Suunto 9 Peak vs. Garmin Fenix 7X – Sportuhren im Vergleich

Ausrüstung · Veröffentlicht 13.1.2023 ·

Neulich hat sich ein Bekannter von mir eine Suunto 9 Peak gekauft.

Da wollte ich natürlich wissen, was die so draufhat.

INFO

Suunto 9 Peak

Maße 43 x 43 x 10,6 mm / 1.69 x 1.69 x 0.42”

Gewicht 62 g / 2.19 oz

Lünette aus Edelstahl

Glas aus Saphirkristall

Fenix 7X

Gehäusegröße 51 × 51 × 14,9 mm

Gewicht 89 g

Displaygröße 1,4”

Displaytyp transflektives Memory-in-Pixel, auch bei Sonnenlicht ablesbar

Glas Power Sapphire

Speicher 32 GB

Armbandbreite 26 mm

Design

Tja… die Suunto sieht einfach verdammt schick aus ^^; Dünn, leicht und schön kantig-scharf gezeichnet. Die Fenix dagegen schaut aus wie eine Militäruhr. Die Peak 9 ist eindeutig flacher, und auch das Armband ist ein gutes Stück schmaler – da dürften vor allem Frauen ihre Freude dran haben. Männern steht die Garmin vielleicht eher, aber das ist am Ende reine Geschmackssache.

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Auch aus der Nähe betrachtet ist das ein wirklich sauber verarbeitetes Stück. Hoher Wasserschutz – 100 Meter wasserdicht scheint heutzutage ja schon Standard zu sein. Sie unterstützt Wasser- und Staubschutz nach IPX8. Einen Quickfit-Mechanismus wie bei Garmin gibt es nicht, dafür sieht der Wechselmechanismus für das Armband sogar noch bequemer aus. Diese massive Seitenansicht wirkt schön reduziert und aufgeräumt. Was ich mich allerdings frage: Lässt sie sich auch mit Handschuhen vernünftig bedienen?

Leistung

Beides sind professionelle Sportuhren. Sie schlagen in eine ganz andere Kerbe als die Apple Watch oder die Apple Watch Ultra, mit denen sie am häufigsten verglichen werden. Was die Displayqualität angeht, können sie mit den Apple-Watch-Modellen überhaupt nicht mithalten – da liegen Welten dazwischen. Aber genau weil hier ein „schlechteres” Display verbaut ist, liefern sie Akkulaufzeiten von mehreren Tagen bis hin zu einem Monat. Und dass man sie im GPS-Betrieb fast 40 Stunden nutzen kann – da kommt eine Apple Watch beim besten Willen nicht mit.

Anwendung

Eine Sportuhr ist eben etwas anderes als eine Smartwatch. Im Vordergrund stehen vor allem Funktionen wie: das Verwalten meiner Trainingshistorie, welche Leistung ich beim Training gebracht habe, wie die Strecke war, die ich gelaufen bin, welche Route ich als Nächstes nehmen will, wie die Steigung aussieht und so weiter. Natürlich kann auch die Apple Watch über den App-Markt entsprechende Funktionen anbieten. Nur ist die Frage: Wie lange dauert es, bis eine App kommt, die mir wirklich passt – und wie zuverlässig wird sie gepflegt und aktualisiert? Daran sollte man seine Wahl ausrichten. Wie eine Smartwatch kann sie einem zwar Benachrichtigungen vom Handy weiterreichen, aber direkt antworten oder per Sprachsteuerung irgendeinen Dienst ein- und ausschalten – das klappt nicht so recht. Das muss man unbedingt wissen, bevor man kauft. Um es mit einem aktuell beliebten Spruch zu sagen: Es geht um Fokus und bewusste Entscheidung.

Vielen Dank.


Kontakt: bumseok.view [at] gmail [dot] com

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