hitze und fehlender Trinkwasserstellen unbedingt auf Dehydrierung achten, im Winter wiederum machen vereiste Felsgrate den Aufstieg deutlich anspruchsvoller – da kommt man ohne Steigeisen und Gamaschen kaum vernünftig durch. An Grundausrüstung empfehlen sich Wanderschuhe mit gutem Knöchelhalt, mindestens 1 bis 1,5 Liter Trinkwasser (praktisch unverzichtbar, da es im Gebiet so gut wie keine Wasserstellen gibt), eine Regenjacke für den Fall der Fälle, Wanderstöcke sowie Sonnenschutz. Auf den Abschnitten nahe den Abgründen, etwa an der Haneuldari-Brücke oder bei der Eungjinjeon-Eremitage, sind rutschfeste Schuhe und Handschuhe eine echte Hilfe für die Sicherheit.
Tipps für ausländische Reisende

Foto: Bildergalerie der Korea Tourism Organization (Bongwha-gun, Provinz Nordgyeongsang) · Public Nuri
Die romanisierte Schreibweise von Cheongnyangsan lautet Cheongnyangsan, der Gipfel Janginbong wird als Jangingbong geführt, die bekannte Hängebrücke als Cheongnyangsan Sky Bridge und der Tempel Cheongnyangsa als Cheongnyangsa Temple. Angaben zu einer gesonderten Aufstiegsgenehmigung oder zum Eintrittspreis sind in diesem Datensatz nicht enthalten – vor dem Besuch lohnt es sich daher, beim Verwaltungsbüro des Cheongnyangsan Provincial Park oder über die offiziellen Kanäle die aktuellen Gebühren und Öffnungszeiten zu erfragen. Eine Toilette befindet sich nachweislich in der Nähe des Eingangs Sanseong, einen eigenen Trinkwasserbrunnen (yaksu-teo) weist der öffentliche Datensatz dagegen nicht aus – man sollte also vor der Wanderung ausreichend Wasser einpacken. Bei der Kartennutzung empfehle ich dringend KakaoMap oder Naver Map statt Google Maps, und da der öffentliche Nahverkehr in der Gegend eher dünn ist, lohnt es sich, zusätzlich eine Taxi-App (etwa Kakao T) bereitzuhalten – das macht die Anreise deutlich entspannter. Was die Sicherheit angeht: An den Abschnitten nahe der Abbruchkanten unbedingt die Schilder mit der Warnung „Absturzgefahr” beachten, und in der dunkleren Jahreszeit den Abstieg großzügig einplanen, damit man nicht im Dunkeln unterwegs ist.
Andere Berge in der Umgebung
- Verschneite Kämme mit Raureif-Eiben, Taebaeksan in Gangwon — Luftlinie ca. 35 km
- Naeyeonsan bei Pohang mit Meerblick-Kamm, Wasserfall und Tal — Luftlinie ca. 67 km
📍 Nervenkitzel auf der Himmelsbrücke – Cheongnyangsan in Bonghwa mit seinen zwölf FelsgipfelnStandort
Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com
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