Brompton Rolltop Rucksack Large im Test: Tasche fürs Pendeln mit Laptop

Ausrüstung · Veröffentlicht 12.11.2022 ·

Bei einer Knöchelverletzung kommen genau zwei Ausdauersportarten infrage.

Erstens Schwimmen, zweitens Radfahren.

Alles darüber hinaus – also jede Bewegung, bei der der Knöchel seitlich verdreht wird – führt nur zu immer neuen Verletzungen. Also heißt es: drei Monate Pause und Therapie.

Und so greife ich eben nur noch zum Fahrrad.

Meine Wanderschuhe und Laufschuhe werden wohl bald vergammeln.

Ich habe mir eine Brompton-Tasche gekauft, in die auch ein Laptop passt.

Bezahlt habe ich im Bezirk Yongsan und die Tasche dann per Paket bekommen.

Den Rolltop-Rucksack gibt es in zwei Größen – ich habe das Modell in Large, also die größere Variante, genommen.

Ein Freund hat mir geraten, die große Größe zu nehmen, und auf seinen Rat hin habe ich mich genau dafür entschieden.

Farblich ist sie ein unaufgeregtes Grau/Schwarz.

Andere Farben haben mir nicht wirklich zugesagt.

An beiden Seiten gibt es elastische Taschen, fast wie bei einem Wanderrucksack.

Eine Trinkflasche passt natürlich locker rein – die Größe und die Dehnbarkeit geben das her.

Hier die Rückseite. Anfangs dachte ich noch: Sind das nicht ein bisschen arg viele Außentaschen?

Aber man sollte eben doch auf die hören, die so etwas schon benutzt haben.

Wenn man mit einer einzigen Tasche alles erledigen will, braucht es viele Außenfächer. In die seitlichen und hinteren Taschen passen Trinkflasche, Handy, Handschuhe und so weiter –

praktisch alles, was man dabeihat, und das ist ein riesiger Vorteil. Wenn man beim Fahren Sachen in die Hosentaschen oder sonstige Taschen steckt,

ist das wirklich unbequem und anstrengend.

Die Öffnung im Rolltop-Stil rollt man ein und kann sie dann an der seitlichen Schnalle einhaken, damit sich nichts wieder aufrollt.

Eine Funktion, die man schmerzlich vermissen würde, wenn sie fehlte – hier ist sie schön gelöst.

Zurück zur hinteren Tasche: Sie ist größer und tiefer, als man denkt.

Sie reicht über die gesamte Höhe der Tasche, also wirklich richtig tief.

Auf der anderen Seite ist im Inneren der Tasche sogar noch eine Trennwand, und die mitgelieferte Regenhülle kann man dauerhaft hinter dieser Trennwand verstauen.

Vorne der äußere Reißverschluss. Er lässt sich von beiden Seiten öffnen und schließen, und die Zipper haben einen Ring,

damit man sie auch mit Handschuhen bedienen kann.

Innen gibt es ein Fach für den Laptop, vorne dann einen Netz-Reißverschluss, und der Rest ist ein großzügiger Stauraum.

In feine Unterteilungen ist das Innere nicht aufgeteilt, und den Grund kann ich mir in etwa zusammenreimen: Wenn einem beim Fahren warm wird, will man die Jacke einfach ausziehen,

hineinstopfen und entspannt weiterfahren. Zu viele Trennwände oder Details bringen oft nur mehr Gewicht statt echten Nutzen und bleiben am Ende ungenutzt.

Wer den Stauraum doch unterteilen möchte, löst das wohl am besten mit kleinen Packtaschen.

Ins Laptopfach passt ein 16-Zoll-MacBook Pro, Modell 2021.

Das etwas dickere neue Modell mit M1 Max passt rein, ohne dass es klemmt.

Seitlich bleibt jeweils ein bisschen Luft, nach vorn und hinten ist es dagegen nicht üppig. Da das neue MacBook Pro eher dick ausfällt, dürften andere Laptops oder auch

Gaming-Notebooks problemlos hineinpassen. Außerdem liegt es nicht ganz am Boden auf, sondern ist leicht abgehoben.

Das soll wohl ein bisschen zusätzlichen Schutz vor den ständigen Stößen beim Radfahren bieten – so kommt es mir jedenfalls vor.

Hier der Reißverschluss vorne am Laptopfach. Wer Tastatur, Maus und so weiter separat mitnimmt, dürfte das hier unterbringen können. Auch ein Netzteil passt rein.

Im vorderen Bereich bleibt wirklich enorm viel Platz übrig.

Eine Jacke, Wechselkleidung und so weiter passen locker hinein.

Mit 28 Litern Fassungsvermögen ist die Tasche ziemlich groß.

Sie soll wasserdicht sein, aber das gilt wohl nur, wenn man die mitgelieferte Regenhülle benutzt.

Mit „Luggage-System” ist der Teil gemeint, der in den vorderen Trägerblock des Brompton eingesteckt wird.

Das Material soll ein besonders robustes Nylon sein. Den Rest verstehe ich nicht so genau, aber sie weisen noch auf die Verwendung von YKK-Reißverschlüssen hin.

Hier der Teil, der ins Luggage-System eingesteckt wird. Man steckt ihn einfach ein. Ist nicht schwierig.

Auf der Rückseite ist im Grunde nur der Barcode des Produkts aufgedruckt.

Die mitgelieferte Regenhülle ist hell gehalten, sodass man sie auch im Dunkeln leicht erkennt.

Wenn man wirklich mit dem Rad unterwegs ist, fährt man überraschend oft auch bei Dunkelheit.

Ich habe das MacBook Pro mal hineingelegt.

Auf dem Foto sieht es großzügig aus, und seitlich ist tatsächlich Luft – da würde wohl sogar ein 17-Zöller passen. Nach vorn und hinten gibt es aber so gut wie keinen Spielraum.

Deshalb ist es ziemlich schwierig, das Gerät so mit einer Hand herauszuholen.

Am besten nimmt man die Tasche vom Rad ab und holt den Laptop mit beiden Händen heraus.

Eine Gaming-Tasche hatte ich auch gekauft, aber mein Stil hat sich geändert, also wird die wieder verkauft.

Original-Zubehör von Brompton habe ich bisher nicht viel ausprobiert, aber ich hatte das Gefühl: Die Produkte von denen, die sich am meisten Gedanken gemacht haben, sind am Ende auch die effizientesten.

Ab dem kommenden Frühjahr will ich ein paar Mal mit dem Rad von der Arbeit nach Hause fahren.

Bis dahin würde ich mir wünschen, dass mein Band wirklich vollständig verheilt ist.

#Brompton #Brompton #BromptonTasche #BromptonTasche #Rolltopbag #BromptonLaptop #BromptonLaptop


Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com

Kommentare

  1. Schreibe den ersten Kommentar.